Trumps 10-Milliarden-Dollar-Verleumdungsklage: Ein mutiger Schritt gegen das Journal!
Präsident Trump reicht eine 10-Milliarden-Dollar-Verleumdungsklage gegen das Wall Street Journal wegen Behauptungen im Zusammenhang mit Epstein ein, was Fragen zur rechtlichen Strategie aufwirft.

Trumps 10-Milliarden-Dollar-Verleumdungsklage: Ein mutiger Schritt gegen das Journal!
In einem mutigen Schritt hat Präsident Trump eine Verleumdungsklage gegen das Wall Street Journal und seine Muttergesellschaft News Corp. eingeleitet, wobei die Ansprüche vor dem Bundesgericht in Florida geltend gemacht wurden. Die am 22. Juli 2025 eingereichte Klage fordert Schadensersatz in Höhe von mindestens 10 Milliarden US-Dollar – eine erschütternde Summe, die nicht nur die Berichterstattung des Journals in Frage stellen soll, sondern sich auch gegen das wehrt, was Trump als „Fake News Media“ bezeichnet, da er sich für alle Amerikaner gegen die seiner Meinung nach irreführenden Narrative einsetzt.
Der Kernpunkt von Trumps Klage dreht sich um einen Bericht, der einen Geburtstagsbrief beschreibt, den er angeblich 2003 an Jeffrey Epstein geschrieben hat. Er enthält eine Zeichnung einer nackten Frau und eine persönliche Nachricht, in der er Epstein alles Gute zum Geburtstag wünscht. Trump behauptet, dass er den Brief nicht verfasst habe und dass der Artikel des Journals, in dem dieser umstrittene Brief vorkam, „falsch, böswillig und verleumderisch“ war. Seine juristische Strategie basiert auf der Tatsache, dass Florida im Vergleich zu liberaleren Regionen wie New York oder Washington, D.C. möglicherweise einen günstigeren Pool an Geschworenen bietet. Hollywood Reporter stellt fest, dass Trumps Anwalt Alejandro Brito in der Vergangenheit Fälle von Verleumdung bearbeitet hat, darunter u. a vorheriges Verfahren gegen ABC News.
Rechtslandschaft und Spekulationen
Hier gilt es mehrere Ebenen auszupacken. Rechtsexperten debattieren bereits über die Begründetheit von Trumps Fall und vermuten, dass dieser möglicherweise keine solide Grundlage im Verleumdungsrecht hat. Ein mögliches Hindernis besteht darin, „tatsächliche Böswilligkeit“ nachzuweisen – ein gesetzlicher Standard, der den Nachweis erfordert, dass die Veröffentlichung zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wusste, dass die Informationen falsch waren. Bemerkenswert ist, dass in einer ähnlichen Situation kürzlich eine Jury einem Marineveteranen in einem Verleumdungsverfahren gegen CNN 5 Millionen US-Dollar zugesprochen hat, was zeigt, dass die Gerichte den Klägern Recht geben können. Allerdings könnte das Gericht Trumps Klage auch vollständig abweisen, wenn sich News Corp. für diesen Weg entscheidet, was möglicherweise zu einer Belastung von Anwaltskosten für Trumps Team führen würde.
In einer Wendung hatte Trump nach der Veröffentlichung des Artikels seine Absicht offengelegt, rechtliche Schritte gegen das Journal und seine Führungskräfte, darunter Rupert Murdoch, einzuleiten. Er gab diese Entscheidung über einen Beitrag auf Truth Social bekannt, wo er häufig mit seinen Anhängern kommunizierte. Der Zeitpunkt der Klage – nur einen Tag nach der Veröffentlichung des Artikels – sorgt für Aufsehen, insbesondere wenn man bedenkt, dass das Gesetz von Florida eine Frist von fünf Tagen für Verleumdungsklagen vorschreibt. Dies könnte eine interessante rechtliche Debatte über die Einhaltung von Verfahren auslösen.
Trump und Epstein – das große Ganze
Jenseits des Gerichtssaals ist die Saga mit dem dunklen Erbe von Jeffrey Epstein verknüpft. Die mysteriösen Umstände im Zusammenhang mit Epsteins Tod – er wurde als Selbstmord eingestuft, während ihm schwere Vorwürfe wegen Sexhandels vorgeworfen wurden – haben das öffentliche Bewusstsein seit langem geplagt. Obwohl Trump seine Anhänger zuvor dazu ermutigt hatte, vom Epstein-Narrativ abzuweichen, macht er nun auf Akten aus Epsteins Kriminalfall aufmerksam. Trump wies Generalstaatsanwältin Pam Bondi an, diese Dokumente bis zur Genehmigung freizugeben, obwohl er das Interesse daran als einen von den Demokraten aufrechterhaltenen „Schwindel“ bezeichnete.
Angesichts der Durchsetzungskraft von Donald Trump in dieser Angelegenheit gibt es Spekulationen über eine eventuelle Einigung mit News Corp, einschließlich der Möglichkeit, so etwas wie frühere Vereinbarungen anzustreben – Trump hat bereits zuvor erfolgreich umfangreiche Vergleiche erzielt, darunter 15 Millionen US-Dollar von ABC News und 16 Millionen US-Dollar von CBS. Sein Ziel könnte darin bestehen, sich in der Medienerzählung zurechtzufinden, anstatt einen Gerichtssieg zu erringen.
Darüber hinaus steht viel auf dem Spiel, da Trump versucht, gegen die vermeintliche Übermacht der Medien vorzugehen. Seine Unterstützerbasis ist voller Energie, und einige vermuten sogar, dass Epstein zum Schweigen gebracht wurde, um die Geheimnisse hochrangiger Personen im Zusammenhang mit sexuellem Missbrauch zu schützen. Diese Überzeugungen unterstreichen einen breiteren Dialog, der in Amerika über die Rechenschaftspflicht und die Reichweite einflussreicher Persönlichkeiten in der Medienlandschaft stattfindet.
Im weiteren Verlauf des Rechtsstreits bleibt abzuwarten, wie das Gericht mit den rechtlichen Feinheiten umgehen wird und was dies für Trump, sein Erbe und die umfassenderen Auswirkungen auf die Pressefreiheit und den öffentlichen Diskurs bedeutet.