New Hampshires neuer Haushalt: Wohlhabender Gewinn, öffentliche Dienstleistungen gekürzt

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Entdecken Sie das von den Republikanern verabschiedete Budget von New Hampshire in Höhe von 15,9 Milliarden US-Dollar, das sich auf Dienstleistungen, Schulgutscheine und den Wohnungsbedarf auswirkt.

Explore New Hampshire's $15.9 billion budget passed by Republicans, impacting services, school vouchers, and housing needs.
Entdecken Sie das von den Republikanern verabschiedete Budget von New Hampshire in Höhe von 15,9 Milliarden US-Dollar, das sich auf Dienstleistungen, Schulgutscheine und den Wohnungsbedarf auswirkt.

New Hampshires neuer Haushalt: Wohlhabender Gewinn, öffentliche Dienstleistungen gekürzt

Am 26. Juni 2025 verabschiedeten die Republikaner des Repräsentantenhauses und des Senats von New Hampshire ein umfangreiches Budget von 15,9 Milliarden US-Dollar für die nächsten zwei Jahre, das von Gouverneur Ayotte umgehend in Kraft gesetzt wurde. Dieses Budget wirft einen langen Schatten auf viele Familien im Granite State, da es die Kosten für Personen mit niedrigem Einkommen erheblich erhöht, um wohlhabenderen Bürgern und Unternehmen außerhalb des Bundesstaates Steuererleichterungen zu gewähren. Die Auswirkungen dieser Entscheidungen sind im gesamten Bundesstaat spürbar und betreffen wichtige Dienstleistungen, auf die die Bewohner angewiesen sind, darunter Gesundheitsversorgung, Wohnraum und Kinderschutz.

Es ist erwähnenswert, dass dieser Haushalt aus drei Hauptgesetzen besteht: HB 1, der sich mit den Finanzzahlen befasst; HB 2, in dem Richtlinienänderungen dargelegt werden; und HB 282, das kurzfristige Anpassungen für die Altersversorgung von Polizei und Feuerwehrleuten sowie die Finanzierung des Manchester School District umfasst. Die Stimmen für diese Gesetzesentwürfe spiegeln eine starke Spaltung wider – zum Beispiel kam HB 1 mit 185 zu 180 Stimmen knapp durch und zeigte damit eine deutliche Spaltung der Parteilinien: 185 Republikaner unterstützten ihn, während 18 Republikaner und 161 Demokraten Widerstand leisteten. In ähnlicher Weise waren die Republikaner in HB 2 und HB 282 weitgehend dafür, während die Demokraten ihre Stimme gegen den Ausgabenplan erhoben.

Bildung auf dem Prüfstand

Die Finanzierung von Bildung ist ein besonders heißes Thema, da der Haushalt eine massive Kürzung des Universitätssystems von New Hampshire um 35 Millionen US-Dollar (20 %) vorsieht, wodurch sich die Gesamtfinanzierung auf 164 Millionen US-Dollar beläuft – die zweithöchste staatliche Studiengebühr im Land. Studenten aus New Hampshire müssen jetzt mit einer unglaublichen Studiengebühr von 17.019 US-Dollar rechnen, während Studierende aus anderen Bundesstaaten 33.850 US-Dollar zahlen müssen.

Im Einklang mit diesen Entwicklungen erfährt das Schulgutscheinprogramm von New Hampshire bemerkenswerte Änderungen, einschließlich einer Aufstockung der Mittel um 27 Millionen US-Dollar oder 45 % auf insgesamt 87,3 Millionen US-Dollar. Die große Neuigkeit? Die Einkommensobergrenze für dieses Programm wird abgeschafft, sodass die Teilnahme unabhängig vom Haushaltseinkommen möglich ist. Bemerkenswert ist, dass 64 % derjenigen, die Gutscheine zuvor nutzten, aus Heimunterricht oder Privatschulen stammten, wobei beeindruckende 90 % der Mittel des Programms an konfessionsgebundene Schulen flossen – eine besorgniserregende Abzweigung von öffentlichen Bildungsgeldern, wie viele Bildungsbefürworter betonen.

Fortschritt im Granite State berichtete, dass das Repräsentantenhaus am 8. Februar 2024 einer hitzigen Debatte über Maßnahmen zur Ausweitung der Schulprivatisierung gegenüberstand. Zwei Gesetzentwürfe, HB 1561 und HB 1634, zielten auf weitreichende Änderungen der Wählbarkeit ab, wurden jedoch in knappen Abstimmungen abgelehnt, was auf starken öffentlichen Widerstand hindeutete. Von 970 Stimmen gegen HB 1561 unterstützten nur 48 ihn.

Finanzierungsbedenken

Die Auswirkungen dieser Bildungspolitik sind tiefgreifend. Während die Budgetumleitungen für Schulgutscheine anhalten, deuten Prognosen darauf hin, dass für das Schuljahr 2023–2024 möglicherweise mehr als 24 Millionen US-Dollar von öffentlichen Schulen umgeleitet werden könnten, eine Zahl, die weit über früheren Budgetschätzungen liegt. Da die universellen Schulgutscheine voraussichtlich über 105 Millionen US-Dollar pro Jahr kosten werden, wird die finanzielle Belastung für die Steuerzahler von New Hampshire zwangsläufig zunehmen.

Im Gegensatz dazu zeigen die Daten, dass die Mehrheit der Gutscheinempfänger (77 %) bereits in privaten Einrichtungen eingeschrieben oder zu Hause unterrichtet wurde, was Fragen zur Wirksamkeit dieser Programme aufwirft. Wie in einem anderen Bericht von angegeben Höheres NH erreichen, könnte der Staat mit einem gewaltigen Abfluss von etwa 102 Millionen US-Dollar pro Jahr rechnen, wenn sich alle privaten und zu Hause unterrichteten Schüler für Schulgutscheine entscheiden würden.

Und während all diese Diskussionen über Bildungsfonds stattfinden, kämpft New Hampshire auch mit dem dringenden Wohnungsbedarf. Da bis 2040 fast 90.000 Wohneinheiten benötigt werden und der durchschnittliche Hauspreis bei 513.000 US-Dollar liegt, sind im neu verabschiedeten Haushalt leider keine neuen Investitionen in Wohnungsbauprogramme vorgesehen. In Verbindung mit steigenden Energiekosten aufgrund der Abhängigkeit von Erdgas – 35 % höher als der Landesdurchschnitt – bereitet das Budget vielen Einwohnern von New Hampshire Sorgen um die Zukunft.

Während die Wähler von New Hampshire mit diesen Veränderungen zurechtkommen, kommt man nicht umhin, sich zu fragen: Was kommt als nächstes für Bildung und grundlegende Dienstleistungen im Staat? Die Debatten über Schulfinanzierung, Studiengebührenerhöhungen und wirtschaftliche Ungleichheiten stehen erst am Anfang und werfen Licht auf tief verwurzelte Probleme, die sorgfältige Überlegungen und Maßnahmen erfordern.

Quellen: