Lokale Führungskräfte sehen FEMA-Kürzungen als Chance für eine stärkere Katastrophenhilfe
Der Landkreis Escambia sieht sich mit Kürzungen der Bundesmittel der FEMA konfrontiert, da sich die örtlichen Behörden an eine bessere Katastrophenhilfe und Wiederherstellung anpassen.

Lokale Führungskräfte sehen FEMA-Kürzungen als Chance für eine stärkere Katastrophenhilfe
Der Wind des Wandels weht durch die Bundesfinanzierungslandschaft, und in Florida, insbesondere in der Gegend von Pensacola, haben die möglichen Kürzungen bei der FEMA unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen. Die Trump-Administration erwägt eine deutliche Kürzung der FEMA-Finanzierung, ein Schritt, der die Verantwortung für die Katastrophenhilfe direkt auf die Landes- und Kommunalverwaltungen verlagern wird. Angesichts dieser tiefgreifenden Veränderungen am Horizont stellen sich Organisationen wie BRACE der Herausforderung und behaupten, dass lokale Reaktionen wirksamer sein könnten als staatliche Hilfe.
Entsprechend TRAGEN SIE FERNSEHER, Nick Jackson, CEO von BRACE, sieht inmitten des Chaos eine Chance. Er glaubt, dass lokale Organisationen die Bedürfnisse und Ressourcen der Gemeinschaft besser verstehen als die FEMA, was zu einem effizienteren Katastrophenmanagement führt. BRACE, das bei der Koordinierung der Katastrophenhilfe nach Hurrikanen in der Gegend von Pensacola aktiv war, intensiviert bereits seine Spendenbeschaffungs- und Öffentlichkeitsarbeit in Erwartung einer verringerten Bundesunterstützung.
Lokale Reaktionen auf Bundesänderungen
Der Wind des Wandels löst sicherlich einige Befürchtungen aus. Letztes Jahr zahlte die FEMA aufgrund der katastrophalen Hurrikane Milton, Helene und Debby über 1,5 Milliarden US-Dollar an öffentlichen Hilfsgeldern an Florida aus. Die Situation wird etwas düsterer, als Berichte über mögliche Kürzungen beim Programm „Building Resilient Infrastructure and Communities“ (BRIC) auftauchen, das allein für Florida Hurrikanhilfe in Höhe von fast 300 Millionen US-Dollar umfasst. Dies trifft mitten ins Herz lokaler Katastrophenschutzprojekte, wie die Anfrage St. Petersburgs um fast 34 Millionen US-Dollar zeigt, die aufgrund dieser Verschiebungen unbeantwortet bleiben wird.
Als WUSF weist darauf hin, dass BRIC seit 2020 landesweit 5 Milliarden US-Dollar für Initiativen zur sturmresistenten Infrastruktur und zur Wiederherstellung von Überschwemmungsgebieten bereitgestellt hat. Die Kürzungen dieses Programms haben Anlass zur Sorge gegeben, insbesondere angesichts von Berichten, denen zufolge nur 6 % der zuvor genehmigten Mittel in Anspruch genommen wurden. Man muss sich fragen: Was bedeutet das für die fast 289.000 Haushalte im Großraum Tampa Bay, die seit 2021 FEMA-Unterstützung gesucht haben?
Der Gouverneur von Florida, Ron DeSantis, hat seine Unterstützung für die Neubewertung der FEMA durch die Trump-Regierung signalisiert und angedeutet, dass ein Abbau der Bürokratie zu einer effizienteren Finanzierungsverwaltung führen könnte. Für die Bewältigung katastrophenbedingter Kosten hat er ein Budget von 344 Millionen US-Dollar aus staatlichen Mitteln bereitgestellt. Aber reicht das aus, um den Verlust abzufedern, der durch schwindende Bundesmittel entsteht?
Eine breitere Perspektive auf die Rolle der FEMA
Diese lokalen Gefühle spiegeln sich in den Erfahrungen anderer Regionen wider, die unter der Unzulänglichkeit der Katastrophenhilfe des Bundes leiden. In Los Angeles beispielsweise waren Überlebende von Waldbränden unzufrieden mit der FEMA, da sie im Durchschnitt nur 7 % der gemeldeten Schadenskosten erhielten. Da anspruchsberechtigten Hinterbliebenen nur etwa 4.100 US-Dollar an direkter Hilfe angeboten werden, verschärfen die Herausforderungen bei der Bewältigung komplexer Antragsverfahren die prekäre Natur der Wiederherstellungsbemühungen nur noch. Lokale Organisationen greifen ebenfalls ein, um die Lücken zu schließen, die durch die Unterstützung des Bundes entstehen, allerdings nicht ohne erhebliche Hürden, wie ein anderer Bericht von zeigt LAist.
Das zugrunde liegende Problem bleibt bestehen: Sollte die Katastrophenhilfe über Bundeskanäle gestrafft werden, oder können lokale Organisationen eine schnellere und effektivere Reaktion leisten? Da die Hurrikansaison im Atlantik näher rückt – sie hat offiziell am 1. Juni begonnen –, wird es für die Gemeinden unerlässlich sein, ihre Vorbereitung unabhängig von breiteren Bundesnarrativen zu stärken. Ob diese von der Gemeinde getragenen Bemühungen die Kürzungen der Bundesmittel ausgleichen werden, bleibt abzuwarten, aber vorerst bereiten sich Organisationen wie BRACE weiterhin auf den bevorstehenden Sturm vor.