Historisches Trio: Indien, Polen und Ungarn schicken Astronauten ins All!
Am 26. Juni 2025 starteten Astronauten aus Indien, Polen und Ungarn von Cape Canaveral aus zur ISS und stärkten so die internationale Zusammenarbeit im Weltraum.

Historisches Trio: Indien, Polen und Ungarn schicken Astronauten ins All!
Am 26. Juni 2025 wurde ein historischer Meilenstein im Bereich der Weltraumforschung erreicht, als Indien, Polen und Ungarn ihre ersten Astronauten seit über vier Jahrzehnten erfolgreich auf einem Privatflug zur Internationalen Raumstation (ISS) schickten. Diese bahnbrechende Mission verdeutlichte einen wachsenden Trend in der internationalen Zusammenarbeit und privaten Weltraumbemühungen und verdeutlichte die Ambitionen dieser Nationen im Kosmos.
Die Mission mit dem Namen Ax-4 startete um 2:31 Uhr vom Kennedy Space Center der NASA, genauer gesagt von Startplatz 39A. Aufgrund der Wetterbedingungen, Raketenkomplikationen und sogar einer Leckage an der ISS kam es zu mehreren Verzögerungen. Doch schließlich startete die SpaceX-Falcon-Rakete und brachte eine außergewöhnliche Crew mit unterschiedlichem Hintergrund zusammen. Kommandantin Peggy Whitson, Vertreterin der USA mit beeindruckendem Erfahrungsschatz, leitete die Mission zusammen mit Shubhanshu Shukla aus Indien, Tibor Kapu aus Ungarn und Sławosz Uznański-Wiśniewski aus Polen, der ebenfalls der Europäischen Weltraumorganisation angeschlossen ist.
Verlockende kulturelle Aromen im Weltraum
Die Reise zur ISS wird voraussichtlich etwa zwei Wochen dauern. Während dieser Zeit wird die Besatzung 60 wissenschaftliche und technologische Experimente durchführen, die ein breites Spektrum an Forschungsbereichen abdecken. Interessanterweise packten die Astronauten Lebensmittel ein, die ihr kulturelles Erbe widerspiegelten, darunter indisches Curry, ungarische Paprikapaste und polnische Piroggen, und verliehen so ihrem kosmischen Abenteuer einen Hauch von Heimat. Uznanski-Wisniewski brachte sogar die polnische Flagge mit, die sein im vergangenen Jahr verstorbener Vorgänger Miroslaw Hermaszewski trug und die Kontinuität und Ehre in der Weltraumforschung symbolisierte.
Für eine persönliche Note erwähnte Shukla Rakesh Sharma, Indiens ersten Astronauten, als seinen Mentor und wird ihn mit einem besonderen Geschenk überraschen. Die Initiative hat in Indien große Aufmerksamkeit erregt und zielt darauf ab, bei der Bevölkerung von 1,4 Milliarden Menschen Neugier und Innovation zu wecken. Mit den Worten von Shukla: „Diese Reise repräsentiert die Träume von 1,4 Milliarden Menschen.“ Unterdessen erhielt Kapu ermutigende Worte von Bertalan Farkas, Ungarns erstem Astronauten, der die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit in den riesigen unerforschten Gebieten jenseits unseres Planeten betonte.
Erschließung neuer Gebiete in der Weltraumforschung
Diese Mission ist Axioms vierter Charterflug zur ISS seit 2022 und Whitsons zweite Station als Besatzungskommandant. Die NASA hat ihren Ansatz insbesondere durch die Aufnahme privater Missionen angepasst und bietet ein Einnahmemodell an, bei dem sie Lebensmittel und Unterhalt in Rechnung stellt, während bei nicht-traditionellen Gästen ein erfahrener Astronaut an Bord erforderlich ist. Dies fördert nicht nur kommerzielle Möglichkeiten, sondern treibt auch Fortschritte in der Weltraumforschung voran.
Der Falcon 9-Booster, der von einer früheren Starlink-Mission wiederverwendet wurde, ist ein Hinweis auf die Weiterentwicklung der Raumfahrt, bei der Effizienz und Innovation an erster Stelle stehen. Laut einem Bericht von NWA Online verursacht die Mission gemeinsame Kosten von über 65 Millionen US-Dollar pro Astronaut. Bemerkenswert ist, dass die Mission nicht nur die Bemühungen von Axiom Space durch Ländervertretungen verstärkt, die mittlerweile 11 Nationen erreichen, sondern auch die Gesamtzahl der Forschungsnutzlasten auf 166 erhöht.
Die ISS selbst bleibt eine monumentale Errungenschaft der internationalen Zusammenarbeit. Die ISS wird von einer Partnerschaft verwaltet, zu der die USA, Russland, Europa, Japan und Kanada gehören, und gilt als die größte und politisch komplexeste Raumstation, die jemals gebaut wurde. Wie von der NASA (https://www.nasa.gov/international-space-station/space-station-international-cooperation/) hervorgehoben, umfasst diese Zusammenarbeit die Verwaltung verschiedener internationaler Flugbesatzungen und die Integration von Technologien aus verschiedenen Ländern, die alle darauf abzielen, das menschliche Verständnis und die Fähigkeiten im Weltraum zu verbessern.
In einer Welt, in der der Zugang zum Weltraum zunehmend verfügbar wird, symbolisiert die Ax-4-Mission nicht nur ein neues Kapitel für Indien, Polen und Ungarn, sondern auch einen bedeutenden Schritt hin zu einer breiteren Beteiligung an der Weltraumforschung. Es hat schon einiges zu sagen, wenn man Zeuge wird, wie Nationen zusammenkommen, alle nach den Sternen streben und dabei kommende Generationen inspirieren.