Boca Raton Startup führt Tool ein, um Kinder in der Schule zu schützen und fernzuhalten
Das Boca Raton-Startup Focus Safe zielt darauf ab, die Bildschirmzeit in Schulen zu verwalten und so die Sicherheit und das Lernen von Kindern angesichts der zunehmenden Smartphone-Nutzung zu verbessern.

Boca Raton Startup führt Tool ein, um Kinder in der Schule zu schützen und fernzuhalten
Im heutigen digitalen Umfeld, in dem Bildschirme das Leben von Kindern oft dominieren, zielt eine neue Initiative eines Startups aus Boca Raton darauf ab, die Herausforderungen der Smartphone-Nutzung in Schulen anzugehen. Fiorella Occhionero, eine Produktionsleiterin und Mutter, gründete Focus Safe, nachdem sie in verschiedenen Bildungseinrichtungen eine inkonsistente Verwaltung der Smartphone-Nutzung beobachtet hatte. Ihre Mission? Um eine sicherere Umgebung zu schaffen, in der sich Schüler ohne unnötige Ablenkungen durch ihre Geräte entfalten können. Occhionero betont: „Eine wirksame Durchsetzung der Regeln ist von entscheidender Bedeutung, da die Lehrer bereits überlastet sind.“
Die innovative Software von Focus Safe ermöglicht es Schulen, schülereigene Geräte zu regulieren, indem sie die nicht unbedingt erforderliche Telefonnutzung einschränkt und gleichzeitig die Notfallkommunikation ermöglicht. Bemerkenswert ist, dass der Einrichtungsprozess weniger als eine Stunde dauert und das Produkt auf die spezifischen Bedürfnisse jeder Schule zugeschnitten werden kann. Darüber hinaus erhalten Eltern eine Begleit-App, mit der sie die Bildschirmzeit ihrer Kinder während der Schulzeit überwachen und so die Transparenz erhöhen und gesunde Mediengewohnheiten unterstützen können.
Gesetzgebung und Durchsetzung
Kürzlich hat Florida einen bedeutenden Schritt getan, indem es ein Gesetz verabschiedet hat, das die Nutzung von Mobiltelefonen während der Schulzeit für die Klassen K-8 verbietet. Dieser Schritt spiegelt ein wachsendes Bewusstsein für die schädlichen Auswirkungen übermäßiger Zeit vor dem Bildschirm bei Kindern wider. Verschiedene Studien belegen, dass eine erhöhte Bildschirmbelastung mit negativen akademischen Ergebnissen korreliert und die sozial-emotionale Entwicklung beeinträchtigen kann. Tatsächlich ist die Nationale Gesundheitsinstitute berichtet, dass jede zusätzliche Stunde Fernsehen im Alter von zwei Jahren dazu führen kann, dass sowohl die Teilnahme am Unterricht als auch die Mathematikkenntnisse des Kindes im Laufe der Schule nachlassen.
Während Bildschirme positive Auswirkungen haben können – etwa die Förderung früher Lesefähigkeiten und des kreativen Denkens durch Lern-Apps – wird eine übermäßige Nutzung mit zahlreichen Problemen in Verbindung gebracht. Der American College of Pediatricians warnt davor, dass zu viel Bildschirmzeit zu Fettleibigkeit, Schlafstörungen und erhöhter Aggression führen kann. Beispielsweise ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass Kinder, die mehr als eine Stunde am Tag Bildschirmen ausgesetzt sind, Verhaltensprobleme und eine schlechte Wortschatzentwicklung haben.
Ein Gleichgewicht finden
Der Schlüssel zu einem erfolgreichen Vorgehen scheint in Mäßigung und Absichtlichkeit zu liegen. Wie Studien belegen, können die Einbeziehung und das Bewusstsein der Eltern die schädlichen Auswirkungen der Zeit vor dem Bildschirm deutlich abmildern. Für jüngere Kinder wird empfohlen, dass die ideale Bildschirmzeit zwischen 30 Minuten und einer Stunde pro Tag liegt. Leider fällt es vielen Familien schwer, solche Richtlinien umzusetzen, und sie kämpfen oft mit der Verlockung von Bildschirmen.
Occhionero hat festgestellt, dass das Startup-Ökosystem um sie herum, insbesondere bei Global Ventures im Forschungspark der FAU, voller Innovationen ist – insbesondere seit die Pandemie einen Anstieg an technischen Lösungen für die Bildung ausgelöst hat. Mit einem achtköpfigen Team, das bereits an Pilotprojekten und Forschungsarbeiten auf Distriktebene zusammenarbeitet, zeigt Focus Safe, wie Gemeinden zusammenkommen können, um moderne Herausforderungen anzugehen.
Die Botschaft der Experten ist klar: Digitale Geräte können zwar wertvolle Werkzeuge sein, müssen aber mit Bedacht verwaltet werden. Da Eltern und Pädagogen danach streben, gesündere Lern- und Wachstumsumgebungen zu schaffen, können Initiativen wie Focus Safe den Weg für eine Zukunft ebnen, in der Kinder sicher in ihrer digitalen Welt navigieren können.