Florida-Surfer springt nach Hai-Kopfstoß wieder ein: Vorsicht geboten!
Ein Surfer aus Florida wurde am New Smyrna Beach von einem Spinnerhai angefahren, was auf die anhaltende Haiaktivität und Sicherheitsbedenken hinweist.

Florida-Surfer springt nach Hai-Kopfstoß wieder ein: Vorsicht geboten!
Das Meer kann ein unvorhersehbarer Spielplatz sein, besonders wenn Haie sich dazu entschließen, sich dem Spaß anzuschließen. Kürzlich erlebte Darren Kaye, ein 51-jähriger Surfer aus Winter Park, Florida, wie aufregend – und nervenaufreibend – das Surfen in den Gewässern vor New Smyrna Beach sein kann. Als Kaye am 20. Juni auf seinem Surfbrett namens „Fisch“ paddelte, traf er auf einen Spinnerhai, der ihn mit einem Kopfstoß direkt von seinem Brett stieß. Der Aufprall, beschrieb Kaye, ähnelte einem Autounfall und zeigte, wie mächtig diese Kreaturen sein können Daily Mail.
Während diese Begegnung ihn erschütterte, zeigte Kaye bemerkenswerte Entschlossenheit, kletterte schnell wieder auf sein Brett und surfte das ganze Wochenende über weiter – eine beeindruckende Leistung, wenn man bedenkt, dass er sich bereits der Gefahren bewusst war, die unter den Wellen lauerten. New Smyrna Beach, auch „Welthauptstadt von Haibissen“ genannt, ist kein Unbekannter für Begegnungen mit Haien. Das Gebiet ist bekannt für seine Spinnerhaie und die gefährlicheren Bullenhaie, die uns daran erinnern, dass Vorsicht immer geboten ist.
Die Zunahme der Haiaktivität
In den Gewässern rund um Florida kam es erneut zu einem erschreckenden Anstieg der Haiaktivität – eine Besorgnis, die sich auch in den jüngsten Statistiken widerspiegelt. Auch wenn die Zahl der Haiangriffe im Jahr 2020 weltweit zum dritten Mal in Folge zurückging, markierte das Jahr mit zehn Todesopfern aufgrund unprovozierter Bisse dennoch eine Rückkehr zur düsteren Realität. Die USA waren mit 33 unprovozierten Bissen weltweit führend und machten 48 % der landesweiten Gesamtzahl aus News4Jax.
Dieser Anstieg tödlicher Begegnungen war nicht nur auf Florida beschränkt; Tragischerweise ereigneten sich hier drei Todesopfer. Die Zahl der Haibisse mag insgesamt zurückgegangen sein, aber die Sorge bleibt für Surfer und Strandbesucher gleichermaßen spürbar. Tatsächlich waren 61 % der Bisse im Jahr 2020 von Surfern und Brettsportlern betroffen. Allein im Volusia County in Florida wurden acht Bisse gemeldet, was beweist, dass bestimmte Gebiete nach wie vor Hotspots für diese Begegnungen sind.
Aktuelle Vorfälle und Vorsichtsmaßnahmen
Die Gefahren der Gewässer Floridas wurden Anfang des Monats schmerzhaft deutlich, als ein neunjähriges Mädchen namens Leah Lendel beim Schnorcheln in der Nähe von Boca Grande von einem 8-Fuß-Bullenhai angegriffen wurde. Ihre Verletzungen waren so schwer, dass sie ihre rechte Hand verlor. Vorfälle wie der von Kaye und Lendel erinnern eindrücklich daran, wie wichtig es ist, während der sommerlichen Hai-Angriffssaison an der Ostküste das Bewusstsein zu schärfen.
Da sich unsere Strände mit Sonnenhungrigen und Abenteuerlustigen füllen, raten Experten Surfern und Schwimmern, Vorsicht walten zu lassen. Auch wenn Kayes Enthusiasmus, weiterhin zu surfen, lobenswert ist, sollten diejenigen, die in die Wellen gehen, immer wachsam bleiben – schließlich gibt es einiges zu sagen, wenn man auf diesen lebhaften Meeresspielplätzen vorbereitet ist. Empfehlungen der International Shark Attack File (ISAF) betonen weiterhin Sicherheitsmaßnahmen und tragen dazu bei, einen aufregenden und dennoch sicheren Sommer in der Brandung zu gewährleisten.