Florida will Thomas Gudinas wegen Vergewaltigung und Mord im Jahr 1994 hinrichten
Thomas Lee Gudinas, der 1994 wegen Mordes an Michelle McGrath verurteilt wurde, soll am 24. Juni 2025 in Florida hingerichtet werden.
Florida will Thomas Gudinas wegen Vergewaltigung und Mord im Jahr 1994 hinrichten
Eine düstere Wende für das Justizsystem Floridas: Thomas Lee Gudinas, 51, soll um 18 Uhr im Florida State Prison in der Nähe von Starke hingerichtet werden. ET heute. Diese Hinrichtung folgt auf seine Verurteilung wegen der brutalen Vergewaltigung und Ermordung von Michelle McGrath im Jahr 1994, deren Leiche am Tag nach ihrem letzten lebenden Anblick in einer Bar in Orlando entdeckt wurde. Gudinas‘ Fall hat nicht nur wegen der Grausamkeit des Verbrechens Aufmerksamkeit erregt, sondern auch wegen der Rechtsstreitigkeiten, die sein Todesurteil begleiteten.
Gudinas wurde 1995 zum Tode verurteilt, nachdem eine Jury ihn für schuldig befunden hatte, McGrath getötet zu haben, dessen Leben nach einer durchzechten Nacht tragisch endete. Entsprechend WCTV, die Einzelheiten ihres Mordes sind erschütternd; Sie wurde schwer geschlagen und vergewaltigt. Zeugen erinnerten sich, Gudinas in Barbarellas Bar gesehen zu haben, wo er kurz nach dem Trinken und Rauchen von Marihuana mit Freunden ankam. Am nächsten Morgen wurde ihr lebloser Körper in einer Gasse gefunden.
Rechtsstreitigkeiten und Ansprüche auf psychische Gesundheit
Der rechtliche Weg, der zu dieser Hinrichtung führte, war nicht ohne Herausforderungen. Gudinas‘ Anwälte argumentierten, dass er psychisch zu krank für eine Hinrichtung sei, und führten seine Schriften als Beweismittel an. Der Oberste Gerichtshof der USA lehnte seine Berufung jedoch nur wenige Stunden vor der Hinrichtung mit der Begründung ab, dass sein Geisteszustand ihn nicht von der endgültigen Strafe ausschließe. In Florida haben Personen, die wegen Kapitalverbrechen verurteilt wurden, Anspruch auf die Todesstrafe, zu der auch Gudinas‘ abscheuliches Verbrechen zählt.
In seinen Berufungsverfahren beharrte Gudinas darauf, dass er während der Tat handlungsunfähig gewesen sei, und wies darauf hin, dass seine Vorgeschichte mit psychischen Problemen einen Grund für eine erneute Prüfung darstellte. Sowohl der Oberste Gerichtshof von Florida als auch die Bundesgerichte bestätigten jedoch sein Todesurteil und wiesen die Behauptungen zurück, dass seine Hinrichtung aufgrund seiner Geisteskrankheit verfassungswidrig sei, wie von dargelegt Lions-Draht.
Das größere Bild der Hinrichtungen in Florida
Mit dieser Hinrichtung ist Gudinas die siebte Person, die in diesem Jahr in Florida hingerichtet wurde. Nach einem relativ ruhigen Jahr 2024, in dem nur eine Person hingerichtet wurde, kam es dort zu einem deutlichen Anstieg der Todesstrafen. Der Staat hat im Jahr 2023 mehr Menschen hingerichtet als jeder andere Staat in den USA. Berichten zufolge liegen Texas und South Carolina mit jeweils vier Hinrichtungen gleichauf auf dem zweiten Platz, während Alabama auf drei und andere Staaten auf deutlich weniger Hinrichtungen verweisen.
Das Florida Department of Corrections hat festgestellt, dass es trotz dieses Anstiegs der Hinrichtungen keine nennenswerten betrieblichen Belastungen innerhalb des Systems gegeben habe, wie Sprecher Ted Veerman erklärte. Seit der Wiedereinführung der Todesstrafe im Jahr 1976 kam es im Bundesstaat zu insgesamt 112 Hinrichtungen. Prognosen für das Jahr 2025 deuten darauf hin, dass dort die höchste Zahl an Hinrichtungen seit 2015 verzeichnet werden könnte.
Mit Blick auf die Zukunft ist bereits eine weitere Hinrichtung für den 15. Juli 2025 geplant, an der Michael B. Bell beteiligt sein wird. Während Florida diese wichtigen, aber düsteren Entscheidungen trifft, tauchen Fragen zum Stand der Gerechtigkeit und zu den Auswirkungen der psychischen Gesundheit im Diskurs über die Todesstrafe auf.