Wegweisendes Urteil des Obersten Gerichtshofs: Rentner verlieren ADA-Leistungsansprüche

Transparency: Editorially created and verified.
Published on

Der Oberste Gerichtshof entschied gegen Karyn Stanley, eine Rentnerin aus Sanford, mit der Begründung, dass sich der ADA-Schutz nicht auf Rentner erstreckt, was Auswirkungen auf die Rechte von Menschen mit Behinderungen hat.

The Supreme Court ruled against Karyn Stanley, a retiree from Sanford, stating ADA protections do not extend to retirees, impacting disability rights.
Der Oberste Gerichtshof entschied gegen Karyn Stanley, eine Rentnerin aus Sanford, mit der Begründung, dass sich der ADA-Schutz nicht auf Rentner erstreckt, was Auswirkungen auf die Rechte von Menschen mit Behinderungen hat.

Wegweisendes Urteil des Obersten Gerichtshofs: Rentner verlieren ADA-Leistungsansprüche

In einer wegweisenden Entscheidung entschied der Oberste Gerichtshof der USA, dass Rentner keine Leistungen nach dem Americans with Disabilities Act (ADA) einklagen können, ein Ergebnis, das in der gesamten Rechtsgemeinschaft Anklang findet, insbesondere mit Auswirkungen auf diejenigen, die auf Leistungen nach der Pensionierung angewiesen sind. Am 20. Juni 2025 fällten die Richter ein 8:1-Urteil im Fall von Karyn Stanley, einer ehemaligen Feuerwehrfrau aus Sanford, Florida, was den ADA-Schutz für Rentner verändern könnte.

Bei Karyn Stanley, bei der die Parkinson-Krankheit diagnostiziert wurde und die daraufhin 2018 in den Ruhestand ging, geriet sie in einen Streit mit der Stadt um Krankenversicherungsleistungen. Nach der alten Police der Stadt konnten Rentner wie Stanley damit rechnen, dass 75 % ihrer Krankenversicherungsprämien bis zum Alter von 65 Jahren abgedeckt sind. Eine Policenänderung aus dem Jahr 2003 beschränkte diesen Versicherungsschutz jedoch auf nur zwei Jahre nach der Pensionierung für diejenigen, die aufgrund einer Behinderung ausscheiden. Stanley war von dieser Veränderung frustriert und verklagte die Stadt mit der Begründung, sie werde aufgrund ihrer Behinderung diskriminiert. Dennoch kam das Gericht zu dem Schluss, dass Rentner nicht als „qualifizierte Personen“ im Sinne des ADA gelten, da sie zum Zeitpunkt der angeblichen Diskriminierung keine beruflichen Funktionen ausüben konnten, wie von berichtet Jurist.

Die Implikationen des Urteils

Richter Neil Gorsuch, der für die Mehrheit schrieb, vertrat eine klare Haltung: Das ADA sei darauf ausgelegt, Menschen zu schützen, nicht Vorteile. Er wies darauf hin, dass die Anwendbarkeit des ADA davon abhängt, ob Einzelpersonen zum Zeitpunkt der Geltendmachung der Diskriminierung wesentliche berufliche Funktionen erfüllen können. Richterin Ketanji Brown Jackson argumentierte in ihrem Dissens gegen diese Interpretation, indem sie betonte, dass Altersvorsorgeleistungen von entscheidender Bedeutung seien, und behauptete, es sei unlogisch, wenn der Schutz mit der Pensionierung verschwinde. Jackson wies darauf hin, dass pensionierte Arbeitnehmer in Diskriminierungsangelegenheiten im Zusammenhang mit ihren Leistungen weiterhin eine Stimme haben sollten.

Die Auswirkungen dieses Urteils gehen über Stanleys Fall hinaus. Da die Biden-Regierung Stanley unterstützt und argumentiert, dass der ADA-Schutz die erworbenen Leistungen abdecken und Diskriminierung bekämpfen sollte, die nach der Pensionierung auftreten kann, besteht ein dringender Bedarf, die Grenzen des ADA neu zu bewerten. Das Urteil könnte Rentner davon abhalten, Diskriminierung anzufechten, da die Rechtsgrundlage nach dieser neuen Auslegung unsicher zu sein scheint und dadurch Bedenken hinsichtlich der Gerechtigkeit bei den Rentenleistungen aufkommen. Als die LawRota stellt fest, dass eine zentrale Überlegung vor dem Obersten Gerichtshof die Frage war, ob ehemalige Arbeitnehmer Diskriminierung nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses im Rahmen des ADA anfechten können.

Was kommt als nächstes?

Das Gericht hat klargestellt, dass Rentner nur begrenzte Rückgriffsmöglichkeiten haben. Das Urteil lässt auch einige Fragen offen. Wie detailliert beschrieben von Gibson Dunn Während die Entscheidung potenzielle Ansprüche von Mitarbeitern zulässt, die zum Zeitpunkt der Einführung diskriminierender Richtlinien „qualifiziert“ waren, könnte die Unfähigkeit von Rentnern, ADA-Ansprüche geltend zu machen, Arbeitgeber dazu ermutigen, schädliche Richtlinien umzusetzen, ohne rechtliche Repressalien befürchten zu müssen.

Die rechtliche Landschaft für Invaliditätsrechte und Altersvorsorgeleistungen entwickelt sich weiter. Dieses Urteil könnte erhebliche Auswirkungen nicht nur auf Rentner wie Stanley, sondern auch auf die breitere Bevölkerung amerikanischer Arbeitnehmer haben. Wenn wir in die Zukunft blicken, wird die Schnittstelle zwischen Behindertenrechten, Arbeitsrecht und Altersvorsorge zweifellos ein heißes Thema bleiben und Diskussionen zwischen Befürwortern, Gesetzgebern und der Gemeinschaft insgesamt anregen.

Quellen: