Bundeszuschuss in Höhe von 675 Millionen US-Dollar soll den Landwirten Floridas helfen, wieder auf die Beine zu kommen!
Das USDA stellt 675 Millionen US-Dollar zur Verfügung, um Landwirten in Florida bei der Genesung von Hurrikanen und Zitruskrankheiten zu helfen, die erhebliche Auswirkungen auf die Landwirtschaft haben.

Bundeszuschuss in Höhe von 675 Millionen US-Dollar soll den Landwirten Floridas helfen, wieder auf die Beine zu kommen!
In einem bedeutenden Schritt zur Unterstützung des angeschlagenen Agrarsektors Floridas hat US-Landwirtschaftsministerin Brooke Rollins einen beträchtlichen Bundeszuschuss in Höhe von 675 Millionen US-Dollar angekündigt. Diese Finanzierung, die am 21. Juli in einem Zitrushain im Hendry County vorgestellt wurde, soll Landwirten helfen, sich von aufeinanderfolgenden Hurrikansaisons, schweren Ernteausfällen und anhaltenden Zitruskrankheiten zu erholen. Die Initiative ist Teil des American Relief Act von 2025 und wird vom Florida Department of Agriculture and Consumer Services verwaltet.
Rollins betonte, dass diese Finanzierung kritische Probleme in den Katastrophengebieten angeht, von Ernteschäden und Infrastrukturverlusten bis hin zu Marktstörungen und zitrusspezifischen Herausforderungen, einschließlich der berüchtigten Greening-Krankheit. Der Landwirtschaftskommissar von Florida, Wilton Simpson, zeichnete unterdessen ein düsteres Bild und berichtete von Verlusten in Höhe von über 3 Milliarden US-Dollar seit 2023 aufgrund der Hurrikane Idalia, Debby, Helene und Milton. Insbesondere prognostizierte ein Bericht der University of Florida allein für das Jahr 2024 Ernteausfälle in Höhe von fast 1 Milliarde US-Dollar, was die lang anhaltenden Auswirkungen dieser Naturkatastrophen auf die Agrarlandschaft Floridas unterstreicht.
Der Tribut von Hurrikan Milton
Um diese erschütternden Verluste in einen Zusammenhang zu bringen, wurde kürzlich ein Bericht veröffentlicht UF/IFAS Nach Schätzungen der Economic Impact Analysis belaufen sich die landwirtschaftlichen Produktionsverluste durch den Hurrikan Milton auf 190,4 bis 642,7 Millionen US-Dollar. Dieser Sturm traf am 9. Oktober in der Nähe von Siesta Key auf Land, richtete mit seinen Winden der Kategorie 3 verheerende Schäden an und verursachte in den folgenden Tagen erhebliche Tornadoaktivitäten. Hurrikan Milton hat mehr als 5,7 Millionen Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche in Mitleidenschaft gezogen, auf der in der Regel jährlich landwirtschaftliche Produkte im Wert von 8,6 Milliarden US-Dollar produziert werden.
Zum Vergleich: Hurrikan Debby, ein schwächerer Sturm der Kategorie 1, beeinträchtigte nur 2,2 Millionen Acres und verursachte Produktionsverluste in Höhe von etwa 170 Millionen US-Dollar. Tatsächlich waren die Auswirkungen von Milton deutlich schlimmer als die von Hurrikan Helene, der, obwohl es sich um einen Sturm der Kategorie 4 handelte, Produktionsverluste zwischen 40,3 und 162,2 Millionen US-Dollar verursachte.
Der Umfang der Auswirkungen
Das Ausmaß der Schäden durch Hurrikan Milton ist überwältigend. Rund 68 % des betroffenen Landes werden als Weideland genutzt, was das Ausmaß der Auswirkungen des Sturms auf die Tierproduktion verdeutlicht. Vorläufige Schätzungen deuten auf schwere Verluste in verschiedenen Warengruppen hin, darunter:
- Vegetables, melons, and potatoes: Low estimates at $52.5 million and high estimates at $233 million.
- Greenhouse, nursery: $66.9 million (low); $177 million (high).
- Animals and animal products: $29.4 million (low); $86.5 million (high).
Der schwere Wind und die Überschwemmungen trafen Gemüse, Melonen und Kartoffeln besonders hart, während die Baumschulbetriebe Verluste erlitten, die vor allem auf die Zerstörung von Bauwerken und Stromausfälle zurückzuführen waren. Auch Tierbetriebe blieben nicht verschont, die Verluste waren auf gestresstes oder verstorbenes Vieh sowie auf Schäden an Zäunen und eine verminderte Futterqualität zurückzuführen.
Ein Weg nach vorne
Während der Erholungsprozess mit dem Bundeszuschuss beginnt, äußern die Produzenten gemischte Gefühle. Einige haben den Anbau von Winterfrüchten aufgrund anhaltender Sturmeffekte verzögert, was Auswirkungen auf künftige Ernten haben könnte. Die kontinuierliche Erhebung von Daten durch UF/IFAS über die wirtschaftlichen Auswirkungen des Hurrikans Milton zielt darauf ab, die Widerstandsfähigkeit der Branche zu verbessern und sich auf ähnliche künftige Herausforderungen vorzubereiten.
Diese Bundesfinanzierung ist eindeutig ein wichtiger Schritt zum Schutz der US-Landwirtschaft und zur Gewährleistung der Ernährungssicherheit angesichts zunehmend unvorhersehbarer Wetterbedingungen. Für die Landwirte Floridas ist es ein Hoffnungsschimmer, da sie versuchen, inmitten der Trümmer, die die Stürme hinterlassen haben, ihre Lebensgrundlage wieder aufzubauen.