Die Oilers stehen nach dem Herzschmerz im Stanley-Cup-Finale vor einem Torwart-Dilemma
Stuart Skinner steht nach der Stanley-Cup-Niederlage der Oilers unter Beobachtung und wirft Fragen zu den Torwartstrategien für die nächste Saison auf.

Die Oilers stehen nach dem Herzschmerz im Stanley-Cup-Finale vor einem Torwart-Dilemma
Die Stanley-Cup-Träume der Edmonton Oilers wurden am 17. Juni erneut zunichte gemacht, als sie im Finale gegen die Florida Panthers ihre zweite Niederlage in Folge hinnehmen mussten. Dieses herzzerreißende Finale lässt viel offen, während das Team über seine Leistungen nachdenkt und Strategien für die Zukunft entwickelt. Die Oilers müssen nun wichtige Entscheidungen treffen, insbesondere im Hinblick auf ihre Torwartsituation, die sich während der gesamten Serie als wichtiger Faktor erwiesen hat.
Stuart Skinner, der in dieser Finalserie im Rampenlicht stand, hatte im entscheidenden Spiel 6 eine schwere Zeit. Zu Beginn des Spiels wurde er als Startspieler vor Calvin Pickard ausgewählt, der bereits in Spiel 5 Einsätze gesehen hatte. Skinners Leistung war jedoch unzureichend, da er drei Gegentore kassierte, was schließlich dazu führte, dass er in den entscheidenden Momenten des Spiels auf die Bank musste. „Ich habe mich während der gesamten Serie konstant gefühlt“, bemerkte Skinner, trotz seiner nicht gerade herausragenden Statistiken und der allgemeinen Herausforderungen für das Team während der Finals. Sein Nachsaison-Rekord liegt nun bei 7-7-0, mit einem Gegentordurchschnitt (GAA) von 2,99 und einer Paradequote von 0,899 Sportskeeda.
Torwartkämpfe
Die Torwartsituation für die Oilers war eine Achterbahnfahrt, wobei sowohl Skinner als auch Pickard ihre Probleme hatten. Während der Playoffs erzielten sie zusammen eine Save-Prozent von nur 0,870, was 22 Tore in mehreren Spielen ermöglichte, wie von festgestellt wurde TSN. Im krassen Gegensatz dazu zeigte der Torwart der Panthers, Sergei Bobrovsky, eine bemerkenswerte Konstanz, erzielte eine Paradequote von 0,912 und festigte seine Rolle als entscheidender Spieler für den Erfolg der Panthers weiter.
Die Oilers standen ihren Problemen während der Serie direkt gegenüber, wobei Cheftrainer Kris Knoblauch die verpassten Chancen beklagte, die die Torchancen des Teams beeinträchtigten. Obwohl die Oilers die Panthers in Spiel 6 mit 29:25 hinter sich ließen, gelang ihnen nur ein einziges Tor, was zu einer enttäuschenden 1:5-Niederlage führte. Es ist klar, dass es der Mannschaft an der Fähigkeit mangelte, Torchancen zu nutzen, und diese Einschränkung erwies sich als entscheidend für den endgültigen Untergang.
Zukünftige Überlegungen
Mit Blick auf die Zukunft bietet die Saisonpause für die Oilers eine wichtige Gelegenheit, ihren Kader neu zu bewerten, insbesondere in den Bereichen Verteidigung und Torwart. NHL-Insider Elliotte Friedman diskutierte diese dringende Angelegenheit im „32 Thoughts Podcast“ und brachte die Notwendigkeit zum Ausdruck, dass das Team bis zum Beginn der Saison 2025/26 Unsicherheiten in seinem Torwartverhalten beseitigen muss. Er wies darauf hin, dass die Verpflichtung eines weiteren Torwarts in Sicht sein könnte, insbesondere angesichts der Gerüchte über die Möglichkeit, Thatcher Demko von den Vancouver Canucks zu verpflichten.
Für die Zukunft scheint es, dass Stuart Skinner viel zu tun hat, da er sich dem letzten Jahr seines Vertrags nähert, der über drei Jahre hinweg beachtliche 7,8 Millionen US-Dollar wert ist. Da die freie Hand vor der Tür steht, stehen die Oilers vor einer entscheidenden Entscheidung: Bleiben sie bei Skinner oder ist es Zeit für ein neues Gesicht im Netz?
Eines ist sicher: Diese aufeinanderfolgenden Niederlagen gegen die Panthers haben bei den Oilers einen bitteren Geschmack und reife Chancen für Veränderungen hinterlassen. Um wieder auf die Beine zu kommen, wird es für die Mannschaft von entscheidender Bedeutung sein, Antworten zu finden und ihre Aufstellung, insbesondere im Tor, zu verstärken.