Tropensturm Barry verblasst: Florida steht vor einem nassen 4. Juli-Wochenende!
Der Tropensturm Barry löste sich über dem Golf auf, und an diesem Wochenende am 4. Juli drohte nasses Wetter in Florida.

Tropensturm Barry verblasst: Florida steht vor einem nassen 4. Juli-Wochenende!
Der Tropensturm Barry hat sich am 30. Juni 2025 offiziell über dem Golf von Mexiko aufgelöst. Diese Verschiebung bringt eine Phase der Ruhe mit sich, wirft aber auch Fragen über ein neues System auf, das sich in der Nähe von Florida entwickelt. Das National Hurricane Center (NHC) geht vorsichtig vor, da das Potenzial für die Bildung dieses Systems zu einem benannten tropischen Gebilde nach wie vor gering ist.
Die Überreste von Barry, die sich jetzt im Landesinneren über Ostmexiko befinden, wecken bei Wetterbeobachtern vorsichtigen Optimismus. Diese Überreste befinden sich derzeit in der Nähe der Koordinaten 23,0 N 99,2 W und bewegen sich mit einer Geschwindigkeit von 10 Knoten nach Nordwesten. Bei einem geschätzten minimalen Zentraldruck von 1008 mb werden maximale Dauerwinde von 25 Knoten und Böen von bis zu 35 Knoten gemeldet. Besorgniserregender ist jedoch die Regenvorhersage; In Nordmexiko kann es zu zusätzlichen Niederschlägen in der Größenordnung von 3 bis 5 Zoll kommen, wobei die lokalen Mengen möglicherweise 20 cm überschreiten, was zu Überschwemmungen und Schlammlawinen führen kann. Solche Wettermuster erinnern uns daran, dass selbst wenn Stürme nachlassen, ihre Auswirkungen weit über ihr Verschwinden hinaus anhalten können.
Was kommt als nächstes für Florida?
Während sich viele Einwohner Floridas auf das Wochenende am 4. Juli vorbereiten, bestehen einige Bedenken darüber, was das sich entwickelnde System bringen könnte. Das NHC gibt an, dass die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Florida-System zu einem bedeutenderen Wetterereignis entwickelt, in den nächsten 48 Stunden zwar bei nahezu 0 % liegt, die Wahrscheinlichkeit, dass sich innerhalb der nächsten sieben Tage eine Entstehungswahrscheinlichkeit ergibt, jedoch leicht auf 20 % ansteigt. Diese geringe Wahrscheinlichkeit bedeutet nicht, dass wir das Wochenende ohne Vorsicht angehen können, da weiterhin nasses Wetter bevorstehen könnte.
Mit dieser sich entwickelnden Situation geht eine Frontalgrenze einher, die voraussichtlich im Laufe dieser Woche vor der südöstlichen Küste der USA ins Stocken geraten und schwächer werden wird. Sollte sich aus dieser schwächelnden Front ein Tiefdruckgebiet bilden, was wahrscheinlich ist, könnte dies die Wetterbedingungen weiter verkomplizieren. Dies ist eine Erinnerung daran, dass die Natur ihren eigenen Willen hat und der Atlantik die Heimat mehrerer tropischer Wellen ist, von denen jede ihre eigenen Wettermängel und Risiken mit sich bringt.
Eine breitere Perspektive auf tropisches Wetter
Während unser Fokus auf den aktuellen Ereignissen liegt, ist es wichtig, auf historische Muster zurückzublicken, um das gesamte Ausmaß der tropischen Aktivität in der Region zu verstehen. Beispielsweise ist Hurrikan Wilma, der 2005 zuschlug, nach wie vor der stärkste im Atlantikbecken registrierte Hurrikan mit einem erstaunlich niedrigsten Druck von 884 mb. Die historische Radarschleife von Wilma erfasst ihre dramatische Landung auf der Halbinsel Yucatan und erinnert uns daran, welche Macht Stürme haben können und wie wichtig es ist, vorbereitet zu sein.
Während wir die Entwicklungen des NHC verfolgen, ist es klar, dass jede Bildung eines Tiefdrucksystems in der Nähe von Florida genau überwacht wird. Auf dem Laufenden zu bleiben ist unsere beste Verteidigung, wenn wir diese unvorhersehbaren Sommerstürme meistern, und ein wenig Vorbereitung kann einen großen Beitrag zur Sicherheit unserer Gemeinden leisten.
Für laufende Aktualisierungen des National Hurricane Center können Sie dessen Hinweise einsehen Hier oder überprüfen Sie historische Wetterphänomene wie Hurrikan Wilma Hier.