Waffenhändler bekennen sich im Fall eines versuchten Attentats auf Trump schuldig

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Das Justizministerium beschuldigt zwei Personen des Waffenhandels im Zusammenhang mit einem mutmaßlichen Attentatsversuch auf Trump und verdeutlicht dabei die Komplexität der Schusswaffenregulierung.

The DOJ charges two individuals with gun trafficking connected to an alleged assassination attempt on Trump, highlighting firearm regulation complexities.
Das Justizministerium beschuldigt zwei Personen des Waffenhandels im Zusammenhang mit einem mutmaßlichen Attentatsversuch auf Trump und verdeutlicht dabei die Komplexität der Schusswaffenregulierung.

Waffenhändler bekennen sich im Fall eines versuchten Attentats auf Trump schuldig

Die alarmierende Geschichte eines vereitelten Attentatsversuchs gegen Donald Trump hat eine unerwartete Wendung genommen, da das Justizministerium Anklage gegen zwei Personen wegen angeblichen Verkaufs einer Schusswaffe an den angeklagten Attentäter Ryan Routh erhoben hat. Tina Brown Cooper und Ronnie Jay Oxendine haben sich verschiedener Waffendelikte schuldig bekannt, nachdem sie ein in China hergestelltes SKS-Gewehr an Routh verkauft hatten, dem vorgeworfen wird, versucht zu haben, den ehemaligen Präsidenten zu töten.

Cooper, der bei dem Deal als Mittelsmann fungierte, und Oxendine wurden im März angeklagt und im April verhaftet. Während ihrer Auftritte vor Bundesgericht gab Cooper den Handel mit Schusswaffen zu, während Oxendine sich schuldig bekannte, eine nicht registrierte Schusswaffe zu besitzen. Berichten zufolge zahlte Routh 350 US-Dollar für das Gewehr und weitere 100 US-Dollar an Cooper für die Vermittlung der Transaktion.

Das Attentat

Es war eine schockierende Wendung, dass Routh etwa sechs Wochen nach dem Verkauf in der Nähe von Trumps Golfclub in West Palm Beach entdeckt wurde, bewaffnet mit einem SKS-Gewehr. Es bleibt jedoch unklar, ob es sich dabei um dieselbe Schusswaffe handelte, die Cooper und Oxendine verkauft hatten. Gegen Routh werden mehrere Anklagen erhoben, unter anderem wegen versuchter Ermordung eines Präsidentschaftskandidaten und des illegalen Besitzes einer Schusswaffe, die auf seine frühere Verurteilung wegen eines Verbrechens im Jahr 2002 zurückzuführen sind.

Während der Fall weiter läuft, deuten Berichte darauf hin, dass Cooper dem FBI widersprüchliche Aussagen gemacht hat und sogar Dateien von ihrem Telefon gelöscht hat, um Konsequenzen für ihre Beteiligung zu vermeiden. Beide Angeklagten, die einst enge Bekannte waren, behaupteten, sie hätten vorher keine Kenntnis von Rouths Plänen gehabt, Trump zu schaden, wobei Oxendine behauptete, er kenne Routh lediglich aus ihrer Zeit als Dachdeckerunternehmensbesitzer in den 1990er Jahren.

Trumps komplexe Beziehung zu Schusswaffen

Trumps komplizierte Geschichte mit Schusswaffen fügt dieser Saga eine weitere Ebene hinzu. Anfang des Jahres erließ er eine Durchführungsverordnung zum zweiten Verfassungszusatz, die seine veränderte Haltung zur Waffenkontrolle widerspiegelte. Obwohl es sich um einen verurteilten Straftäter handelt, dem der Besitz von Schusswaffen gesetzlich untersagt ist, schreibt Trump in seiner Durchführungsverordnung eine Überprüfung der Verhinderung von Waffengewalt und der bundesstaatlichen Schusswaffenbestimmungen vor und unterstreicht damit den anhaltenden Kampf der Regierung um ein Gleichgewicht zwischen individuellen Rechten und öffentlicher Sicherheit angesichts der jüngsten Urteile des Obersten Gerichtshofs.

Die Durchführungsverordnung ist besonders bedeutsam im Zuge wegweisender Entscheidungen wie *New York State Rifle & Pistol Association, Inc. gegen Bruen* und *United States gegen Rahimi*, die verlangen, dass sich moderne Schusswaffenvorschriften an historische Präzedenzfälle halten. Da es seit der *Bruen*-Entscheidung mehr als 1.000 Anfechtungen gegen das Bundesgesetz über den Besitz von Straftätern (18 U.S.C. § 922(g)(1)) gab, könnten die Auswirkungen von Trumps Anordnung erhebliche Auswirkungen auf die Fähigkeit der Regierung haben, bestehende Waffenvorschriften zu verteidigen.

Blick nach vorn

Der Ausgang des Prozesses gegen Routh, der für September angesetzt ist, ist noch ungewiss. Unterdessen entwickeln sich die Konsequenzen für Cooper und Oxendine weiter, da Coopers Schuldeingeständnis und ihre Versuche, sich von dem Fall zu distanzieren, weitere rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen könnten. Angesichts der hohen Risiken im Zusammenhang mit diesem Vorfall wird sich die landesweite Debatte über die Regulierung von Schusswaffen und die Rechte des Einzelnen in den kommenden Monaten zwangsläufig intensivieren.

Da die Stimmung in der Öffentlichkeit um Waffenrechte und -sicherheit schwankt, werden die Ereignisse in den kommenden Wochen zweifellos sowohl die Rechtslandschaft als auch den politischen Diskurs über Schusswaffen in Amerika prägen und es zu einem Thema machen, das man genau beobachten sollte.

Quellen: