Kanada schafft Steuer auf digitale Dienstleistungen ab, um Handelsgespräche mit den USA anzukurbeln
Kanada hebt seine Steuer auf digitale Dienstleistungen auf, um wichtige Handelsgespräche mit den USA wieder aufzunehmen und strebt eine Einigung bis zum 21. Juli 2025 an.

Kanada schafft Steuer auf digitale Dienstleistungen ab, um Handelsgespräche mit den USA anzukurbeln
In einem mutigen Schritt zur Verbesserung der Handelsbeziehungen mit den Vereinigten Staaten hat Kanada seine umstrittene Digital Services Tax (DST) offiziell aufgehoben. Finanzminister François-Philippe Champagne gab diese Ankündigung nach einem entscheidenden Telefongespräch zwischen Premierminister Mark Carney und US-Präsident Donald Trump bekannt. Die Steuer, die auf große Technologieunternehmen wie Amazon, Google und Meta abzielte, war zu einem wichtigen Knackpunkt in den Verhandlungen geworden, nachdem Trump die Diskussionen darüber zuvor eingestellt hatte.
Diese Entscheidung kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt, da Kanada bis zum 21. Juli 2025 eine neue Wirtschafts- und Sicherheitspartnerschaft mit den USA abschließen will. Wie Champagne ausdrückte, ist die Aufhebung der Sommerzeit ein strategischer Schritt, um die Verhandlungen voranzutreiben und den Weg für eine umfassende Handelsvereinbarung zu ebnen, die sowohl amerikanischen als auch kanadischen Unternehmen zugute kommt.
Steuer aufgrund von Handelsspannungen aufgehoben
Die Digital Services Tax wurde 2020 eingeführt und erhob eine Steuer von drei Prozent auf die Einnahmen, die große Technologieunternehmen mit kanadischen Nutzern erzielen. Die erste Zahlung sollte heute, am 30. Juni 2025, erfolgen, wird aber nicht mehr erfolgen. Champagne bestätigte, dass die Abschaffung der Steuer für die Neuausrichtung der diplomatischen Beziehungen von wesentlicher Bedeutung ist, und betonte, dass Kanada einen multilateralen Ansatz bei der Besteuerung digitaler Dienste gegenüber einseitigen nationalen Steuern bevorzugt.
In diesem Zusammenhang betonte Premierminister Carney, wie wichtig es sei, eine günstige Vereinbarung für kanadische Arbeitnehmer und Unternehmen zu treffen. „Wir sind bestrebt, uns die nötige Zeit zu nehmen, um diesen Deal abzuschließen, aber wir werden ihn nicht länger als nötig in die Länge ziehen“, erklärte er. Sein Engagement signalisiert zusammen mit Champagnes gesetzgeberischen Plänen zur Aufhebung des Digital Services Tax Act eine erneute Absicht, die Beziehungen zu den USA zu stärken, insbesondere in einem Jahr voller wirtschaftlicher Unsicherheiten.
Ein neues Kapitel für die Beziehungen zwischen Kanada und den USA
Da beide Staats- und Regierungschefs darauf abzielen, die Handelsverhandlungen wieder aufzunehmen, die Trump aus Frust über die Sommerzeit vorübergehend aufgegeben hatte, zeichnet sich eine klarere Vision der Zusammenarbeit ab. Das Telefonat zwischen Carney und Trump legte den Grundstein für die Wiederherstellung des Vertrauens und die Priorisierung gemeinsamer wirtschaftlicher Interessen. Kanada sucht nach Möglichkeiten, ein Umfeld zu schaffen, das das Unternehmenswachstum fördert und sicherstellt, dass seine Arbeitskräfte auf dem Weltmarkt wettbewerbsfähig bleiben.
Die Entscheidung, die Steuer abzuschaffen, spiegelt die Bereitschaft wider, sich anzupassen und den kollaborativen Anforderungen einer sich verändernden Wirtschaftslandschaft gerecht zu werden. Es zeigt auch das Verständnis dafür, dass das Interesse amerikanischer Technologieunternehmen nicht nur für die Generierung von Einnahmen, sondern auch für langfristige Beziehungen, die für beide Nationen von Vorteil sind, von entscheidender Bedeutung ist.
Während wir auf die Juli-Frist für ein neues Abkommen warten, sind alle Augen auf den Verhandlungstisch gerichtet: Werden Kanada und die USA eine gemeinsame Basis für eine für beide Seiten vorteilhafte Partnerschaft finden? Nur die Zeit wird zeigen, ob diese Steuerentscheidung die Schleusen für eine Zusammenarbeit öffnet oder ob weitere Hindernisse vor uns liegen.
Weitere Einzelheiten zu dieser Entwicklung finden Sie unter Bucht heute Und Kanada.ca.