Kubanische Exilanten fordern Gerechtigkeit: Es kommt zu Protesten wegen der mutmaßlichen Verbrechen von Cubamax

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Kubanische Exilanten protestierten in Hialeah gegen Cubamax Travel, behaupteten Verbindungen zum kubanischen Regime und forderten Untersuchungen zu Überweisungen.

Cuban exiles protested against Cubamax Travel in Hialeah, alleging links to the Cuban regime and urging investigations into remittances.
Kubanische Exilanten protestierten in Hialeah gegen Cubamax Travel, behaupteten Verbindungen zum kubanischen Regime und forderten Untersuchungen zu Überweisungen.

Kubanische Exilanten fordern Gerechtigkeit: Es kommt zu Protesten wegen der mutmaßlichen Verbrechen von Cubamax

Eine Welle der Unzufriedenheit breitete sich unter den kubanischen Exilanten in Hialeah, Florida, aus, als sie sich am 11. Juli 2025 vor dem Hauptsitz von Cubamax Travel versammelten. Die Demonstranten erhoben schwere Vorwürfe gegen das Unternehmen, behaupteten Verbindungen zum kubanischen Regime und forderten die Freilassung politischer Gefangener auf der Insel. Entsprechend Schlagzeilen aus Kuba Im Juli 2021 behaupteten Demonstranten, Cubamax habe Schlagstöcke und Ressourcen zur Niederschlagung der Proteste in Kuba bereitgestellt, eine Anschuldigung, die den Kern des anhaltenden Freiheitskampfes im Land trifft.

Cubamax Travel, das 2001 gegründet wurde und 13 Filialen in Florida betreibt, war kürzlich in Kontroversen verwickelt. Das Unternehmen beschloss im vergangenen April, seine Überweisungsdienste nach Kuba auszusetzen, und verwies auf einen Umstrukturierungsprozess im Zusammenhang mit Geldverteilungsunternehmen. Interessanterweise behauptete Cubamax, dass dieser Schritt nicht durch eine spezifische US-Gesetzgebung veranlasst worden sei. Der Zeitpunkt ihrer Aussetzung hat jedoch für Aufsehen gesorgt, insbesondere wenn man bedenkt, dass das Unternehmen Überweisungen über Orbit S.A. abwickelte, ein Unternehmen, das eng mit dem kubanischen Militärkonglomerat GAESA verbunden ist, das im Januar dieses Jahres von der US-Regierung sanktioniert wurde.

Verbindungen und Kontroversen

Die Verbindungen zwischen Orbit und dem kubanischen Regime sind eng. Eine im El Nuevo Herald vorgestellte Untersuchung der Journalistin Nora Gamez Torres ergab, dass Orbit seit März 2023 Überweisungen nach Kuba abwickelt, trotz früherer Kontroversen, die zu einer Einstellung der Überweisungsdienste über Western Union führten. Vertrauliche Dokumente deuten darauf hin, dass GAESA Orbit heimlich kontrolliert und CIMEX, eine weitere ihrer Tochtergesellschaften, aufgrund ihrer militärischen Verbindungen auf die US-Sanktionsliste gesetzt wurde. Entsprechend Havana Times, bleibt diese Beziehung ein heikler Punkt, da Überweisungen über Unternehmen wie Cubamax unbeabsichtigt das repressive kubanische Regime unterstützen könnten.

Als im März 2023 die Überweisungen nach Kuba wieder aufgenommen wurden, blieb die Skepsis gegenüber Orbits Zusicherung der Unabhängigkeit von militärischen Verbindungen bestehen. Das US-Außenministerium räumte Bedenken hinsichtlich dieser Zusammenhänge ein, behauptete jedoch, keine endgültigen Beweise gesehen zu haben, was die Bemühungen zur Förderung finanzieller Unterstützung, die ausschließlich der kubanischen Bevölkerung zugute kam, erschwerte. Vor diesem Hintergrund haben Demonstranten in Hialeah die US-Behörden aufgefordert, diese Zusammenhänge gründlich zu untersuchen, was den Ernst der Lage unterstreicht.

Politische Implikationen

Die politische Landschaft rund um Kuba bleibt voller Spannungen. Präsident Donald J. Trump hat eine harte Linie gegenüber dem Regime verstärkt, was sich in der Unterzeichnung eines Präsidentenmemorandums zur nationalen Sicherheit zeigt, das darauf abzielt, die Maßnahmen der USA gegenüber Kuba zu verstärken. Diese Richtlinie verbietet Finanztransaktionen mit vom Militär kontrollierten Unternehmen wie der GAESA und gewährleistet einen strengen Prüfprozess für reisebezogene Transaktionen nach Kuba. Der Weißes Haus betont die Unterstützung des kubanischen Volkes durch den Ausbau von Internetdiensten und die Förderung der freien Meinungsäußerung – alles Ziele, um der politischen Unterdrückung entgegenzuwirken, der viele ausgesetzt sind.

Während Trump weiterhin den Menschenrechten Priorität einräumt und sich für ein demokratisches Kuba einsetzt, verdeutlichen die jüngsten Proteste in Hialeah die spürbare Spannung zwischen der US-Politik und ihren Auswirkungen auf Überweisungen. Aktivisten behaupten, dass Änderungen in diesem finanziellen Unterstützungsmechanismus das Leben derjenigen, die sich in Kuba immer noch nach Freiheit sehnen, erheblich beeinflussen können, während sie Unternehmen für jede indirekte Unterstützung, die sie dem Regime leisten, zur Verantwortung ziehen können. Der Ausgang dieser Entwicklungen bleibt abzuwarten, aber die Menschen auf beiden Seiten der Floridastraße beobachten aufmerksam.

Quellen: