Attentatsplan enthüllt: 1 Milliarde US-Dollar Kopfgeld für Kolumbiens Uribe!
Der Artikel beschreibt detailliert die Verhaftung von Elder José Arteaga, dem mutmaßlichen Drahtzieher des Attentats auf den kolumbianischen Präsidentschaftskandidaten Miguel Uribe, und enthüllt komplizierte Motive und Verbindungen zur organisierten Kriminalität.

Attentatsplan enthüllt: 1 Milliarde US-Dollar Kopfgeld für Kolumbiens Uribe!
Am 12. Juli 2025 enthüllte die Generalstaatsanwaltschaft in Kolumbien schockierende Details über die gescheiterte Ermordung von Miguel Uribe Turbay, einem prominenten Präsidentschaftskandidaten. Der Vorfall ereignete sich am 7. Juni, als Uribe während einer Rede in einem Park in Bogotá angeschossen wurde. Elder José Arteaga Hernández, bekannt unter dem Pseudonym „Costeño“, wurde als Drahtzieher dieser Gewalttat identifiziert, die die ohnehin schon turbulente politische Landschaft Kolumbiens noch komplizierter macht.
Arteaga, eine Persönlichkeit mit über 20-jähriger Kriminalgeschichte, gestand, ein Angebot von 1 Milliarde US-Dollar für die Durchführung des Angriffs erhalten zu haben. Allerdings erhielt er lediglich 25 Millionen Dollar, die seiner Meinung nach dazu dienten, eine illegale Waffe zu beschaffen und Komplizen auszuzahlen. Um mögliche rechtliche Konsequenzen abzuwenden, beabsichtigte er, den Angriff von einem Minderjährigen verüben zu lassen, was eine erschreckende Absicht hinter dem Verbrechen offenbarte. Diese schockierende Wendung macht deutlich, wie weit Einzelpersonen gehen können, um das Leben junger Menschen für ihre eigenen Zwecke zu manipulieren.
Einzelheiten zum Angriff
Berichte von Infobae deuten darauf hin, dass das Ziel darin bestand, härtere Strafen durch den Einsatz eines jungen Angreifers zu umgehen. Katerine Martínez, eine weitere Teilnehmerin dieser dunklen Verschwörung, sagte aus, dass Arteaga aktiv nach einem Jungen im Alter zwischen 14 und 15 Jahren suchte, um den Angriff auszuführen. Es ist erschütternd, sich vorzustellen, dass solch jugendliche Unschuld für gewalttätige Motive ausgenutzt werden könnte.
Die fragliche Waffe, eine modifizierte Glock 9 mm, sollte eine tödliche Wirksamkeit gewährleisten. Arteaga soll den Minderjährigen unter dem falschen Versprechen, nach dem Angriff in Sicherheit zu sein, zur Durchführung der Schießerei gezwungen haben. Die Behörden konnten Arteagas Handlungen anhand verschiedener mit Nequi getätigter Transaktionen schnell nachvollziehen, darunter eine Zahlung für das Essen des Minderjährigen nur wenige Minuten vor dem Attentat.
Im Zusammenhang mit diesem Verbrechen wird Arteaga mehrfach angeklagt, unter anderem wegen versuchter schwerer Tötung, Herstellung und Handel mit Schusswaffen sowie Einsatz von Minderjährigen zur Begehung von Straftaten. Die kolumbianischen Behörden haben vor seiner Festnahme sogar eine rote Mitteilung von Interpol über seine Festnahme herausgegeben, was die Ernsthaftigkeit zeigt, mit der sie diesen Fall behandeln.
Ein breiterer Kontext politischer Gewalt
Das Attentat auf Uribe ist kein Einzelfall; Vielmehr verdeutlicht es einen beunruhigenden Trend in der kolumbianischen Politik. Historisch gesehen hat Kolumbien eine dunkle Erfolgsgeschichte mit politischer Gewalt, insbesondere gegen Präsidentschaftskandidaten. Wie detailliert beschrieben von EBSCO, wird die Gewalt oft mit Drogenkartellen und aufständischen Gruppen in Verbindung gebracht, wobei prominente Persönlichkeiten wie Luis Carlos Galán und Carlos Pizarro während ihrer Kampagnen ein tragisches Ende nehmen.
Das Umfeld der Angst und Gewalt gegen politische Persönlichkeiten ist spürbar; Uribe, ein lautstarker Kritiker des derzeitigen Präsidenten Gustavo Petro, wurde nicht nur im Inland, sondern auch von internationalen Persönlichkeiten verurteilt, darunter US-Außenminister Marco Rubio. Rubio verwies auf „gewalttätige linke Rhetorik“ der kolumbianischen Regierung als möglichen Hintergrund für diesen Angriff und warf Fragen zur Sicherheit und ethischen Führung des politischen Diskurses im Land auf.
Die Folgen und weitere Untersuchungen
Nach der Schießerei musste Uribe mehrere Operationen über sich ergehen lassen und bleibt auf der Intensivstation, seine politischen Ambitionen stehen auf dem Spiel. Der Vorfall hat zwei weitere Personen verletzt und die landesweite Diskussion über politische Sicherheit und den Einfluss der organisierten Kriminalität auf Wahlen vertieft. Das Motiv für diesen schockierenden Angriff wird derzeit weiter untersucht. Darüber hinaus könnte Arteaga auch wegen seiner angeblichen Verbindung zur Ermordung des mexikanischen Geschäftsmanns Horacio Pérez Ledezma unter die Lupe genommen werden, was auf die beim Uribe-Angriff eingesetzten Fähigkeiten zurückzuführen ist.
Während sich Kolumbien auf die Präsidentschaftswahl 2026 zubewegt, steht die Frage im Vordergrund: Wie wird dieser gewalttätige Vorfall die politische Landschaft prägen? Eines ist klar: Der Weg zur politischen Stabilität in Kolumbien ist voller Herausforderungen und die Bürger tragen weiterhin die schwere Last dieser turbulenten Geschichte.