Griechenland führt neue Kreuzfahrtsteuer ein: Was das für Mykonos und Santorini bedeutet

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Griechenland führt eine Kreuzfahrtsteuer für Mykonos und Santorini ein, um den Overtourism zu bekämpfen, mit dem Ziel, die Besucherzahlen zu regulieren und die Nachhaltigkeit zu verbessern.

Greece introduces a cruise tax for Mykonos and Santorini to combat overtourism, aiming to regulate visitor numbers and enhance sustainability.
Griechenland führt eine Kreuzfahrtsteuer für Mykonos und Santorini ein, um den Overtourism zu bekämpfen, mit dem Ziel, die Besucherzahlen zu regulieren und die Nachhaltigkeit zu verbessern.

Griechenland führt neue Kreuzfahrtsteuer ein: Was das für Mykonos und Santorini bedeutet

Ab dem 1. Juli 2025 hat Griechenland mit der Einführung einer neuen Steuer für Kreuzfahrtschiffbesucher zu seinen beliebtesten Inseln Mykonos und Santorini begonnen. Diese Initiative ist Teil umfassenderer Bemühungen in Europa, die anhaltenden Herausforderungen des Overtourism anzugehen, mit denen viele Reiseziele zu kämpfen haben. Das neue Gesetz, das letztes Jahr verabschiedet wurde, zielt darauf ab, den Zustrom von Touristen in diese stark frequentierten Gebiete während der Hochsaison im Sommer, insbesondere von Juni bis September, wirksam zu steuern.

Für diejenigen, die eine Reise zu diesen atemberaubenden Inseln planen, ist es wichtig zu beachten, dass die Steuer auf Mykonos und Santorini bis zu 20 Euro (ca. 22 US-Dollar) pro Kreuzfahrtpassagier beträgt, während für Besucher anderer Inseln eine geringere Gebühr von 5 Euro anfällt. Die griechischen Behörden sind optimistisch, dass diese Steuer jährlich rund 50 Millionen Euro oder 59 Millionen US-Dollar einbringen wird und dringend benötigte Mittel für die Verwaltung touristischer Einrichtungen und Infrastruktur bereitstellen wird.

Bekämpfung des Overtourism

Die Entscheidung, diese Steuer zu erheben, spiegelt die Schritte anderer beliebter europäischer Reiseziele wider und ist ein Beispiel für eine geschlossene Front gegen die Auswirkungen des Massentourismus. In Venedig beispielsweise trat eine ähnliche Maßnahme in Kraft, wobei Tagesgästen in Spitzenzeiten ein Eintrittspreis von 5,15 US-Dollar berechnet wurde, während in Spanien Airbnb einer genauen Prüfung ausgesetzt ist, da die Regierung kürzlich die Entfernung nicht konformer Kurzzeitmietangebote angeordnet hat. Aktivisten auf Ibiza haben sogar Proteste gegen den überwältigenden Zustrom von Touristen organisiert, der die lokale Lebensweise bedroht.

Trotz dieser Herausforderungen hat Premierminister Kyriakos Mitsotakis den Bürgern versichert, dass Griechenland nicht unter einem systemischen Problem des Übertourismus leidet. Er räumt jedoch ein, dass bestimmte Orte jedes Jahr zu bestimmten Zeiten mit einer erheblichen Besucherbelastung zu kämpfen haben. Um diese Bedenken auszuräumen, gibt es Pläne, nicht nur die neue Steuer einzuführen, sondern möglicherweise auch die Anzahl der Kreuzfahrtschiffe zu begrenzen, die den ganzen Sommer über an bestimmten Zielen anlegen dürfen.

Europäische Trends im Tourismusmanagement

Griechenland ist nicht der Einzige, der sich darum bemüht, die Lebensqualität seiner Bewohner zu verbessern und gleichzeitig sein kulturelles Erbe und seine natürliche Schönheit zu bewahren. Das Europäische Parlament hat auf die Risiken hingewiesen, die der Overtourism nicht nur für das Gefüge der örtlichen Gemeinschaften, sondern auch für wertvolle kulturelle und historische Stätten mit sich bringt. Die Einführung täglicher Besucherobergrenzen an berühmten Sehenswürdigkeiten wie der Akropolis und Beschränkungen für Kreuzfahrtschiffe in Städten wie Dubrovnik verdeutlichen diesen Punkt zusätzlich.

Länder in ganz Europa – wie Amsterdam, wo ebenfalls erhöhte Touristensteuern zur Norm werden – verfolgen ähnliche Strategien. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, den Druck auf die lokale Infrastruktur zu verringern, die Umweltbelastung zu reduzieren und ein nachhaltigeres Reiseerlebnis für alle Beteiligten zu schaffen.

Während sich Reisende mit diesen neuen Vorschriften auseinandersetzen, ist es wichtig, über die wachsenden Trends im europäischen Tourismusmanagement auf dem Laufenden zu bleiben. Die Änderungen zielen nicht nur darauf ab, die Bedingungen für die Bewohner zu verbessern, sondern auch sicherzustellen, dass Besucher diese wunderschönen Reiseziele genießen können, ohne ihre Integrität für zukünftige Generationen zu gefährden. Weitere Einzelheiten zum neuen Steuersystem Griechenlands finden Sie unter El País, und für allgemeinere europäische Richtlinien, schauen Sie sich hier um Honct Und Übergangspfade.

Quellen: