Machen Sie mit: Python-Jäger in Südflorida können Geld verdienen!

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Das Python-Anreizprogramm in Südflorida belohnt Jäger für den Fang invasiver burmesischer Pythons und bekämpft damit ökologische Bedrohungen.

South Florida's python incentive program rewards hunters for capturing invasive Burmese pythons, combating ecological threats.
Das Python-Anreizprogramm in Südflorida belohnt Jäger für den Fang invasiver burmesischer Pythons und bekämpft damit ökologische Bedrohungen.

Machen Sie mit: Python-Jäger in Südflorida können Geld verdienen!

Der invasive burmesische Python wirft einen langen Schatten auf die einzigartigen Ökosysteme Südfloridas. Da die wunderschönen Everglades und Feuchtgebiete gefährdet sind, engagieren sich lokale Jäger, angeregt durch ein Programm, das den Fang von Pythons bar bezahlt. In den letzten sechs Monaten hat der South Florida Water Management District (SFWMD) fast 100 dieser imposanten Reptilien erfolgreich ausgerottet, die seit ihrer Einführung in den 1980er Jahren durch den Handel mit exotischen Haustieren verheerende Schäden angerichtet haben. Mit der Einführung eines speziellen Anreizprogramms im Januar 2025 gewannen die Maßnahmen zur Python-Bekämpfung zunehmend an Dynamik. Ziel war es, Jäger dazu zu bewegen, sich dieser ernsten ökologischen Bedrohung für die Tierwelt der Region zu stellen.

Wie um uns daran zu erinnern, was auf dem Spiel steht, gelang es dem Gewinner des Programms im Juni, Matt Kogo, 13 Pythons zu fangen, womit sich die Gesamtzahl im Jahr 2025 auf beeindruckende 95 beläuft. Das Programm vergibt monatlich 1.000 US-Dollar an den Jäger, der die meisten Schlangen fängt, Teil einer umfassenderen Strategie zur Sensibilisierung und Beteiligung an Bemühungen zur Entfernung von Pythons. Dies ist nicht nur eine wirksame Maßnahme, sondern trägt auch zur Florida Python Challenge bei, einem spannenden Wettbewerb, der vom 11. bis 20. Juli 2025 stattfindet und bei dem die Teilnehmer darum wetteifern, in einem bestimmten Zeitraum die meisten Pythons zu fangen.

Die ökologischen Auswirkungen

Warum also so viel Aufhebens um Pythons? Burma-Pythons, die über 20 Fuß lang werden und bis zu 100 Eier pro Jahr produzieren können, dezimieren die heimische Tierwelt. Über die Artenvielfalt in Südflorida – einschließlich der Metropolregion Miami und den Keys – gibt es einiges zu sagen. Doch die Einführung dieser ungiftigen Würgeschwürge hatte alarmierende Folgen, darunter einen erschreckenden Rückgang bestimmter einheimischer Säugetierpopulationen im Everglades-Nationalpark um 95 % zwischen 1996 und 2016, wie der U.S. Fish and Wildlife Service feststellte. Sie jagen nicht nur Hirsche und Waschbären; Sogar beeindruckende Tiere wie amerikanische Alligatoren geraten in ihr Visier.

Darüber hinaus gehen die Auswirkungen über bloße Raubtiere hinaus. Burma-Pythons sind Überträger von Krankheiten, die sowohl einheimische Wildtiere als auch in seltenen Fällen Menschen schädigen können. Sie übertragen Krankheiten wie Schlangenpilzkrankheiten und sogar durch Zecken übertragene Krankheiten, die eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit darstellen. Die allgemeine Störung der Nahrungskette in den Feuchtgebieten und Sümpfen hat zu erheblichen Veränderungen im Ökosystem geführt, die das Gleichgewicht des Lebens in dieser empfindlichen Region gefährden.

Beteiligung der Gemeinschaft und Kontrollstrategien

Um dieser eskalierenden Situation entgegenzuwirken, ist das SFWMD bestrebt, neue Agenten zur Python-Beseitigung für bestimmte Gebiete in ganz Südflorida zu rekrutieren. Eine beeindruckende Anzahl von Bewerbern hat bereits Interesse gezeigt, was darauf hindeutet, dass die Gemeinschaft sich stark für den Erhalt der lokalen Umwelt einsetzt. Aufgrund der hohen Anzahl an Bewerbungen erhält jedoch nicht jeder eine Antwort, sondern es werden nur die ausgewählten Personen kontaktiert.

Die Kontrollbemühungen hören nicht bei der Jagd auf. Innovative Techniken sind in Vorbereitung, darunter Methoden zur Erkennung von Umwelt-DNA (eDNA), mit denen das Vorhandensein von Pythons auch ohne visuelle Sichtungen identifiziert werden kann. Das SFWMD erforscht außerdem den Einsatz von Spürhunden und effizienteren Fangmethoden, die empfindlich auf Nichtzieltiere reagieren. Eine solche Zusammenarbeit zwischen Behörden und der Öffentlichkeit ist von entscheidender Bedeutung, um diese unwillkommenen Raubtiere zu unterdrücken, die die Freiheit haben, unkontrolliert umherzustreifen.

Der Kampf gegen die Geißel der Burmesischen Pythonschlange ist nicht nur ein Kampf gegen die Umwelt, sondern auch eine gemeinschaftliche Anstrengung zum Schutz der einzigartigen Artenvielfalt Floridas. Es erinnert uns alle daran, wie wichtig es ist, verantwortungsbewusst mit Haustieren umzugehen und die natürliche Flora und Fauna zu schützen, die diesen Staat so lebendig machen. Die bevorstehende Florida Python Challenge gibt den Teilnehmern die Möglichkeit, sich an dieser Mission zu beteiligen und dabei ein bisschen Spaß zu haben – denn wo sonst kann man schon sagen, dass man zum Erhalt eines Ökosystems beigetragen hat und gleichzeitig darauf abzielt, einen Geldpreis zu gewinnen?

Für diejenigen, die mehr erfahren oder sich dem Kampf gegen burmesische Pythons anschließen möchten, finden Sie weitere Informationen unter Neapel-Nachrichten, US-amerikanischer Fisch- und Wildtierservice, Und Reptilien-Startup.

Quellen: