Der Immobilienmarkt in Florida steht vor einer überraschenden Abschwächung: Wie geht es weiter?

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Floridas Immobilienmarkt steht vor einer deutlichen Verlangsamung, die sich aufgrund steigender Bestände und Preise auf wichtige Metropolen wie Orlando und Tampa auswirkt.

Der Immobilienmarkt in Florida steht vor einer überraschenden Abschwächung: Wie geht es weiter?

In diesem Sommer macht der Immobilienmarkt in Florida etwas ganz Ungewöhnliches. Mindestens acht Ballungsräume im ganzen Bundesstaat, die traditionell für ihr warmes Wetter und lebhafte Immobilientransaktionen bekannt sind, erleben in diesem Frühjahr eine spürbare Verlangsamung des Marktes für neue Häuser. Städte wie Fort Myers, Lakeland, Naples, Jacksonville, Orlando, Sarasota, Tampa und West Palm Beach zeigen Anzeichen sinkender Preise und eines Rückgangs der Verkäufe neu gebauter Häuser. Wie berichtet von Newsweek, dieser Trend ist nicht auf Florida beschränkt; Mehr als die Hälfte der Neubaumärkte in den USA spüren eine ähnliche Krise.

Interessanterweise waren viele dieser Bereiche schon immer stark nachgefragt. Da der aktuelle Bestand an neuen Häusern jedoch ein seit 2010 nicht mehr gesehenes Niveau erreicht, verändert sich die Landschaft deutlich. Florida und Texas erlebten beide einen erheblichen Bauboom, der durch die Migration nach der Pandemie beflügelt wurde, aber jetzt sind viele dieser Häuser immer noch unverkauft. Die komplizierte Mischung aus höheren Hypothekenzinsen (die bei etwa 7 % liegen) und steigenden Prämien für die Hausratversicherung macht es den Käufern schwer und überlässt Bauherren die Folgen.

Eine Änderung der Marktdynamik

Laut Recherche von Immobilienmakler in Florida, März und das erste Quartal 2025 spiegeln diese sich entwickelnde Situation wider. Während neue Angebote und zum Verkauf stehende Lagerbestände sprunghaft angestiegen sind, zeichnet sich ein Rückgang der Durchschnittspreise ab. Immer mehr Häuser kommen auf den Markt – allein im März verzeichneten wir einen bemerkenswerten Anstieg der Neuangebote von Einfamilienhäusern um 10,8 %. Doch trotz dieses Zustroms gingen die Gesamtverkäufe bestehender Einfamilienhäuser im Vergleich zum Vorjahresmonat leicht um 1,3 % zurück.

Auch der durchschnittliche Verkaufspreis hat einen Einbruch erlitten: Einfamilienhäuser sind auf rund 412.500 US-Dollar gesunken – 1,9 % weniger als im Vorjahr. Selbst Eigentumswohnungs-Reihenhausimmobilien konnten sich diesem Trend nicht entziehen und verzeichneten einen Rückgang von 4,5 %. Weniger Wettbewerb im Bereich bestehender Eigentumswohnungen verstärkt das Gefühl der Unsicherheit, da dieser Markt im Vergleich zum Vorjahr auch einen Rückgang der abgeschlossenen Verkäufe um 9,8 % verzeichnete.

Beispielloser Anstieg der Lagerbestände

Der Anstieg unverkaufter Häuser ist nicht nur ein lokaler Ausrutscher; Ein genauerer Blick zeigt laut einer Analyse von einen erstaunlichen Anstieg der aktiven Einträge in ganz Florida um 32 % gegenüber dem Vorjahr Wolfstraße. Allein im Mai standen 181.822 Häuser zum Verkauf, was den höchsten Bestand seit 2016 bedeutet. Dies ist bemerkenswert, wenn man bedenkt, dass viele dieser Märkte, wie Miami-Fort Lauderdale-West Palm Beach, Tampa und Orlando, im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg des aktiven Bestands um 39 % oder mehr verzeichnen.

Darüber hinaus korreliert der Rückstand an nicht verkauften Immobilien direkt mit rückläufigen Verkäufen, die auf die schnellen Preiserhöhungen der vergangenen Jahre zurückzuführen sind. Da potenzielle Käufer mit hohen Preisen konfrontiert werden, stagnieren die Verkäufe, was zu einem Überangebot an Häusern führt. Zum Beispiel der Tampa-St. Die Metropolregion Petersburg-Clearwater verzeichnete im Jahresvergleich einen Anstieg der aktiven Angebote um 31 %, was in deutlichem Gegensatz zu den wochenlangen Lagerbeständen steht, die normalerweise in einem gesunden Markt zu erwarten sind.

Trotz des aktuellen Abschwungs sehen einige lokale Experten, darunter auch die von JBREC, einen Silberstreif am Horizont. Sie deuten darauf hin, dass diese langsameren Märkte künftige Investitionsmöglichkeiten darstellen könnten, da die Nachfragegrundlagen – wie Beschäftigungs- und Bevölkerungswachstum – intakt bleiben. Die fast doppelt so hohe Beschäftigungsschaffungsrate in Orlando wie im Landesdurchschnitt ist ein weiterer Hinweis auf eine Wiederbelebung der Käuferbegeisterung.

In diesen unvorhersehbaren Zeiten ist es für potenzielle Käufer, Verkäufer und Investoren von entscheidender Bedeutung, die aktuellen Markttrends genau im Auge zu behalten. Während sich das aktuelle Klima wie ein langer Winter anfühlen mag, legt es möglicherweise nur den Grundstein für einen ausgewogeneren und wohlhabenderen Immobilienmarkt in Florida in der Zukunft.

Quellen: