Antonio Lozano wurde inmitten rechtlicher Unruhen als Leichtathletik-Spitzenreiter verdrängt

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Antonio Lozano wird als Chef des mexikanischen Leichtathletikverbandes abgesetzt – anhaltende Governance-Probleme führen zu einer Umstrukturierung durch World Athletics.

Antonio Lozano removed as head of Mexico's athletics federation—ongoing governance issues prompt restructuring by World Athletics.
Antonio Lozano wird als Chef des mexikanischen Leichtathletikverbandes abgesetzt – anhaltende Governance-Probleme führen zu einer Umstrukturierung durch World Athletics.

Antonio Lozano wurde inmitten rechtlicher Unruhen als Leichtathletik-Spitzenreiter verdrängt

Am 21. Juli 2025 nahm der Internationale Leichtathletikverband (World Athletics) eine bedeutende Änderung in seinem Verzeichnis vor und strich den Namen Antonio Lozano Pineda aus der Führungsposition des mexikanischen Leichtathletikverbandes (FMAA). Diese Entscheidung ist sinnbildlich für die anhaltenden Turbulenzen rund um die Leitung der Leichtathletik in Mexiko. Der Schritt zementiert die schwindende Anerkennung der FMAA weiter, eine Situation, die bereits im März hervorgehoben wurde.

Israel Benítez Morteo, der gesetzliche Vertreter der FMAA, hat betont, dass diese Anpassung die aktuelle Rechtslage in Mexiko widerspiegelt, nach einer turbulenten Führungsära für Lozano, die von 2008 bis 2023 dauerte. Insbesondere ist er seit 2024 als Anführer ungültig. Die Präsidentschaft Mexikos ist im World Athletics-Verzeichnis immer noch als ausstehend gekennzeichnet, was auf anhaltende Unsicherheit und die Notwendigkeit einer organisatorischen Umstrukturierung hinweist.

Führungskrise und Rechtsstreitigkeiten

Der Weg zu dieser Entscheidung verlief nicht reibungslos. Lozanos Amtszeit war von Kontroversen geprägt, darunter rechtliche Anfechtungen seitens verschiedener Landesverbände im Zusammenhang mit seinen Wiederwahlen seit 2013. Diese Herausforderungen waren auf Unregelmäßigkeiten bei Gesetzesänderungen und einen Mangel an finanzieller Transparenz zurückzuführen.

In einer dramatischen Wende befand ein Bundesgericht Lozano der Veruntreuung öffentlicher Gelder in Höhe von 12 Millionen Pesos für schuldig, und der Beschluss befindet sich derzeit in der Umsetzungsphase. Trotzdem hat Lozano angeblich illegal versucht, die Macht zu behalten, eine Behauptung, der Benítez Morteo aktiv widerspricht, der behauptet, er sei der legitime Präsident der FMAA mit Unterstützung von 32 Verbänden im ganzen Land.

Benítez Morteo hat auch auf die beunruhigenden Praktiken aufmerksam gemacht, die angeblich von Lozano initiiert wurden, einschließlich finanzieller Forderungen an Sportler für die Teilnahme an Veranstaltungen. Er argumentiert, dass solche Handlungen im Widerspruch zu den Regeln des Fairplay und der Legalität stünden.

Streben nach Stabilität

Mit Blick auf die Zukunft plant World Athletics, in den kommenden Wochen ein Team von Supervisoren zu ernennen, um bei der internen Umstrukturierung der FMAA zu helfen. Dieser Schritt zielt darauf ab, die Stabilität in der mexikanischen Leichtathletik wiederherzustellen und sicherzustellen, dass sich die Athleten auf einen organisierten Kalender für 2025 verlassen können. Benítez Morteo hat die Notwendigkeit von Gewissheit in diesen unsicheren Zeiten betont und behauptet, dass die Entfernung von Lozano eine Gelegenheit bietet, diesen Übergang zu formalisieren.

Dieser Vorfall bringt jedoch ein größeres Problem der Governance in globalen Sportverbänden ans Licht, das im Bereich der rechtlichen und sportlichen Governance ausführlich diskutiert wird. Da viele Verbände, darunter die FIFA und das IOC, wegen Managementversagens unter die Lupe genommen werden, ist die Situation im mexikanischen Leichtathletik ein deutliches Beispiel dafür, vor welchen Herausforderungen Organisationen in Bezug auf Rechenschaftspflicht und Transparenz stehen. Das Gleichgewicht zwischen Autonomie und Kontrolle bleibt eine zentrale Herausforderung im gesamten Sport und wirft systemische Probleme auf, die Reformen erfordern, um die Integrität zu schützen.

Da sich die FMAA weiterhin von einer schwierigen Vergangenheit distanziert und versucht, einen Rahmen für eine zuverlässige Führung zu schaffen, wird die Sportgemeinschaft aufgefordert, wachsam zu bleiben. Die Überprüfung internationaler Klassifikationsveranstaltungen sollte ausschließlich über von World Athletics genehmigte Kanäle erfolgen, um sicherzustellen, dass die Athleten von einer legitimen Führung unterstützt werden.

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