DeSantis spricht angesichts wachsender Kontroversen über Alligator Alcatraz

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Der Gouverneur von Florida, Ron DeSantis, geht auf einer Pressekonferenz am 26. Juni 2025 auf Bedenken hinsichtlich „Alligator Alcatraz“, einer Haftanstalt für Migranten, ein.

Florida Governor Ron DeSantis addresses concerns over "Alligator Alcatraz," a migrant detention facility, at a press conference on June 26, 2025.
Der Gouverneur von Florida, Ron DeSantis, geht auf einer Pressekonferenz am 26. Juni 2025 auf Bedenken hinsichtlich „Alligator Alcatraz“, einer Haftanstalt für Migranten, ein.

DeSantis spricht angesichts wachsender Kontroversen über Alligator Alcatraz

Am Donnerstagmorgen wird der Gouverneur von Florida, Ron DeSantis, drängende Fragen im Zusammenhang mit dem jüngsten Vorstoß des Staates zur Durchsetzung der Einwanderungsbestimmungen ansprechen. Die Pressekonferenz findet um 10 Uhr im Owl’s Nest im Schmidt Family Complex for Academic and Athletic Excellence in der 777 Glades Rd. auf dem Campus der Florida Atlantic University statt. Dieses Ereignis findet vor dem Hintergrund wachsender Bedenken im Zusammenhang mit dem Betrieb einer umstrittenen Einrichtung namens „Alligator Alcatraz“ statt, die sich am Dade-Collier Training and Transition Airport befindet.

Von DeSantis wird erwartet, dass er näher auf die Pläne des Staates eingeht, Migranten in dieser vorübergehenden Hafteinrichtung unterzubringen, die seiner Ansicht nach keine negativen Auswirkungen auf die Wiederherstellungsbemühungen der Everglades hat. Der Gouverneur hat wiederholt, dass das Gelände bereits in der Vergangenheit genutzt wurde, und die Bedenken von Umweltschützern und örtlichen Verantwortlichen beiseite geschoben.

Der umstrittene „Alligator Alcatraz“

Florida unternimmt große Fortschritte beim Bau dieses Internierungslagers, das aufgrund seines wenig schmeichelhaften Spitznamens an Berühmtheit gewinnt. CNN berichtet, dass die Anlage eine lange ungenutzte Landebahn in den Everglades nutzen wird, einem Gebiet, das für seine einzigartige Tierwelt bekannt ist. Mit der Absicht, bis Anfang Juli bis zu 5.000 Häftlinge unterzubringen, plant Florida den Einsatz „leichter Infrastruktur“ wie Zelte und Wohnwagen, um den Überfluss aus bestehenden Zentren zu bewältigen.

Der Generalstaatsanwalt von Florida, James Uthmeier, bezeichnete die Operation als „effizient“ und „kostengünstig“ und verwies auf die natürliche Sicherheit, die die Umgebung bietet. Kritiker behaupten jedoch, dass der rasante Bau ohne Rücksicht auf mögliche Umweltschäden erfolgt. Tatsächlich hat die Bürgermeisterin von Miami-Dade, Daniella Levine Cava, vor den ökologischen Folgen gewarnt und damit die Sorgen der Bevölkerung wiederholt Neapel-Nachrichten, was unterstreicht, wie diese Anlage ein fragiles Ökosystem bedroht, das für Floridas Wassermanagement von entscheidender Bedeutung ist.

Umweltbedenken und Widerstand der Gemeinschaft

Der Widerstand gegen den Bau nimmt zu, und Umweltgruppen wie Friends of the Everglades äußern ihr Unbehagen über das Projekt. Bereits 1969 kämpften sie wegen ähnlicher Umweltbedenken gegen die Entwicklung in diesem Gebiet. Die Opposition beschränkt sich nicht auf Aktivisten; Lokale indigene Gruppen, darunter der Miccosukee-Stamm, haben ebenfalls ihre Unzufriedenheit über die Nähe der Anlage zu heiligen Stätten zum Ausdruck gebracht.

Da die Baukosten auf geschätzte 450 Millionen US-Dollar pro Jahr ansteigen, gibt es viele Fragen hinsichtlich der Finanzierungsquellen und der langfristigen Nachhaltigkeit dieser Initiative. Das Shelter and Services Program der FEMA verfügt über beträchtliche Mittel zur Unterstützung des Projekts. Dies zeigt das Engagement des Bundes, die Durchsetzung der Einwanderungsbestimmungen in einer Zeit zu stärken, in der andere Bundesstaaten mit Kapazitätsproblemen zu kämpfen haben.

Wenn Gouverneur DeSantis das Podium betritt, wird die Schnittstelle zwischen Einwanderung, Umwelt und Gemeinschaftswerten sicherlich im Mittelpunkt stehen und einen dramatischen Hintergrund für eines der umstrittensten Themen Floridas in diesem Jahr bieten. Für Interessierte wird die Veranstaltung live auf Local 10 News übertragen und verspricht, mehr Licht auf den kontroversen Ansatz des Staates in Bezug auf Migration inmitten eskalierender nationaler Herausforderungen zu werfen.

Quellen: