Gegen die umstrittene Alligator-Anlage Alcatraz von DeSantis kommt es zu massiven Protesten
Im Bay County kommt es zu Protesten gegen das umstrittene Migranten-Internierungslager „Alligator Alcatraz“, wobei Bedenken hinsichtlich der Umwelt und der indigenen Bevölkerung angeführt werden.

Gegen die umstrittene Alligator-Anlage Alcatraz von DeSantis kommt es zu massiven Protesten
Am 28. Juni 2025 versammelte sich eine große Menschenmenge in der Nähe von Mile Marker 50 am Tamiami Trail, um ihren Widerstand gegen die geplante Haftanstalt „Alligator Alcatraz“ in den Everglades zum Ausdruck zu bringen. Hunderte, darunter indigene Gruppen, Umweltschützer und Einwanderungsbefürworter, versammelten sich vor dem Flugplatz, der für das Einwanderungsgefängnis vorgesehen war. Der Protest war geprägt von herzlichen Zeremonien von Mitgliedern der Miccosukee- und Seminole-Stämme, die Schilder trugen, auf denen sie ihre Unzufriedenheit mit dem Projekt zum Ausdruck brachten.
Diese Demonstrationen fallen mit den anhaltenden Bemühungen der DeSantis-Regierung zusammen, die Landebahn des Miami-Dade County in eine Aufnahmeeinrichtung für Migranten umzuwandeln, trotz erheblichen Widerstands aus verschiedenen Bereichen der Gesellschaft. Betty Osceola, eine prominente Umweltaktivistin aus Miccosukee, äußerte die tiefe Besorgnis ihrer Gemeinde und betonte, dass das Internierungslager auf heiligem Land liegt und ihre Lebensweise stören würde. Osceola war mit ihren Ansichten nicht allein; Viele Demonstranten, wie Jamie DeRoin aus Port St. Lucie, wiederholten die dringende Notwendigkeit, Floridas wilde Orte zu schützen.
Umweltbedenken und Klagen
Die Auswirkungen des Baus der Anlage auf die Umwelt können nicht genug betont werden. Umweltverbände haben eine Bundesklage eingereicht, um jegliche Bauarbeiten zu stoppen, und eine umfassende Umweltprüfung gemäß den Bundes- und Landesgesetzen gefordert. Entsprechend WPTV Die Klage vertritt das Center for Biological Diversity and Friends of the Everglades und gibt Anlass zur Sorge, dass das Projekt die empfindliche Feuchtgebietsumwelt bedroht. Dieses Gebiet ist von entscheidender Bedeutung, da es über 96 % Feuchtgebiete umfasst und als Lebensraum für gefährdete Arten, darunter den Florida-Panther, dient.
Gouverneur DeSantis hat diese Umweltbedenken zurückgewiesen und mutig behauptet, dass die Anlage „keine“ Auswirkungen auf das Ökosystem der Everglades haben würde. Er beschrieb das Projekt als Teil umfassenderer Bemühungen zur Durchsetzung der Einwanderungspolitik und betonte den vorübergehenden Charakter der Einrichtung. Kritiker argumentieren jedoch, dass solche Behauptungen irreführend seien. Wie von bemerkt CBS-Nachrichten Experten wie Eve Samples von Friends of the Everglades haben wegen des Fehlens notwendiger Umweltprüfungen, die vor dem Bau hätten erfolgen sollen, die Augenbrauen hochgezogen.
Der öffentliche Widerstand hat dramatisch zugenommen. Berichten zufolge haben sich 7.600 Personen gemeldet, um ihre Bedenken hinsichtlich der Einrichtung zum Ausdruck zu bringen. Diese Flut an Meinungsverschiedenheiten spiegelt ein allgemeineres Unbehagen wider, das nicht nur die Behandlung von Migranten betrifft, sondern auch das Wohlergehen der Naturschätze Floridas.
Ein breiterer Dialog
Die „Alligator Alcatraz“-Situation hat einen kritischen Dialog über die Schnittstelle von Einwanderung und Umweltschutz eröffnet. Demonstranten wie Jessica Perez haben diesen Zusammenhang unterstrichen und ihre Sorgen sowohl um die Umwelt als auch um das Schicksal ihrer eingewanderten Freunde und Familien zum Ausdruck gebracht. Während die Bauarbeiten voranschreiten und Lastwagen gesehen werden, die Baumaterialien und Ausrüstung in die Anlage transportieren, bleibt die Situation angespannt und lenkt die Aufmerksamkeit auf Floridas komplizierte Beziehung sowohl zu seinen Menschen als auch zum Land.
Während sich diese Probleme entfalten, wird nur die Zeit zeigen, wie sie die Landschaft der Regierungsführung und des Aktivismus im Sunshine State verändern werden. Da so starke Stimmen aus verschiedenen Gemeinschaften auftauchen, sind die Forderungen nach Respekt – sowohl für die Rechte der Ureinwohner als auch für die Umwelt – lauter denn je. Es ist klar, dass diese Bedenken die öffentliche Stimmung beeinflussen könnten, lange nachdem der Bau von „Alligator Alcatraz“ zu Ende geht.