Anwohner von Sturgeon Falls tappen im Dunkeln: Keine Bürgersteige oder Lichter!

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Erfahren Sie mehr über die Bemühungen der Sturgeon Falls-Gemeinde für Gehwege in der Salter Street, die Auswirkungen ihrer Petition und die Entscheidung des Stadtrats zu Sicherheitsverbesserungen.

Anwohner von Sturgeon Falls tappen im Dunkeln: Keine Bürgersteige oder Lichter!

In Sturgeon Falls hat der Traum von neu gepflasterten Gehwegen und einer helleren Straßenbeleuchtung in der Salter Street ein jähes Ende gefunden. Die Anwohner hatten sich hinter einer Petition versammelt, die der Anwohner Serge Marcoux bereits im Oktober dem Gemeinderat vorgelegt hatte, und 42 Unterschriften hauptsächlich von den Bewohnern der Salter Street selbst gesammelt. In der Petition wurde nachdrücklich auf die Gefahren hingewiesen, die für Fußgänger und Radfahrer in der Gegend aufgrund des Fehlens von Gehwegen, der Enge der Straße und der tiefen Gräben auf beiden Seiten der Straße bestehen. Nach eingehender Prüfung entschied der Rat jedoch, von dem Vorschlag Abstand zu nehmen.

Die Infrastrukturdirektorin von West Nipissing, Elizabeth Henning, erläuterte die gewaltigen Herausforderungen, die vor uns liegen. „Für den Bau eines Bürgersteigs wären erhebliche Infrastrukturarbeiten erforderlich“, betonte sie. Dazu gehörten das Auffüllen von Gräben und die Installation eines Entwässerungssystems. Es handelt sich um ein gewaltiges Unterfangen mit einem Preis von über 1 Million US-Dollar, eine Summe, die nicht Teil des fünfjährigen Kapitalplans der Gemeinde ist.

Die bevorstehenden Herausforderungen

Zum Thema Straßenbeleuchtung wies Henning darauf hin, dass die derzeitigen Leuchten mit einem Abstand von 100 Metern den heutigen Standards entsprechen und eine zusätzliche Beleuchtung überflüssig mache. Vor diesem Hintergrund schlug Ratsmitglied Kris Rivard vor, dass möglicherweise ein vorsichtigeres Fahrverhalten als kurzfristige Abhilfe dienen könnte, und forderte die Bewohner auf, aus Sicherheitsgründen aufmerksamer auf ihre Umgebung zu achten. Dennoch muss man sich fragen: Reichen diese Maßnahmen wirklich aus?

Da Städte in ganz Nordamerika bestrebt sind, ihre Fußgänger- und Fahrradinfrastruktur zu verbessern, können die Kosten erheblich variieren. Laut Active Living Research ist Infrastruktur für die Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern nicht nur ein Luxus; Es ist eine grundlegende Notwendigkeit für moderne Gemeinschaften. Ihr Dokument bietet eine Fülle von Informationen über die mit dieser Art von Infrastruktur verbundenen Kosten und zeigt, wie solche Verbesserungen zu echten Veränderungen führen können.

Das Gesamtbild

Gemeinden, die dem nicht motorisierten Verkehr Vorrang einräumen, profitieren von einer Fülle von Vorteilen, die von der wirtschaftlichen Entwicklung bis hin zu Verbesserungen der öffentlichen Gesundheit reichen. Die Pandemie hat den Bedarf an verbesserten Einrichtungen deutlich gemacht, was zu einem Anstieg der Wanderwegenutzung im Jahr 2022 um über 45 % im Vergleich zu den Vorjahren führte. Initiativen, die das Gehen und Radfahren fördern, reduzieren nicht nur die Zahl der Todesopfer, sondern ermöglichen auch Kosteneinsparungen. Warum neue Straßen bauen, wenn bestehende Wege durch geschickte Modifikation der Fahrbahnmarkierungen aufgewertet werden können?

Die Vorteile sind umfangreich. Gemeinden können ihre lokale Wirtschaft stärken, indem sie neue Bewohner und Unternehmen anziehen, wenn sie in Freizeitaktivitäten im Freien und eine fahrradfreundliche Infrastruktur investieren. Darüber hinaus bieten Investitionen in diese Art von Infrastruktur ungeahntes Potenzial für den Tourismus und steigern die Lebensqualität aller Bewohner. Die Möglichkeit, bestehende informelle Wege zu verbinden, das Wohlbefinden der Gemeinschaft zu stärken und Gerechtigkeit zu fördern, macht diese Verbesserungen für eine blühende Gemeinschaft von entscheidender Bedeutung.

Während Sturgeon Falls also mit der Realität konfrontiert wird, dass die vorgeschlagenen Modernisierungen nicht vorankommen, stellt sich die Frage: Wie wird die Gemeinde auf die dringenden Anforderungen an die Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern eingehen und gleichzeitig ein Umfeld fördern, das einen gesunden, aktiven Lebensstil fördert?

Die Zeit wird zeigen, ob die Bewohner sich erneut für Veränderungen einsetzen können oder ob sie die Herausforderungen ihrer Straßen so meistern müssen, wie sie sind. Letztendlich liegt die Verantwortung und das Potenzial für Fortschritte im Engagement der Gemeinschaft und der Bereitschaft, sich für eine sicherere Zukunft einzusetzen.

Quellen: