Jigawa ist bereit, 25 % des Reisbedarfs Nigerias zu decken – ein Game Changer!
Ziel von Jigawa ist es, bis 2025 25 % des Reisbedarfs Nigerias zu decken, wodurch die landwirtschaftliche Unterstützung für lokale Landwirte verbessert und die Produktivität gesteigert wird.

Jigawa ist bereit, 25 % des Reisbedarfs Nigerias zu decken – ein Game Changer!
In einem mutigen Schritt zur Steigerung der Reisproduktion in Nigeria hat Hon Abdurahman Salim Lawan Gwaram, der Vorsitzende der lokalen Regierung von Gwaram, bekannt gegeben, dass der Staat Jigawa 25 % des Reisbedarfs des Landes decken wird. Diese Initiative ist Teil eines strategischen Plans, der von Gouverneur Malam Umar Nnamdi Danmodi ausgearbeitet wurde und darauf abzielt, die steigende Nachfrage nach Reis im Land zu decken. Während einer kürzlichen Pressekonferenz erläuterte Gwaram, dass Jigawa auf dem besten Weg sei, jährlich 300 Tonnen Reis anzubauen, wobei jeder Wahlbezirk voraussichtlich 10 Tonnen erhalten werde.
Der Plan ist ehrgeizig, basiert aber dennoch auf den örtlichen Gegebenheiten. Gwaram erwähnte Pläne zur Unterstützung von über 1.000 Großbauern mit der Möglichkeit, jeweils 500 Hektar zu bewirtschaften. Darüber hinaus erhalten etwa 200 Landwirte in jedem lokalen Regierungsbezirk landwirtschaftliche Geräte, um ihre Produktionskapazitäten zu stärken. Der Schwerpunkt lag auch auf der Verbesserung der Jugendbeschäftigung. Über 100.000 Frauen wurden geschult, um durch den Reisanbau ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit zu fördern.
Ein wachsender Reissektor
Der Aufstieg des Reisanbaus in Nigeria ist kein vorübergehender Trend. Nach Angaben der nigerianischen Landwirtschaftsbehörde produziert Nigeria jährlich etwa 5 Millionen Tonnen Reis, erreicht jedoch immer noch nicht die 6,8 Millionen Tonnen, die zur Deckung des Verbrauchs erforderlich sind. Interessanterweise werden etwa 90 % dieses Reises von Kleinbauern angebaut, die stark auf traditionelle Anbaumethoden angewiesen sind.
Darüber hinaus steht das wachsende Interesse am Reisanbau im Einklang mit den weltweiten Bemühungen, nachhaltige Praktiken einzuführen. Das System der Reisintensivierung (SRI), das sich als vielversprechend für die Steigerung der Erträge bei gleichzeitiger Minimierung der Umweltbelastung erwiesen hat, gewinnt an Bedeutung. Initiativen im ganzen Land haben gezeigt, dass Landwirte mit SRI-Techniken Erträge von bis zu 10 Tonnen pro Hektar erzielen können. Bei diesem Ansatz geht es nicht nur um die Steigerung der Produktion; Es geht auch darum, die zukünftige Nachhaltigkeit der landwirtschaftlichen Praktiken sicherzustellen.
Aufbau von Kapazitäten in der lokalen Landwirtschaft
Bei einer kürzlichen Veranstaltung im Bundesstaat Kano wurde in der Gemeinde Malam ein neues Reisanbauzentrum eröffnet, das voraussichtlich über 12.000 Bauern unterstützen wird. Alhaji Mustafa Amadu, der Leiter eines örtlichen Bauernverbandes, betonte die Notwendigkeit eines zeitnahen Zugangs zu landwirtschaftlichen Materialien und zeigte Verständnis für die kleinen Herausforderungen, mit denen Landwirte konfrontiert sind. Teilnehmer dieses Programms können 50 % ihrer landwirtschaftlichen Betriebsmittel im Voraus bezahlen, der Restbetrag wird nach der Ernte fällig – ein Modell, das den finanziellen Druck auf die Landwirte verringern soll.
Wie Malam Umar Bashir aus dem Bundesstaat Jigawa feststellte, ist das Bestreben, landwirtschaftliche Praktiken zu verbessern, von entscheidender Bedeutung für die Verbesserung des Lebensstandards. Die Zusammenarbeit zwischen Bauernverbänden und privaten Unternehmen wird in diesem Sektor immer wichtiger, da sie nicht nur auf höhere Erträge, sondern auch auf die Umgestaltung der lokalen Wirtschaft abzielt.
Durch gemeinsames Handeln, angemessene Ausbildung und vorhandene Unterstützungssysteme könnten die Bestrebungen der Landwirte in Jigawa als Katalysator für eine umfassende Renaissance der Landwirtschaft in ganz Nigeria dienen und die Hoffnung auf Ernährungssicherheit und wirtschaftliche Wiederbelebung mit sich bringen.
Da Reis im ganzen Land weiterhin ein Grundnahrungsmittel ist, könnten Bemühungen wie die in Jigawa dringend benötigte Lösungen sowohl für landwirtschaftliche Herausforderungen als auch für den Lebensmittelbedarf bieten. Mit den richtigen Investitionen und Richtlinien kann in diesem wichtigen Sektor viel erreicht werden. Ob diese Initiativen den Reisbedarf des Landes vollständig decken, bleibt abzuwarten, aber eines ist klar: Der Weg zur Selbstversorgung wird Schritt für Schritt geebnet.
Weitere Einzelheiten zu diesen Initiativen finden Sie unter Führung.ng, VoaHausa.com, Und Cornell.edu.