WNBA-Spieler fordern eine faire Entschädigung, während die CBA-Gespräche in Indy hitziger werden
WNBA-Spieler und Ligafunktionäre treffen sich in Indianapolis während der laufenden CBA-Verhandlungen, um wichtige Spielerprioritäten und mögliche Arbeitsunterbrechungen zu besprechen.

WNBA-Spieler fordern eine faire Entschädigung, während die CBA-Gespräche in Indy hitziger werden
Am 17. Juli 2025 trafen sich WNBA-Spieler in Indianapolis zu einem entscheidenden Treffen über ihre Zukunft, nur einen Tag vor dem aufregenden All-Star-Wochenende. Spieler aus der gesamten Liga, darunter All-Stars wie Caitlin Clark, Paige Bueckers und Angel Reese, waren anwesend, was die größte Beteiligung an den CBA-Verhandlungen in der Geschichte der Liga darstellte. Allerdings brachten die Gespräche zwischen der Spielergewerkschaft der WNBA und den Verantwortlichen der Liga keine nennenswerten Fortschritte. Unterdessen kursieren Gerüchte über mögliche Arbeitsniederlegungen, da der aktuelle Tarifvertrag (CBA), der 2020 in Kraft getreten ist, am 31. Oktober 2025 auslaufen soll.
Die WNBPA zögerte nicht, ihre Unzufriedenheit mit dem jüngsten Vorschlag der Liga zum Ausdruck zu bringen, den sie für unhaltbar und nicht ausreichend hielt, um ihren Bedürfnissen gerecht zu werden. WNBA-Präsidentin Nneka Ogwumike betonte bei dem Treffen die Bedeutung des Spielerengagements und stellte fest, dass zwar noch viel zu tun sei, die jüngsten persönlichen Gespräche jedoch ein Schritt in die richtige Richtung seien. Mehr als 40 Spieler waren anwesend und unterstrichen damit die kollektive Stimme der Athleten, die zunehmend lautstark ihre Forderungen äußern, wie etwa eine bessere Umsatzbeteiligung, höhere Gehälter und verbesserte Sozialleistungen.
Es steht viel auf dem Spiel
Abgesehen von der Suche nach einem neuen CBA, der ihren Beitrag zum boomenden Geschäft der Liga widerspiegelt, sind die Spieler darüber besorgt, dass eine falsch abgestimmte Vergütung das Wachstum behindern könnte. Mit einem neuen Medienrechtsvertrag über 2,2 Milliarden US-Dollar, der im Jahr 2026 beginnen soll, haben die Spieler ihre Bemühungen um eine Entschädigung verstärkt, die den explodierenden Einnahmen und Bewertungen der Liga entspricht. WNBPA-Geschäftsführerin Terri Jackson betonte: „Während das Geschäft floriert, ist es von entscheidender Bedeutung, die Spieler, die zu diesem Erfolg beitragen, angemessen zu entschädigen“, eine Idee, die von Phoenix Mercury-Stürmer Satou Sabally aufgegriffen wurde, der das Angebot der Liga als „einen Schlag ins Gesicht“ bezeichnete.
Neben finanziellen Aspekten stehen auch die Sicherheit und der Komfort der Spieler während der Reise und des Trainings auf dem Tisch. Befürworter innerhalb der Liga betonen die Notwendigkeit von Mindeststandards für Übungseinrichtungen, erweiterten Altersvorsorgeleistungen und Schwangerschaftsunterkünften. Starspielerin Aliyah Boston betonte die Bedeutung der Unterstützung der Spielereltern in der neuen Vereinbarung, während andere darauf hinwiesen, dass die Kadererweiterung ein wichtiges Problem sei, da die aktuellen Kader auf nur zwölf Spieler begrenzt seien.
Was kommt als nächstes?
Trotz der steinigen Verhandlungen gibt es einen Hoffnungsschimmer. Die Gewerkschafts- und Ligafunktionäre haben sich darauf geeinigt, die Diskussionen fortzusetzen, was auf die Zusage beider Seiten hindeutet, auf eine Lösung hinzuarbeiten. Dennoch steht der Enthusiasmus von Spielern wie Angel Reese, der während des Treffens seine Entschlossenheit zum Ausdruck brachte, im Gegensatz zu der düstereren Möglichkeit einer Arbeitsunterbrechung, wenn sich die beiden Seiten nicht innerhalb der Frist einigen können.
Für alle Beteiligten steht nach wie vor außerordentlich viel auf dem Spiel. Mit der bevorstehenden Erweiterung der Liga, einschließlich der Einführung neuer Teams wie Portland Fire und Toronto Tempo im Jahr 2026, wird die Dringlichkeit einer fairen CBA noch deutlicher. Wie Kommissarin Cathy Engelbert bestätigte, ist es von größter Bedeutung, den Anliegen der Spieler Gehör zu schenken.
Die Diskussionen spiegeln eine wachsende Bewegung innerhalb der WNBA wider, da die Spieler standhaft in ihrem Streben nach Gerechtigkeit und Respekt bleiben. Ob es zu einer erfolgreichen Einigung kommt, wird nicht nur Auswirkungen auf die Spielerinnen haben, sondern auch auf die zukünftige Landschaft des professionellen Frauenbasketballs.
Während die Verhandlungen weitergehen, werden die Augen von Fans und Spielern gleichermaßen auf die Ergebnisse dieser Treffen gerichtet sein. Das Gefühl der Einigkeit und Entschlossenheit unter den Spielern deutet darauf hin, dass sie entschlossen sind, sich in dieser herausfordernden Landschaft zurechtzufinden und gestärkt daraus hervorzugehen. Nach den Worten der WNBPA engagieren sie sich in der Tat für den „Kampf für eine bessere CBA“, und da diese Gespräche bereits im Gange sind, bleibt das Ergebnis abzuwarten.