Das texanische Lebensmitteletikettengesetz zielt auf schädliche Zusatzstoffe ab: Was Sie wissen müssen!

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Texas wird ab 2027 Warnhinweise auf Lebensmitteln mit bestimmten Zusatzstoffen vorschreiben, was Sicherheits- und Compliance-Bedenken aufwirft.

Texas will require warning labels on foods with certain additives starting in 2027, raising safety and compliance concerns.
Texas wird ab 2027 Warnhinweise auf Lebensmitteln mit bestimmten Zusatzstoffen vorschreiben, was Sicherheits- und Compliance-Bedenken aufwirft.

Das texanische Lebensmitteletikettengesetz zielt auf schädliche Zusatzstoffe ab: Was Sie wissen müssen!

Texas legt beim Thema Lebensmittelsicherheit noch einen drauf und führt ein mutiges neues Gesetz ein, das Warnhinweise auf Snacks und verpackten Lebensmitteln vorschreibt, die über 40 Farb- und Zusatzstoffe enthalten, die andere Länder als für den menschlichen Verzehr ungeeignet erachtet haben. Dieses vom republikanischen Gouverneur Greg Abbott unterzeichnete Gesetz soll im Jahr 2027 als Teil der Initiative „Make America Healthy Again“ der Trump-Regierung in Kraft treten. Besucher in Texas werden möglicherweise bald Etiketten sehen, auf denen steht, dass bestimmte Zutaten in Ländern wie Australien, Kanada, der EU und dem Vereinigten Königreich „nicht für den menschlichen Verzehr empfohlen“ sind. ABC 7 Amarillo berichtet, dass diese Gesetzgebung überparteiliche Unterstützung gefunden hat und damit die erste ihrer Art in den Vereinigten Staaten ist, die sich speziell mit Lebensmittelzusatzstoffen mit solchen Kennzeichnungsanforderungen befasst.

Dennoch läuft nicht alles reibungslos. Kritiker äußern bereits Bedenken hinsichtlich der Möglichkeit von Verwirrung und Fehlinformationen, da eine Überprüfung ergab, dass fast ein Dutzend gezielter Zusatzstoffe entweder in anderen Regionen erlaubt oder in den USA bereits eingeschränkt sind. Diese Diskrepanz wirft Fragen zur Genauigkeit und der Möglichkeit rechtlicher Anfechtungen durch Lebensmittelunternehmen auf, die die neuen Vorschriften als belastend empfinden könnten. Der Prozess zur Zusammenstellung der Zutatenliste bleibt unklar, und unbeantwortete Anfragen gingen an den Verfasser des Gesetzentwurfs. Die Gesetzgebung enthält auch einige Schlupflöcher, die möglicherweise bestimmte Inhaltsstoffe von den erforderlichen Warnhinweisen ausnehmen.

CRC-Reaktion und nationale Trends

Lebensmittelunternehmen, die über die Anforderungen nachdenken, prüfen möglicherweise ihre Optionen: ihre Produkte neu zu formulieren, die vorgeschriebene Sprache in ihre Etiketten aufzunehmen oder in einigen Fällen Produkte vollständig aus den Regalen in Texas zu entfernen. Die Situation wird durch die Möglichkeit verschärft, dass Bundesbeamte, darunter der US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr., eingreifen könnten. Es wird darüber gesprochen, dass die FDA eigene Kennzeichnungsanforderungen festlegen oder die Sicherheit bestimmter Inhaltsstoffe genehmigen könnte, was das Gesetz außer Kraft setzen könnte. Essenstauchgang betont, dass die Kontroverse mehr als nur Texas umfasst. Andere Bundesstaaten wie Kalifornien, Arkansas und West Virginia haben begonnen, ähnliche Maßnahmen zur Einschränkung von Lebensmittelzusatzstoffen umzusetzen oder in Erwägung zu ziehen, was eine landesweite Diskussion über Lebensmittelsicherheit fördert.

Es lässt sich nicht leugnen, dass Befürworter des öffentlichen Gesundheitswesens auf diese Veränderungen drängen. Zahlreiche Studien deuten darauf hin, dass bestimmte künstliche Farbstoffe negative Auswirkungen auf das neurologische Verhalten von Kindern haben könnten, was bei Ernährungsexperten und Gesundheitsbefürwortern starke Unterstützung für dieses texanische Gesetz auslöst. Während die FDA behauptet, dass zugelassene Farbstoffe sicher sind, ist die zunehmende Kontrolle Teil einer größeren Bewegung zur Verbesserung der Lebensmittelsicherheitsvorschriften im ganzen Land. Anfang 2025 stufte die FDA den weit verbreiteten Farbstoff Red No. 3 sogar als „unsicher“ ein, was dazu führte, dass er aus der Zulassungsliste gestrichen wurde. ASTHO beschreibt detailliert, wie mehrere andere Bundesstaaten ähnliche Wege verfolgen – sei es durch völlige Verbote bestimmter Zusatzstoffe oder durch Beschränkungen für Schullebensmittel.

Während sich die Landschaft der Lebensmittelregulierung weiterentwickelt, verkörpert das texanische Gesetz sowohl den Wunsch nach Transparenz als auch die Komplexität der Lebensmittelsicherheit. Es schreibt vor, dass Produkte, die nach dem 1. Januar 2027 verkauft oder entwickelt werden, die Gefahren ihrer Inhaltsstoffe klar darlegen müssen. Allerdings hängen die Umsetzung und Wirksamkeit solcher Vorschriften, wie bei vielen guten Absichten, nicht nur von gesetzgeberischen Maßnahmen ab, sondern auch vom öffentlichen Bewusstsein und der Einhaltung der Vorschriften durch die Industrie. Der Wind des Wandels braut sich zusammen, und es bleibt abzuwarten, wie sich dieser letztendlich auswirken wird – sowohl in Texas als auch darüber hinaus.

Quellen: