Die Zahl der Todesopfer bei Brightline steigt: Sind unsere Strecken sicher genug?

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Informieren Sie sich über die anhaltenden Sicherheitsbedenken rund um Brightline in Broward County, Florida, da die Zahl der Todesopfer zunimmt und die bundesstaatliche Kontrolle zunimmt.

Explore the ongoing safety concerns surrounding Brightline in Broward County, Florida, as fatalities rise and federal scrutiny increases.
Informieren Sie sich über die anhaltenden Sicherheitsbedenken rund um Brightline in Broward County, Florida, da die Zahl der Todesopfer zunimmt und die bundesstaatliche Kontrolle zunimmt.

Die Zahl der Todesopfer bei Brightline steigt: Sind unsere Strecken sicher genug?

Die Sicherheit der Brightline-Züge in Florida steht aufgrund einer schockierenden Statistik zunehmend unter Beobachtung: Seit seiner Einführung sind mit diesem Dienst über 180 Todesopfer verbunden. Ian Savage, Experte für Schienensicherheit an der Northwestern University, weist darauf hin, dass die erhöhten Risiken größtenteils auf die gemeinsamen Gleise von Brightline mit Güterzügen zurückzuführen sind, insbesondere in der Nähe wichtiger Autobahnen. Allein in der ersten Woche forderte ein tragischer Vorfall in Boynton Beach das Leben von Jeffrey King, einem 51-jährigen Radfahrer, und markierte damit eine der ersten Warnungen vor wachsender Besorgnis. Seitdem werden die Forderungen nach einer bundesstaatlichen Sicherheitsüberprüfung immer lauter, und Kongressabgeordnete wie Marco Rubio und Brian Mast äußerten ihre Besorgnis über die Situation, wobei Mast insbesondere Brightlines Haltung kritisierte, den Opfern die Schuld an diesen Unfällen zu geben.

Patrick Goddard, Präsident von Brightline, behauptete, dass viele der Todesfälle auf Selbstmord oder Drogeneinfluss zurückzuführen seien. Bemerkenswert ist, dass nur zwei der Todesfälle offiziell als Selbstmorde eingestuft wurden; Der Rest hatte Medikamente im Körper, aber die Einzelheiten bleiben unklar. Randy Johansons Fall beispielsweise sorgte für Aufsehen. Ursprünglich galt er als Selbstmord, sein Tod wurde jedoch später als „unbestimmt“ eingestuft, nachdem sich herausstellte, dass er taub war, seine Hörgeräte zu Hause gelassen hatte und von einem Zug angefahren wurde, der mit schwindelerregender Geschwindigkeit von 102 Meilen pro Stunde fuhr. Ein weiterer beunruhigender Vorfall betraf Danny Black, der, während er Kopfhörer hörte, den herannahenden Zug tragischerweise nicht bemerkte.

Eine Geschichte voller Todesfälle und Sicherheitsbedenken

Seit ihrer Gründung hat sich Brightline, umgangssprachlich auch „Fright Line“ genannt, den Ruf erworben, die pro Meile tödlichste Personenbahn in den USA zu sein. Untersuchungsberichte aus dem lokale Nachrichtenagentur haben ergeben, dass Brightline-Züge von 2018 bis Mitte 2025 mindestens 182 Menschen getötet haben, was durchschnittlich etwa einem Todesfall alle zwei Wochen entspricht. Darüber hinaus wurden weniger als die Hälfte dieser Todesfälle als Selbstmorde eingestuft, was darauf hindeutet, dass es sich um ein umfassenderes Problem handelt. Jim Kovalsky von der Florida East Coast Railway Society betonte, dass die hohe Dichte an Kreuzungen in Südflorida die Gefahr zusätzlich erhöhe.

Noch besorgniserregender ist, dass zwei Todesopfer im Zuge der im September 2023 begonnenen erweiterten Verbindung von Brightline von Miami nach Orlando gemeldet wurden. Brightline-Züge verzeichneten im Jahr 2022 die höchste Zahl an Todesopfern pro Meile, mit einem Todesfall alle 24.433 Meilen, im krassen Gegensatz zum nationalen Durchschnitt von einem Todesfall alle 590.614 Meilen bei verschiedenen Bahngesellschaften. Die Federal Railroad Administration hat die Mehrzahl dieser Todesfälle als „Hausfriedensbruch“ eingestuft, wobei die Vorfälle häufig auf unsicheres Verhalten wie Gehen und Laufen in der Nähe der Gleise zurückzuführen sind.

Der Drang nach Sicherheitsverbesserungen

Trotz der tragischen Daten hat sich Brightline Berichten zufolge erheblichen Sicherheitsverbesserungen widersetzt, obwohl die Bundesaufsichtsbehörden auf die Umsetzung besserer Sicherheitsmaßnahmen gedrängt haben, zu denen auch Zäune und die Modernisierung von Übergängen gehören. Brightline hat einen Bundeszuschuss zur Verbesserung der Sicherheit unterstützt und 10 Millionen US-Dollar für die Sache gespendet, aber viele Grenzübergänge bleiben offen – oft werden sie als gefährlich eingestuft. Besonders gefährlich war beispielsweise eine Überfahrt in Nord-Miami, bei der es im Laufe der Jahre zu mehreren Unfällen kam. Das Versäumnis, diese Grenzübergänge zu schließen, hat bei den Aufsichtsbehörden, denen die öffentliche Sicherheit am Herzen liegt, zu Frustration geführt.

Als Reaktion auf die anhaltende Sicherheitskrise hat Brightline behauptet, dass keiner der Todesopfer auf unsachgemäße Zugführung oder Geräteversagen zurückzuführen sei. Sie unterstreichen weiterhin ihr Engagement für die Sicherheit im Schienenverkehr durch Initiativen zur Öffentlichkeitsarbeit, einschließlich Partnerschaften mit Organisationen wie Operation Lifesaver. Es ist von entscheidender Bedeutung, die Öffentlichkeit über die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften rund um die Gleise aufzuklären, insbesondere angesichts der Tatsache, dass in den USA durchschnittlich alle drei Stunden eine Person oder ein Fahrzeug von einem Zug angefahren wird. Einwohner und Pendler in Südflorida spielen eine wichtige Rolle bei der Verbesserung der Eisenbahnsicherheit, da Brightline die Zusammenarbeit der Gemeinschaft in dieser dringenden Angelegenheit fördert.

Quellen: