Vier beim illegalen Speerfischen in Martin County erwischt: Fischer werden angeklagt!
Vier Personen wurden wegen illegalen Speerfischens in Martin County, Florida, verhaftet, was gegen Naturschutzgesetze in der Nähe von St. Lucie Inlet verstößt.

Vier beim illegalen Speerfischen in Martin County erwischt: Fischer werden angeklagt!
Letztes Wochenende wurden die ruhigen Gewässer von Martin County, Florida, durch Kontroversen trübe, als vier Personen beim illegalen Speerfischen in der Nähe des St. Lucie Inlet erwischt wurden. Die Florida Fish and Wildlife Conservation Commission (FWC) bestätigte, dass diese Personen ihr Schiff in gefährlicher Nähe zu einem anderen Schiff mit Taucherflaggen fuhren. Dies verstößt gegen das Gesetz Floridas, das Boote dazu verpflichtet, innerhalb von 100 Metern um solche Flaggen auf ein Minimum zu bremsen. Auf einen Hinweis hin führten die Beamten einen Schiffsstopp durch und entdeckten dabei Harpunen und Neoprenanzüge an Bord.
Obwohl sie behaupteten, es seien keine Fische gefangen worden, bemerkten die Beamten Blut auf dem Deck des Schiffes und auf einem Neoprenanzug. Weitere Untersuchungen ergaben, dass die Gruppe fünf Speerschlangen und einen zu kleinen Schulmeisterschnapper in ihrem Boot versteckt hatte. Bemerkenswert ist, dass der Fang von Snooks derzeit außerhalb der Saison stattfindet und auf Haken- und Leinenmethoden beschränkt ist, was die Schwere der Verstöße unterstreicht. FWC-Kapitän Austin Warne betonte, dass die Einhaltung dieser Regeln für den Erhalt unserer Fischereien und die Gewährleistung der Nachhaltigkeit in unseren Gewässern von entscheidender Bedeutung ist. Die Verdächtigen wurden ohne Zwischenfälle festgenommen und in das örtliche Gefängnis gebracht, ihre Namen wurden jedoch noch nicht veröffentlicht.
Der breitere Kontext der Speerfischvorschriften
Dieser Vorfall in Martin County folgt auf einen weiteren ähnlichen Fall in den Florida Keys, wo illegales Speerfischen in den letzten Wochen für Aufsehen gesorgt hat. Am 29. Juni wurde Brayan Martinez Perez aus Port St. Lucie verhaftet, weil er in verbotenen Gewässern illegal einen Tarpon geerntet und auch einen Mangrovenschnapper aufgespießt hatte, obwohl dies in den Upper Keys verboten war. Für den Fang von Tarpons sind gesetzlich spezielle Genehmigungen erforderlich, und das Speerfischen ist in fast der Hälfte der Florida Keys verboten. Infolgedessen wird Martinez Perez wegen eines Vergehens zweiten Grades angeklagt, das möglicherweise zu einer Gefängnisstrafe von 60 Tagen und einer Geldstrafe von bis zu 500 US-Dollar führt.
Entsprechend myfwc.com Beim Speeren von Fischen handelt es sich um die Verwendung eines Speers oder einer Lanze beim Schwimmen unter der Wasseroberfläche. Zahlreiche Arten, darunter Tarpon und Snook, dürfen jedoch nicht durch Speeren geerntet werden. Ziel dieser Beschränkung ist es, diese Fische vor Überfischung zu schützen und das ökologische Gleichgewicht in der Region aufrechtzuerhalten. Der große, ikonische Tarpon kann bis zu 2,40 Meter lang werden und bis zu 137 Kilogramm wiegen, doch er gilt nicht als Nahrungsquelle. Der legale Fang von Tarpon ist nur Personen gestattet, die über eine spezielle Kennzeichnung für staatliche Rekordjagden verfügen.
Angesichts dieser jüngsten Ereignisse ist es für lokale Angler und Freizeitfischer wichtig, die spezifischen Vorschriften zu verstehen, die das Speerfischen regeln. Die Einhaltung dieser Richtlinien schützt nicht nur die Fischbestände, sondern sichert auch eine nachhaltige Zukunft der Fischerei in Florida.
Die FWC-Vorschriften sind klar: Speerfischen ist nur unter bestimmten Bedingungen erlaubt, und die Kenntnis der staatlichen Beschränkungen wird dazu beitragen, die natürliche Meeresumwelt Floridas für kommende Generationen zu bewahren. Da Fälle wie die in Martin County und den Keys für Schlagzeilen sorgen, ist es für unsere Fischergemeinschaft wichtiger denn je, informiert und proaktiv für den Schutz unserer Wasserressourcen zu sein.