Das Spady Museum feiert den 19. Juni mit Kunst, Kultur und Gemeinschaftsgeist
Entdecken Sie, wie Highland Beach im Jahr 2025 den 19. Juni feierte, mit Veranstaltungen im Spady Museum, Gemeindetreffen und Kunstinstallationen.

Das Spady Museum feiert den 19. Juni mit Kunst, Kultur und Gemeinschaftsgeist
Der 19. Juni 1865 markiert ein entscheidendes Kapitel in der amerikanischen Geschichte, als versklavte Menschen in Galveston, Texas, von ihrer Emanzipation erfuhren – volle zweieinhalb Jahre nach der Unterzeichnung der Emanzipationserklärung. Dieses bedeutende Datum, das heute als 19. Juni gefeiert wird, wurde mit großer Begeisterung im Spady Cultural Heritage Museum in Florida begangen, wo sich Gemeindemitglieder versammelten, um der Freiheit zu gedenken und die Aufklärung über die Geschichte der Schwarzen zu fördern. Das Museum führte am 17. und 19. Juni 2025 Spendenaktionen durch, um seine Programme und Veranstaltungen zur Geschichtserziehung zu stärken.
Die Handelskammer von Delray Beach war am 17. Juni Gastgeber einer lebhaften „SPADY HOUSE PARTY“. Bei köstlichem Essen, lebhafter Musik und tollen Gesprächen schärften die Teilnehmer ihr Bewusstsein und genossen gleichzeitig eine wahrhaft festliche Atmosphäre. Elizabeth Burrows, Vorstandsvorsitzende des Spady Museums, äußerte ihr Ziel, 100.000 US-Dollar zu sammeln, um die Bemühungen des Museums zu unterstützen und sicherzustellen, dass die Geschichte der Schwarzen weiterhin sowohl bewahrt als auch gefeiert wird.
Erinnerung an historische Bedeutung
Juneteenth ist nicht nur eine Feier; Es ist eine Erinnerung an den Kampf um die Freiheit, der mit der Emanzipationserklärung am 1. Januar 1863 begann. Um Mitternacht des Silvesterabends versammelten sich versklavte und freie Afroamerikaner in Kirchen und Häusern im ganzen Land und warteten hoffnungsvoll auf den Beginn der Befreiung. Für viele würde die wahre Freiheit jedoch erst kommen, wenn Unionssoldaten in Texas eintrafen und die Nachricht überbrachten, dass alle versklavten Personen nun frei seien – und so ein Vermächtnis schufen, das in der Geschichte nachwirken würde. Die Ankündigung in Galveston ermöglichte es über 250.000 Menschen, ihre neu gewonnene Freiheit einzufordern, was sie zu einem entscheidenden Moment in der Befreiungserzählung der Nation machte, wie das National Museum of African American History and Culture ausführlich darlegt.
Diese Proklamation wurde von Generalmajor Gordon Granger der Union bekräftigt, der Bundestruppen nach Galveston führte und den Generalbefehl Nr. 3 erließ: „Alle Sklaven sind frei.“ Seine Mission bestand darin, die Autorität des Bundes wiederherzustellen und die Emanzipation durchzusetzen, wobei er die Rolle der militärischen Präsenz in einem zutiefst bedeutsamen kulturellen Tag hervorhob. Die Ursprünge von Juneteenth waren oft von gemischten Gefühlen erfüllt – Freude, Unglaube und sogar Widerstand von manchen Seiten –, aber es legte den Grundstein für das, was sich zu einem reichen kulturellen Fest entwickeln sollte.
Kontinuierliche Reflexion und Feier
Auch wenn sich die Feierlichkeiten zum 19. Juni im Laufe der Jahre verändert haben – von spontanen Zusammenkünften zu organisierten Feierlichkeiten – ist ihr Kern noch immer erhalten. An diesem Tag geht es darum, den anhaltenden Weg der Afroamerikaner zu Gleichheit und Gerechtigkeit anzuerkennen. Wenn wir über dieses historische Erbe nachdenken, ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass Freiheit mit Gerechtigkeit und Zugang zu Rechten einhergehen muss; andernfalls wird es ein hohler Sieg.
Texas erkannte den Juneteenth 1980 offiziell als Staatsfeiertag an, eine Anerkennung, die fast zwei Jahrzehnte dauerte, bis sie nationalen Status erlangte, als Präsident Joe Biden am 17. Juni 2021 den Juneteenth National Independence Day Act in Kraft setzte. Dieser bedeutsame Akt etablierte ihn als 11. Bundesfeiertag und verwob ihn damit tiefer in das Gefüge der amerikanischen Kultur und spiegelte das anhaltende Engagement für den Kampf für Bürgerrechte wider.
Im Spady Cultural Heritage Museum können Gäste in die tieferen Bedeutungen von Juneteenth eintauchen. Die jüngsten Installationen im Freien drehen sich um Adinkra-Symbole – stellvertretend für Sprichwörter aus Ghana und der Elfenbeinküste –, die Erkenntnisse und geteilte Geschichten widerspiegeln. Das im Juli 2001 im Haus des örtlichen Pädagogen Solomon D. Spady eingerichtete Museum ist montags bis samstags von 11 bis 16 Uhr geöffnet und heißt alle willkommen, die gerne lernen und daran erinnern möchten.
Was steht also diesen 19. Juni auf der Tagesordnung? Eine Mischung aus Essen, Kunst, Geschichte und herzlichen Zusammenkünften, die alle als starke Erinnerung daran dienen, dass wir zwar die Vergangenheit ehren, aber auch in der Gegenwart unser Streben nach Gerechtigkeit und Gleichheit fortsetzen müssen.