USDA stellt 21-Millionen-Dollar-Plan zur Bekämpfung der Bedrohung des Viehbestands in Texas vor
Das USDA investiert 21 Millionen US-Dollar in Produktionsanlagen für sterile Fliegen in den USA und Mexiko, um den Neuwelt-Schraubenwurm zu bekämpfen und so die Gesundheit der Nutztiere und wirtschaftliche Stabilität zu gewährleisten.

USDA stellt 21-Millionen-Dollar-Plan zur Bekämpfung der Bedrohung des Viehbestands in Texas vor
Am 25. Juni 2025 kündigte das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) eine wichtige Initiative zum Schutz des Viehbestands durch die Einrichtung einer sterilen Fliegenproduktionsanlage zur Bekämpfung des New World Screw Worm (NWS) an. Diese Anlage, die sich auf dem Moore Airfield in Texas befinden wird, stellt einen bedeutenden Fortschritt in den laufenden Bemühungen zur Bekämpfung dieses Schädlings dar, der sowohl die Gesundheit der Nutztiere als auch die ländliche Wirtschaft gefährdet.
Während eines Besuchs bei USDA-Vertretern lobte Ethan Lane, Senior VP of Government Affairs bei der National Cattlemen’s Beef Association (NCBA), die Initiative. Er betonte das Potenzial, die inländische Produktion zu steigern und damit verbundene Betriebe in Panama zu unterstützen, wo das USDA bereits eine Anlage zur Herstellung steriler Fliegen betreibt. Es wird erwartet, dass die neue Anlage in Texas jede Woche Hunderte Millionen steriler Schraubenwurmfliegen produziert. Dies ist ein wichtiger Schritt zur Verhinderung der Ausbreitung des Schädlings über die Grenze zwischen den USA und Mexiko, da der Schraubenwurm Vieh, Wildtiere und sogar Menschen mitnehmen kann. Southeast AgNet berichtet, dass sich auch eine neue Vertriebsanlage im Bau befindet und geplant ist, diese bis Ende 2025 in Betrieb zu nehmen.
Die Investition in Mexiko
Der Kampf des USDA gegen die NWS beschränkt sich nicht auf die Vereinigten Staaten. In Metapa, Mexiko, wird eine Investition in Höhe von 21 Millionen US-Dollar in eine Produktionsanlage für sterile Insekten getätigt. Dies wurde während eines bilateralen Telefongesprächs zwischen der US-Landwirtschaftsministerin Brooke Rollins und dem mexikanischen Minister Julio Berdegué Sacristán bekannt gegeben. Die modernisierte Anlage wird voraussichtlich zusätzlich 60 bis 100 Millionen sterile Fliegen pro Woche produzieren und damit die Reichweite des USDA im Kampf gegen dieses parasitäre Insekt, das die Ernährungssicherheit und die Gesundheit der Nutztiere gefährden kann, effektiv verdoppeln. AG Daily betont, dass diese Erweiterung ein wichtiger Teil einer Kooperation zwischen dem Animal and Plant Health Inspection Service (APHIS) des USDA und den mexikanischen Behörden ist.
Nachdem das USDA den Schneckenwurm bereits in den 1980er Jahren in den USA ausgerottet hatte, arbeitet es aktiv daran, den Schädling in Schach zu halten, ist sich jedoch bewusst, dass er in Teilen Mexikos und Mittelamerikas immer noch eine Bedrohung darstellt. Die renovierte Anlage in Metapa stellt eine konzertierte Anstrengung dar, die NWS-Bevölkerung weiter nach Süden zu treiben und ihr Eindringen in die Vereinigten Staaten zu verhindern. Zu diesen Bemühungen gehören strenge Vorschriften und eine laufende Überwachung zur Überwachung der Verbringung lebender Tiere aus Mexiko, wobei streng durchgesetzte Beschränkungen weiterhin gelten und regelmäßig überprüft werden. USDA betont, dass diese Strategien ein langfristiges Engagement für Tiergesundheit und wirtschaftliche Stabilität im ländlichen Amerika widerspiegeln.
Kollaborative Strategien für den Erfolg
USDA-Sekretärin Brooke L. Rollins hat bekräftigt, wie wichtig es ist, eng mit mexikanischen Kollegen zusammenzuarbeiten, um das NWS wirksam auszurotten. Diese Zusammenarbeit umfasst nicht nur Investitionen in Produktionsanlagen, sondern auch eine konzertierte Anstrengung zur Verbesserung der Überwachung und zur Straffung der Regulierungsprozesse. Tatsächlich bereitet sich ein US-amerikanisches Technikteam auf einen Besuch in Mexiko vor, um die aktuellen Bedingungen zu bewerten und bei der laufenden Verbesserung der Überwachung zu helfen.
Das Engagement des USDA für den Einsatz steriler Insektentechniken (SIT) ist ein Beweis für seinen umfassenden Ansatz, und die zusätzlich produzierten Fliegen werden die bereits aktiven Betriebe unterstützen, die derzeit jede Woche etwa 100 Millionen sterile Fliegen aus der COPEG-Einrichtung in Panama freilassen. Angesichts der zunehmenden Bemühungen, den Kampf gegen den Schraubenwurm zu konsolidieren, scheint die Zusammenarbeit zwischen den USA und Mexiko das richtige Erfolgsrezept zu sein.
Wenn wir in die Zukunft blicken, könnte die Errichtung der Anlagen sowohl in Texas als auch in Mexiko einen Wendepunkt bei der Kontrolle des Neuwelt-Schraubenwurms bedeuten. Behalten wir diese Entwicklungen im Auge, denn es spricht einiges für eine proaktive Haltung zur Erhaltung der Gesundheit unserer Nutztiere und zur Sicherung unserer ländlichen Wirtschaft.