Dengue-Gefahren nehmen zu: Kalifornien bereitet sich auf die Hochsaison der Mücken vor

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Da die Hauptsaison der Mücken im Juli 2025 naht, bereiten sich die Gesundheitsbehörden auf ein erhöhtes Dengue-Risiko in ganz Nordamerika vor, das durch den Klimawandel und die Urbanisierung verursacht wird.

Dengue-Gefahren nehmen zu: Kalifornien bereitet sich auf die Hochsaison der Mücken vor

Während wir uns mitten im Sommer befinden, scheint die Mückensaison ihren Höhepunkt zu erreichen, und mit ihr geht eine Welle der Besorgnis über die steigende Flut des Dengue-Fiebers einher. Gesundheitsbehörden schlagen Alarm, da Berichte auf einen deutlichen Anstieg der Dengue-Infektionen in den Vereinigten Staaten hinweisen, insbesondere in wärmeren Regionen wie Florida. Die News Tribune enthüllt, dass im vergangenen Jahr in den angrenzenden USA etwa 3.700 neue Dengue-Infektionen dokumentiert wurden, ein deutlicher Anstieg gegenüber etwa 2.050 Fällen im Jahr 2023. Die meisten dieser Fälle wurden im Ausland übertragen, allerdings mit 105 Vorfälle in Kalifornien, Florida und Texas machen deutlich, dass die Schatten dieser Krankheit direkt vor unserer Haustür immer länger werden.

Die Sorgen hören nicht nur bei steigenden Zahlen auf. Experten spekulieren nun, dass Dengue-Fieber in größeren Teilen Nordamerikas endemisch werden könnte, was auf den Klimawandel, das Fehlen eines wirksamen Impfstoffs und eine kürzliche Kürzung der Bundesmittel für entsprechende Forschung zurückzuführen ist. Die Centers for Disease Control and Prevention (CDC) haben vor den anhaltenden Risiken gewarnt, die von Dengue-Fieber ausgehen, insbesondere da es sich durch die Stiche der Aedes-Mücken verbreitet, die in unseren zunehmend wärmeren städtischen Umgebungen gedeihen.

Der globale Fußabdruck von Denguefieber

Dengue-Fieber ist nicht nur ein lokales Problem; es ist zu einer globalen Epidemie geworden. Im Jahr 2023 wurden weltweit etwa sechs Millionen Fälle gemeldet. Laut NPR-Ergebnissen ist die Zahl bis 2024 auf über 12 Millionen gestiegen. Dieser Anstieg ist alarmierend, und Studien deuten darauf hin, dass der Klimawandel eine bedeutende Rolle gespielt hat und zwischen 1995 und 2014 in 21 Ländern möglicherweise zu einem Anstieg der Fälle um etwa 20 % geführt hat, was sich insbesondere auf Regionen in Lateinamerika, Indien und Südostasien auswirkt.

Die idealen Bedingungen für Aedes-Mücken – Temperaturen um 30 °C für Aedes albopictus und 30 °C für Aedes aegypti – werden aufgrund des Klimawandels immer häufiger. Leider gedeihen diese Schädlinge möglicherweise an Orten, die früher zu kalt für sie waren, und verdoppeln so die Häufigkeit von Dengue-Fieber in gefährdeten Regionen, wenn die Erwärmung anhält. Da die Urbanisierung und der weltweite Reiseverkehr zu dieser Ausbreitung beitragen, betonen sowohl CDC als auch NPR die Notwendigkeit robuster öffentlicher Gesundheitsmaßnahmen zur Bekämpfung dieser Ausbrüche.

Lokale Antworten und Herausforderungen

Zurück im sonnigen Kalifornien steht der Staat vor seinem eigenen Dengue-Dilemma. Von 2016 bis 2022 wurden in Kalifornien jährlich durchschnittlich 136 neue Dengue-Fälle registriert, die größtenteils im Zusammenhang mit Reisen standen. Im vergangenen Jahr stiegen die Zahlen jedoch stark an und es gab etwa 250 neue Fälle, darunter zwei, die lokal erworben wurden. Dieser Trend setzte sich bis ins Jahr 2024 fort, als etwa 725 neue Fälle auftraten, von denen 18 innerhalb des Staates selbst erworben wurden. Der Klimawandel scheint eine Schlüsselrolle bei diesen steigenden Zahlen zu spielen und erschwert die Bekämpfungsbemühungen, insbesondere da Waldbrände in Los Angeles die Mückenbekämpfung beeinträchtigen. Im Rahmen ihrer Vektorkontrollstrategien mussten die Behörden über 1.400 nicht gewartete Schwimmbäder behandeln.

Trotz vielfältiger Präventionsmaßnahmen, einschließlich der Erforschung der Freisetzung sterilisierter Aedes-Mücken, stehen die Gesundheitsbehörden vor finanziellen Hürden. Die meisten Vektorbekämpfungsbehörden in Kalifornien sind zur Finanzierung auf lokale Steuern und Grundstückseigentümergebühren angewiesen. Unterdessen könnten die Kürzungen der Bundesregierung bei den Mitteln für die Klimaforschung die laufende Forschung zur Dengue-Prävention gefährden und Gemeinden zunehmend anfällig machen.

Angesichts steigender Temperaturen und unzureichender Finanzierung nehmen die Herausforderungen zu. Während Experten mit Sorge auf die Mückensaison blicken, lässt sich nicht leugnen, dass noch viel Arbeit vor uns liegt, wenn wir diese wachsende Bedrohung für die öffentliche Gesundheit in den Griff bekommen wollen. Verstärkte Überwachung, wirksamere öffentliche Gesundheitskampagnen und robuste Maßnahmen zur Vektorkontrolle werden von entscheidender Bedeutung sein, wenn wir durch die trüben Gewässer des Wiederauflebens des Dengue-Fiebers navigieren.

Quellen: