Lokale Freiwillige schließen sich zusammen, um Meeresschildkröten an unseren Stränden zu retten!
Freiwillige des Volusia County patrouillieren an den Stränden, um nistende Meeresschildkröten zu schützen, überwachen Nester und sorgen für die Sicherheit der Jungtiere während der Saison 2025.

Lokale Freiwillige schließen sich zusammen, um Meeresschildkröten an unseren Stränden zu retten!
Dank des unermüdlichen Einsatzes engagierter Freiwilliger stehen die Sandstrände der Landkreise Volusia und Flagler an vorderster Front beim Schutz der Meeresschildkröten. Da die Brutzeit zwischen dem 1. Mai und dem 31. Oktober immer heißer wird, hat die Flagler Sea Turtle Patrol zusammen mit ihrem Pendant in Volusia fleißig daran gearbeitet, die Sicherheit dieser majestätischen Kreaturen zu gewährleisten. Lori Ottlein, eine erfahrene Freiwillige bei der Flagler Sea Turtle Patrol seit 23 Jahren, ließ sich vom Anblick anderer Freiwilliger, die sich um Schildkrötennester kümmerten, inspirieren und spielt nun eine wesentliche Rolle in diesem Schutzkreuzzug.
Jeden Morgen patrouillieren diese engagierten Menschen mit Geländefahrzeugen an den Stränden und suchen nach neuen Nestern, die sie mit Stöcken und Klebeband markieren können. Ihre Wachsamkeit verhindert Störungen, die die Zukunft der Grünen Schildkröte, der Unechten Karettschildkröte und der Lederschildkröte gefährden könnten, den drei Arten, die häufig an unseren Küsten nisten. Bemerkenswerterweise haben sich die Bemühungen der Patrouille ausgezahlt: Die Schildkrötennester in den Landkreisen Volusia und Flagler sind von Dutzenden in den 1980er Jahren auf mehrere Hundert in den letzten Jahren gestiegen, was eine ermutigende Erfolgsgeschichte im Meeresschutz darstellt. Wie von der berichtet Nachrichten-Journal online In Flagler County ist in diesem Jahr mit acht Meldungen sogar ein deutlicher Anstieg an Lederrückennestern zu verzeichnen.
Überwachung der Brutzeit
Was wirklich beeindruckend ist, ist, dass die Anzahl der Nester jedes Jahr variieren kann. Die neuesten Zahlen für 2025 zeigen beispielsweise, dass Volusia County bisher 485 Nester meldet, verglichen mit 902 im Jahr 2024 und satten 1.516 im Jahr 2023. Flagler County hingegen hat 103 Nester, ein Rückgang gegenüber 145 im letzten Jahr, aber immer noch eine bemerkenswerte Zahl. Diese Fluktuation lässt sich häufig auf Strandprojekte zurückführen, die möglicherweise nistende Schildkröten abschrecken.
Die engagierte Arbeit der Freiwilligen gewährleistet nicht nur die Sicherheit der Nester, sondern befreit auch die Strände von Hindernissen für Jungtiere auf ihrem Weg ins Meer. Leider stellen Gefahren wie künstliche Beleuchtung, Strandmöbel und tiefe Löcher ein Risiko für diese gefährdeten Jungtiere dar. Angesichts der Bedrohungen, die sowohl an Land als auch im Meer lauern, sind diese jungen Schildkröten mit gewaltigen Chancen konfrontiert. Laut der Nationale ozeanische und atmosphärische Verwaltung Trotz der unzähligen Gefahren zeichnet sich dank konzertierter Schutzbemühungen ein besseres Bild für die Meeresschildkrötenpopulationen weltweit ab.
Eine globale Perspektive zum Schutz der Meeresschildkröten
Eine aktuelle Überprüfung zeigt, dass viele Meeresschildkrötenpopulationen aufgrund verstärkter Schutz- und Erhaltungsinitiativen zunehmen, insbesondere in Regionen, die Maßnahmen zur Reduzierung künstlicher Beleuchtung umsetzen, die die Jungtiere verwirren. Auch Überfischung und Wilderei sind in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen, was in verschiedenen Gemeinden zu einer Hinwendung zum Ökotourismus geführt hat. Dieser Wandel trägt dazu bei, den Wert dieser großartigen Kreaturen als lebenswichtige Bestandteile des Meeresökosystems und nicht als bloße Waren hervorzuheben.
Während die meisten Populationen gedeihen – vier von fünf regionalen Populationen grüner Meeresschildkröten nehmen zu –, haben einige Arten wie die Pazifische Lederschildkröte Probleme. Der Klimawandel ist ein weiteres dringendes Problem, das einige der erzielten Fortschritte zunichte machen könnte. Höhere Inkubationstemperaturen führen tendenziell zu mehr weiblichen Jungtieren, was möglicherweise zu einer Verzerrung zukünftiger Populationen führen kann. Positiv zu vermerken ist, dass Berichte darauf hinweisen, dass sich Unechte Karettschildkröten möglicherweise anpassen, indem sie in kühleren Gebieten nisten, ein hoffnungsvolles Zeichen für die Aufrechterhaltung eines ausgewogenen Geschlechterverhältnisses unter den Jungtieren.
Unsere Freiwilligen vor Ort überwachen nicht nur Nester, sondern sind auch Teil dieser größeren Erfolgsgeschichte im Naturschutz geworden. Sie verkörpern die veränderte Einstellung gegenüber Meeresschildkröten, insbesondere bei jüngeren Generationen, die diese Kreaturen heute als wesentlich für die Gesundheit der Meere betrachten. Mit jeder Patrouille beseitigen sie Hindernisse und klären die Öffentlichkeit über das Zusammenleben mit den Riesen unserer Ozeane auf. Die gemeinsamen Bemühungen von Freiwilligen in den Landkreisen Volusia und Flagler sind in der Tat ein gutes Beispiel für den Gemeinschaftsgeist, der das Leben unserer Meeresfreunde deutlich verändert.