Modernisierung der Küstenwache: Noem kündigt Kuttervertrag über 1 Milliarde US-Dollar!

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Die US-Küstenwache kündigt aufgrund von Verzögerungen zwei Verträge mit Offshore-Patrouillenbooten und leitet Gelder zur Verbesserung der nationalen Sicherheit um.

U.S. Coast Guard cancels two Offshore Patrol Cutter contracts amid delays, redirecting funds to enhance national security.
Die US-Küstenwache kündigt aufgrund von Verzögerungen zwei Verträge mit Offshore-Patrouillenbooten und leitet Gelder zur Verbesserung der nationalen Sicherheit um.

Modernisierung der Küstenwache: Noem kündigt Kuttervertrag über 1 Milliarde US-Dollar!

Angesichts des zunehmenden Drucks, eine effiziente Verwendung von Steuergeldern sicherzustellen und die US-Küstenwache zu modernisieren, hat Heimatschutzministerin Kristi Noem eine wichtige Entscheidung bezüglich des Offshore Patrol Cutter (OPC)-Programms bekannt gegeben. Um Ineffizienzen einzudämmen, kündigte sie den Vertrag mit der Eastern Shipbuilding Group (ESG) für zwei der ursprünglich vier geplanten OPCs teilweise. Diese Entscheidung unterstreicht die Reaktion der Regierung auf die anhaltenden Verzögerungen und Kostenüberschreitungen im Zusammenhang mit dem Programm, die dazu geführt haben, dass die Küstenwache Schwierigkeiten hat, ihre entscheidenden Verteidigungsfähigkeiten aufrechtzuerhalten. Sea Power Magazin berichtet, dass die Küstenwache derzeit verschiedene Verträge überprüft, bei denen die Lieferfristen nicht eingehalten wurden, ein notwendiger Schritt, um die Investitionen der Steuerzahler zu schützen.

Die Reise der Küstenwache mit dem OPC verlief nicht reibungslos. Da die Erstauslieferung von OPC 1 von Juni 2023 auf nun voraussichtlich Ende 2026 verschoben wurde und sich auch die Produktion von OPC 2 verzögerte, ist es klar, dass die Probleme von ESG erhebliche Auswirkungen auf die nationale Sicherheit haben. Darüber hinaus hat das Unternehmen die Arbeiten am dritten und vierten OPC eingestellt, was ein Muster an nicht erfüllten Verpflichtungen unterstreicht. Entsprechend Maritimer Geschäftsführer Das Department of Homeland Security (DHS) klärte nicht, ob zukünftige Verträge erneut angeboten werden, und bewertete die stornierten Aufträge als „keine effektive Verwendung von Steuergeldern“.

Auswirkungen von Verzögerungen

Es geht nicht nur um Aktualität; Diese Verzögerungen haben weitreichende Auswirkungen auf die Einsatzfähigkeit der Küstenwache. Da die in die Jahre gekommenen Kutter mittlerer Ausdauer immer noch an vorderster Front bei Anti-Schmuggel-Missionen in der Karibik und im Ostpazifik im Einsatz sind, ist der dringende Bedarf an neueren, leistungsfähigeren Schiffen klar. Dies wird durch die Tatsache verschärft, dass sich die anfängliche Betriebsfähigkeit der OPCs voraussichtlich bis Juni 2029 verzögern wird – mehr als sechs Jahre später als ursprünglich im Dezember 2022 erwartet.

Angesichts dieser Herausforderungen ergreift die Regierung entschlossene Maßnahmen. Die durch die Kündigung der ESG-Verträge erzielten Einsparungen werden zugunsten der Küstenwache umgeleitet, die unter chronischer Unterfinanzierung und einem Mangel an angemessener Ausrüstung leidet. Diese Investition kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt, was durch Präsident Donald Trumps „One Big Beautiful Bill“ und die Force Design 2028-Initiative hervorgehoben wird, die beide versprechen, fast 25 Milliarden US-Dollar in den Betrieb der Küstenwache zu stecken. Ziel ist die Beschaffung von insgesamt 25 OPCs, um die nationale Sicherheit zu stärken und sicherere Gewässer zu gewährleisten.

Eine Antwort auf Rückschläge

Trotz dieser Rückschläge bleibt ESG hinsichtlich der Leistungsfähigkeit seiner Belegschaft optimistisch. CEO Joey D’Isernia zeigte sich Anfang des Jahres zuversichtlich und erklärte, dass das Unternehmen zwar vor erheblichen Hürden stehe, aber immer noch bereit sei, die verbleibenden Schiffe auszuliefern. Die finanzielle Belastung hat ESG jedoch bereits dazu veranlasst, seinen Fokus auf ein 715 Millionen US-Dollar teures Dreirumpf-Fährprojekt für Washington State Ferries zu verlagern, das ihnen klarere Budgets und Zeitpläne bietet.

Dieses gesamte Szenario veranschaulicht einen klassischen Fall von Chance und Herausforderung zugleich. Die vorgenommenen Anpassungen spiegeln nicht nur die Bemühungen wider, unsere Verteidigungsoperationen zu rationalisieren, sondern könnten auch die Voraussetzungen für effektivere Verträge in der Zukunft schaffen, um Kosteneffizienz mit den dringenden Anforderungen der nationalen Sicherheit in Einklang zu bringen. Als Steuerzahler wissen wir die unternommenen Anstrengungen zu schätzen, aber hoffen wir, dass künftige Entwicklungen der rechtzeitigen und effektiven Lieferung Vorrang einräumen, um die Sicherheit unserer Gewässer zu gewährleisten.

Quellen: