Bay District Schools unternehmen Schritte gegen die Krise des Lehrermangels
Die Bay District Schools in Panama City, Florida, bekämpfen den Lehrermangel vor Beginn des Schuljahres am 11. August und stellen aktiv ein.

Bay District Schools unternehmen Schritte gegen die Krise des Lehrermangels
Während sich die Bay District Schools in Panama City auf das kommende Schuljahr vorbereiten, müssen sie sich intensiv mit dem drängenden Problem des Lehrermangels auseinandersetzen. Entsprechend WJHG Der Bezirk hat die Zahl der offenen Lehrerstellen erfolgreich gesenkt, so dass derzeit 46 Lehrstellen verfügbar sind – ein Rückgang um 40 offene Stellen im Vergleich zum Vorjahr. Dies ist eine positive Veränderung gegenüber Juni, als es 156 offene Stellen gab. Beeindruckend ist, dass seitdem 110 Stellen besetzt wurden, was darauf hindeutet, dass die Bemühungen um die Gewinnung von Lehrkräften Fortschritte machen.
Das Ziel bleibt klar: die Lernumgebung zu stärken, indem sichergestellt wird, dass alle Klassenräume bis zum offiziellen Schulbeginn am 11. August besetzt und betriebsbereit sind. Um dieser Herausforderung zu begegnen, hat der Bezirk mehrere Strategien umgesetzt, darunter befristete Militärzertifikate und kulturelle Austauschprogramme in Zusammenarbeit mit TPG, die dabei helfen, neun Lehrer in örtlichen Klassenzimmern unterzubringen. Darüber hinaus erfordert der Einstellungsprozess, dass Bewerber eine Fachprüfung bestehen oder die Berechtigung zum Lehren nachweisen.
Die Herausforderung verstehen
Trotz der Vorwärtsdynamik bleibt der Kampf um die Bindung und Gewinnung von Lehrern bestehen, eine Sorge, die auch von Candace Leebrick, einer Beraterin an der Rutherford High School, geäußert wird, wie von berichtet Nachrichtenherold. An den Bay District Schools (BDS) sind für das kommende Schuljahr über 60 Lehrerstellen offen, wobei zwischen Januar 2022 und März 2023 etwa 140 örtliche Lehrer zurücktreten. Besorgniserregend ist, dass die Hälfte der 1.700 aktiven Lehrer des Bezirks über mehr als ein Jahrzehnt Erfahrung verfügt, was auf einen möglichen Verlust erfahrener Pädagogen hinweist.
In einer Zeit, in der Bildungskennzahlen wichtig sind, hat das Bildungsministerium von Florida 36 Schulen im Bay District Buchstabennoten zugewiesen, was große Herausforderungen offenbart. Die Cedar Grove Elementary erhielt beispielsweise die Bewertung „F“, während sechs weitere die Bewertung „D“ erhielten. Schulen, die unterdurchschnittliche Leistungen erbringen, müssen oft mit drastischen Konsequenzen rechnen. Das Anfang des Jahres ins Leben gerufene MOU zielt darauf ab, Lehrern einen Anreiz zu geben, an schlecht bewertete Schulen zu wechseln, mit Anreizen von bis zu 15.000 US-Dollar für diejenigen, die bereit sind, sich der Herausforderung zu stellen und die Bildungslandschaft zu verbessern.
Warum der Mangel?
Die Ursachen dieses Lehrermangels sind vielfältig. Ein Briefing von Florida TaxWatch hebt hervor, dass Florida hinsichtlich der Lehrergehälter in den USA auf Platz 50 liegt, eine erstaunliche Statistik, die sich stark auf die Fähigkeit auswirkt, neue Talente anzuziehen. Die Lehrergehälter sind im letzten Jahrzehnt inflationsbereinigt um 15,7 % gesunken, was dazu geführt hat, dass viele potenzielle Lehrer ihre berufliche Laufbahn überdenken. Da in jedem zehnten Studiengang ein zertifizierter Lehrer fehlt und in leistungsschwachen Schulen erhebliche Lücken bestehen, ist der Kampf offensichtlich.
Darüber hinaus erhöht die Wirtschaftslage den Druck. Das mittlere Haushaltseinkommen in Bay County lag 2019 bei 54.300 US-Dollar, wobei bezahlbarer Wohnraum unter 200.000 US-Dollar liegt. Allerdings beträgt das Einstiegsgehalt für Lehrer im Landkreis nur 47.544 US-Dollar, was die Sache für neue Lehrer, die versuchen, in den Markt einzudringen, erschwert. Viele pendeln aus benachbarten Landkreisen, was den Kampf um bezahlbaren Wohnraum in der Region noch deutlicher macht.
Da die Bay District Schools verschiedene Lösungen wie Jobmessen und Öffentlichkeitsarbeit anwenden, kann die Dringlichkeit, den Personalbestand zu stabilisieren, nicht genug betont werden. Ein harmonischer Erfahrungsaustausch ist unerlässlich, insbesondere da neue Lehrer oft Schulen mit besseren Bewertungen bevorzugen und weniger stressige Umgebungen und kleinere Klassengrößen anstreben.
Die kommenden Monate werden zeigen, ob diese Bemühungen zur Überbrückung dieser Lücke zu einem stabileren Unterrichtsumfeld führen und sicherstellen, dass jeder Schüler zu Beginn des neuen Schuljahres Zugang zu qualifizierten Pädagogen hat.