Trump bittet um Zustimmung des Obersten Gerichtshofs, um die demokratischen Führer der CPSC zu stürzen
Die Trump-Regierung will drei demokratische CPSC-Mitglieder aus dem Amt entfernen und entfacht damit einen Streit am Obersten Gerichtshof um die Macht des Präsidenten und die Unabhängigkeit der Behörden.

Trump bittet um Zustimmung des Obersten Gerichtshofs, um die demokratischen Führer der CPSC zu stürzen
In einem erheblichen juristischen Tauziehen hat die Trump-Regierung den Obersten Gerichtshof offiziell aufgefordert, drei demokratische Mitglieder der Consumer Product Safety Commission (CPSC) zu entlassen. Dies geschah, nachdem Präsident Trump Anfang Mai versucht hatte, sie zu entlassen. Im Anschluss an sein Vorgehen setzte ein Bundesrichter die Kommissare wieder ein und bereitete damit die Bühne für einen komplexen Konflikt um die Autorität des Präsidenten.
Das Justizministerium argumentiert, dass Trump die Macht habe, Vorstandsmitglieder unabhängiger Behörden zu entlassen, und verweist auf ein kürzlich ergangenes Urteil, das die Kontrolle des Präsidenten über solche Positionen unterstützt. Dieser jüngste Schritt zielt auf eine sofortige Anordnung zur Vollstreckung der Entlassungen ab und wehrt sich gegen den Widerstand der Anwälte, die die Kommissare vertreten. Das CPSC spielt eine entscheidende Rolle beim Schutz der Verbraucher vor gefährlichen Produkten durch Maßnahmen wie Rückrufe und die Auferlegung rechtlicher Auswirkungen auf Unternehmen, die Sicherheitsstandards nicht einhalten.
Die Rolle des CPSC
Das 1972 gegründete CPSC besteht aus fünf Kommissaren, die vom Präsidenten für eine Amtszeit von sieben Jahren ernannt werden. Es schreibt eine überparteiliche Struktur vor und stellt sicher, dass nicht mehr als drei Kommissare der Partei des Präsidenten angehören. Allerdings sorgt Trumps Versuch, diese drei ursprünglich von Präsident Biden ernannten Demokraten zu entlassen, für Stirnrunzeln hinsichtlich des politischen Einflusses und der Unabhängigkeit solcher Regulierungsbehörden. Im Juni entschied der US-Bezirksrichter Matthew Maddox, dass die Entlassungen rechtswidrig seien, und betonte die einzigartige Rolle des CPSC im Gegensatz zu anderen Exekutivbehörden, bei denen Entlassungen möglicherweise weniger Einschränkungen unterliegen. Dieses Urteil hat erhebliche Auswirkungen, da es die Unabhängigkeit unterstreicht, die Behörden wie die CPSC gegenüber den Launen der Exekutive wahren.
Der rechtliche Hintergrund verschärft sich, da die konservative Mehrheit des Obersten Gerichtshofs zuvor beschlossen hatte, Mitglieder anderer unabhängiger Gremien wie des National Labour Relations Board nicht wieder einzustellen. Der laufende Fall stellt den Präzedenzfall in Frage, der durch die Entscheidung im Humphrey’s Executor von 1935 geschaffen wurde, der die Positionen von Kommissaren vor willkürlicher Entlassung schützt.
Die rechtlichen Einsätze
Der Schritt, die CPSC-Mitglieder zu entfernen, erfolgt nicht im luftleeren Raum. Zuvor hatten Consumers‘ Research und By Two LP im Zusammenhang mit dieser Situation Berufung beim Obersten Gerichtshof eingelegt. Diese Berufung zielte darauf ab, die verfassungsrechtliche Grundlage für die Kontrolle des Präsidenten über die Leiter unabhängiger Behörden anzufechten, wurde jedoch vom Gericht ohne Kommentar oder Widerspruch der Richter abgelehnt. Sie suchten Klarheit darüber, ob der Präsident befugt ist, Leiharbeitskräfte ohne Begründung zu entlassen.
Bidens Regierung argumentiert, dass dem Fall die Berechtigung fehlt, da er sich aus Fragen im Zusammenhang mit von den Forschungsgruppen eingereichten Anträgen zum Freedom of Information Act ergab. Der Streit, offiziell bekannt als **Consumers’ Research v. Consumer Product Safety Commission, 23-1323**, markiert einen entscheidenden Moment bei der Festlegung der Grenzen der Exekutivgewalt in Bezug auf unabhängige Behörden.
Während sich der Rechtsstreit entfaltet, kommt man nicht umhin, sich zu fragen: Wird der Oberste Gerichtshof seine Haltung zur unabhängigen behördlichen Aufsicht und zur Einflussnahme der Exekutive überdenken? Welche Auswirkungen könnte dies auf andere Bundesbehörden haben und wie wird es sich künftig auf die Verbraucherschutzpolitik auswirken? Es gibt einiges zu sagen, weil dieser Fall das empfindliche Machtgleichgewicht in der Regierungsführung und die wesentliche Rolle des Verbraucherschutzes in regulatorischen Rahmenbedingungen verdeutlicht.