Banxico steht inmitten steigender Inflationsprobleme vor einer Glaubwürdigkeitskrise

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Angesichts anhaltender Inflationssorgen erwägt die Banco de México Zinssenkungen, die sich auf ihre Glaubwürdigkeit und künftige Politik auswirken.

Amid persistent inflation concerns, Banco de México evaluates interest rate cuts, impacting its credibility and future policies.
Angesichts anhaltender Inflationssorgen erwägt die Banco de México Zinssenkungen, die sich auf ihre Glaubwürdigkeit und künftige Politik auswirken.

Banxico steht inmitten steigender Inflationsprobleme vor einer Glaubwürdigkeitskrise

Die Banco de México (Banxico) befindet sich derzeit in einer turbulenten Wirtschaftslandschaft, die von einer anhaltenden Inflation geprägt ist, die die Erwartungen übertrifft. Am 11. Juli 2025, El CEO berichtet dass die Glaubwürdigkeit der Zentralbank auf dem Prüfstand steht, insbesondere angesichts der Kommentare von Subgouverneur Jonathan Heath Constable. Er brachte zum Ausdruck, dass die jüngsten geldpolitischen Entscheidungen ein Signal der Selbstgefälligkeit aussenden könnten, insbesondere da die Inflationsprognosen nicht erfüllt werden.

Die jüngsten Anpassungen haben die mittelfristigen Inflationserwartungen erhöht, wobei die Prognosen für das dritte Quartal von 3,5 % auf 4,1 % und für das vierte Quartal von 3,3 % auf 3,7 % jährlich anstiegen. Diese Verschiebung erhöht den Druck auf Banxico, das sein Inflationsziel von 3,0 % bis zum dritten Quartal 2026 erreichen will. Marktanalysten prognostizieren jedoch eine allgemeine Inflationsrate von rund 3,74 % für 2026, was darauf hindeutet, dass die Zentralbank ihre Zahlen möglicherweise noch einmal überdenken muss.

Politische Entscheidungen und Debatte

Während Banxico seine künftigen Strategien beurteilt, dreht sich die Diskussion darum, ob man bei Zinssenkungen auf die Bremse treten oder mit vorsichtigen Senkungen fortfahren soll. El Financiero führt aus dass der Gouverneursrat anerkannt hat, dass die Ära der Kürzungen um 50 Basispunkte möglicherweise zu Ende geht. Analysten erwarten bei der Entscheidungssitzung am 7. August eine Senkung um 25 Basispunkte, wodurch der Referenzzinssatz von 8,0 % auf 7,75 % sinken könnte.

Interessanterweise offenbarte das Sitzungsprotokoll vom 26. Juni unterschiedliche Meinungen unter den Vorstandsmitgliedern. Vier der fünf Mitglieder begründeten die bisherige Kürzung mit der Konjunkturschwäche und nachlassenden Preisschocks. Andersdenkende Stimmen, darunter Heath Constable, meinten jedoch, dass die Beibehaltung der Zinssätze die Glaubwürdigkeit angesichts des wachsenden Inflationsdrucks wahren könne.

Laut Analysten von Banamex könnte eine Reihe von drei Senkungen um 25 Basispunkte dazu führen, dass sich die Zinsen bis zum Jahresende bei 7,25 % einpendeln, wobei ein deutlicher Rückgang der Inflation als Maßstab herangezogen wird. Banorte stellt auch einen zunehmend gemäßigten Ton unter den Banxico-Mitgliedern fest, die fortgesetzte, aber begrenzte Zinssenkungen befürworten.

Herausforderungen beim Erreichen von Stabilität

Die aktuelle Situation gilt nicht nur für Mexiko. Die Herausforderungen, mit denen Banxico konfrontiert ist, spiegeln allgemeinere Trends wider, die weltweit in der Geldpolitik zu beobachten sind. Der Inflationszielrahmen ist ein gängiger Ansatz, der jedoch von hervorgehoben wird CEPR, es ist nicht ohne Schwierigkeiten. Viele Zentralbanken hatten trotz der erfolgreichen Verankerung der Inflationserwartungen Schwierigkeiten, die Stabilität aufrechtzuerhalten, insbesondere im Zuge der hohen Inflationsraten und der Ausweitung der Bilanzen nach der Finanzkrise von 2008.

Die Einschränkungen dieses Rahmenwerks können auch zur Wahrnehmung der Glaubwürdigkeit der Zentralbanken beitragen. Während Banxico beispielsweise nach Preisstabilität strebt, erschweren steigende Zinsen sowie hohe öffentliche und private Schulden seine Bemühungen. Daher bleibt das Gleichgewicht zwischen der Förderung des Wirtschaftswachstums und der Eindämmung der Inflation heikel.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die bevorstehenden Richtlinien von Banxico einer genauen Prüfung unterliegen werden. Während die Zentralbank daran arbeitet, sich in den unruhigen Gewässern von Inflation und Glaubwürdigkeit zurechtzufinden, werden die Entscheidungen, die sie in den kommenden Monaten trifft, nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für das Vertrauen der Öffentlichkeit in ihre Geldpolitik von entscheidender Bedeutung sein.

Quellen: