Tapfere Retter retten verlorene Spaziergänger bei tückischem Wetter im Lake District
Bergrettungsteams in Cumbria haben verirrten Wanderern unter tückischen Bedingungen erfolgreich geholfen und verdeutlichten damit die laufenden Sicherheitsbemühungen im Lake District.

Tapfere Retter retten verlorene Spaziergänger bei tückischem Wetter im Lake District
An einem Samstag vor Kurzem waren Rettungsteams im Lake District mit schwierigen Bedingungen konfrontiert, als sie unermüdlich daran arbeiteten, zwei verirrten Wanderern zu helfen. Anhaltender Regen und dichte Wolken machten den Einsatz schwierig und schränkten die Sicht stark ein. Dieser Notruf ging an das Duddon and Furness Mountain Rescue Team, nachdem das Langdale Ambleside Team zum fünften Mal innerhalb von 24 Stunden im Einsatz war und das Wasdale-Team woanders eingesetzt wurde. Wie von erzählt NW-E-Mail Die Ausgangssituation wurde durch nicht reagierende Mobiltelefone aufgrund des schlechten Signals erschwert, so dass den Teamleitern nur sehr wenige Informationen zur Verfügung standen, um mit der Rettung zu beginnen.
Angesichts eines möglicherweise großen Suchgebiets legte das Team eine Pause ein, um die Situation neu zu bewerten. Glücklicherweise stellte sich bald heraus, dass einer der vermissten Wanderer sich einer anderen Gruppe angeschlossen hatte und auf dem Weg zurück zu ihrem Auto am Wrynose Pass war. Klugerweise wurde ihm ein Land Rover entgegengeschickt, um weitere Einzelheiten zu besprechen. Basierend auf den gesammelten Informationen fuhr ein Fahrzeug in Richtung Eskdale, während ein anderes nach Bowfell fuhr. All diese Koordination erwies sich als erfolgreich, als das erste Fahrzeug mit Unterstützung eines vorbeifahrenden Autofahrers den verbleibenden Wanderer auf dem Hardknott Pass lokalisierte. Beide Wanderer konnten, wenn auch feucht und erschöpft, in Sicherheit gebracht werden, und das Team bedankte sich bei der Öffentlichkeit, die bei dem Vorfall geholfen hatte. An der Rettung, die 3 Stunden und 40 Minuten dauerte, beteiligten sich insgesamt 11 Freiwillige.
Rekordjahr für Rettungsteams
Dieser Vorfall trägt zu einem wachsenden Trend in der Region bei, da Bergrettungsteams in Cumbria eine Rekordzahl an Einsätzen verzeichnen mussten. Allein im Jahr 2024 verzeichnete das Keswick Mountain Rescue Team 146 Einsätze und 34 Alarme, während das Wasdale Mountain Rescue Team beachtliche 168 Vorfälle verzeichnete. Entsprechend Nachrichten und Star Diese Zahlen zeigen einen stetigen Anstieg der Notsituationen im Laufe der Jahre.
Zu den bemerkenswerteren Notfällen gehörte eine tragische Situation mit zwei Todesopfern sowie Rettungsaktionen für verletzte Personen, wie den Mann, der sich auf Barrow am Bein verletzte. Auch das Penrith Mountain Rescue Team stand vor großen Herausforderungen und führte behördenübergreifende Einsätze durch, darunter den Einsatz von Suchhubschraubern. Das Team von Duddon und Furness, das kürzlich an der Operation der verlorenen Beißer beteiligt war, war im Jahr 2024 für über 50 Einsätze verantwortlich, bei denen es um verschiedene Vorfälle ging, die von schnellen Hilfeleistungen bis hin zu längeren Einsätzen reichten.
Die wichtige Rolle von LDSAMRA
Die Koordination dieser wichtigen Bemühungen obliegt der Lake District Search and Mountain Rescue Association (LDSAMRA), der Dachorganisation der Bergrettungsteams in Cumbria. Wie vermerkt auf LDSAMRAs Website Sie sind eine eingetragene Wohltätigkeitsorganisation, die ausschließlich durch freiwillige Spenden finanziert wird und aus 12 autonomen Teams besteht, die für die Sicherheit im gesamten Lake District Nationalpark sorgen. Während jedes Team unabhängig agiert, spielt LDSAMRA eine entscheidende Rolle bei der operativen Koordination, einschließlich der Verwaltung von Funkkommunikation, Versicherung und Schulung.
Aufgrund der Zunahme der Vorfälle sind diese Teams mit hohen Betriebskosten konfrontiert und müssen jährlich etwa 50.000 £ aufbringen. Darüber hinaus arbeiten sie intensiv daran, eine dauerhafte Basis als Ersatz für ihre derzeit gemieteten Einheiten zu errichten. Der Baubeginn ist für Frühjahr 2025 geplant. Dieses Engagement zur Verbesserung ihrer Infrastruktur wird zweifellos ihre Fähigkeit verbessern, effektiv auf zukünftige Rettungssituationen zu reagieren.
Während die schöne Region Cumbria weiterhin Abenteurer anzieht, stellen das Engagement und die Widerstandsfähigkeit der Bergrettungsteams sicher, dass die Unterstützung immer nur einen Anruf entfernt ist. Ob sonniger Tag oder tückisches Wetter: Der Mut und das Engagement derjenigen, die sich für die Sicherheit der Wanderer einsetzen, haben einiges zu bieten.