Jacksonville wurde zur langweiligsten Stadt Amerikas erklärt: Was die Einheimischen denken!
San Antonio belegt auf der FinanceBuzz-Liste der langweiligsten US-Städte im Jahr 2025 den sechsten Platz, bewertet nach Kultur und Nachtleben.

Jacksonville wurde zur langweiligsten Stadt Amerikas erklärt: Was die Einheimischen denken!
Laut einer Studie von FinanceBuzz wurde Jacksonville, Florida, mit dem zweifelhaften Titel der langweiligsten Stadt Amerikas ausgezeichnet. In dieser Analyse wurden 75 große US-Städte bewertet und anhand verschiedener Faktoren eingestuft, darunter Bevölkerungszusammensetzung, kulinarische Szene, Outdoor-Aktivitäten, Nachtleben und verfügbare Aktivitäten. Jacksonvilles Wert von 14,3 von 100 unterstreicht, dass es der Stadt nach bestimmten Maßstäben an Lebendigkeit mangelt, was eine Debatte unter Einwohnern und lokalen Führungskräften über die kulturelle Identität der Stadt selbst auslöst. Newsweek berichtet, dass dieses Ranking in erster Linie auf die geringe Bevölkerungsverteilung in Jacksonville zurückzuführen ist, die zu weniger Nachtclubs und preisgekrönten Restaurants führt.
Tatsächlich sind 54 % der Restaurants in Jacksonville Kettenbetriebe, womit die Stadt in dieser Kategorie den vierthöchsten Platz in den USA einnimmt. Das Nachtleben ist nicht viel heller: Jacksonville weist die drittniedrigste Rate an Nachtclubs und die viertniedrigste Rate an Konzerthallen pro Kopf auf. Der Ruf der Stadt hat seine Kritiker, wobei einige Einwohner argumentieren, dass das Ranking die einzigartigen Qualitäten und die kontinuierliche Entwicklung innerhalb der vielfältigen Landschaft von Jacksonville übersieht.
Lokale Perspektiven auf das Ranking
Trotz der Ergebnisse der Studie haben viele Einheimische aus Jacksonville ihre Ablehnung des Titels zum Ausdruck gebracht. Chris Lewis, Forschungsleiter bei FinanceBuzz, erkennt die subjektive Natur von „langweilig“ an und erklärt, dass der Zweck des Rankings darin bestehe, eine standardisierte Bewertung des Grads der Aufregung zu liefern. Gemeindevertreter, darunter Linzee Ott, CEO von Build Up Downtown, haben darauf hingewiesen, dass erhebliche Investitionen in die Wiederbelebung von Jacksonville fließen, wobei etwa 2,2 Milliarden US-Dollar für die Entwicklung vorgesehen sind, einschließlich des Pearl Square-Projekts.
Michael Corrigan, CEO von Visit Jacksonville, betont die vielfältigen Attraktionen der Stadt, zu denen zahlreiche Veranstaltungsorte für darstellende Künste, Sportstadien und Museen gehören. Corrigan hebt die natürliche Schönheit von Jacksonville hervor und weist darauf hin, dass mehr als 300 Parks und 22 Meilen unberührte Strände wesentliche Bestandteile des Charmes der Stadt sind. „Da gibt es einiges zu sagen“, verweist er auf die Bedeutung dieser Attraktionen, die in der Rangliste manchmal unbemerkt bleiben.
Der breitere Kontext „langweiliger“ Städte
Der Titel „langweiligste Stadt“ beschränkt sich nicht nur auf Jacksonville. Ein genauerer Blick in die Rangliste zeigt, dass auch andere Städte mit ähnlichen Herausforderungen zu kämpfen haben. Wichita, Kansas, das an zweiter Stelle steht, verfügt beispielsweise über mehr als 50 % Kettenrestaurants und verzeichnet niedrige internationale Besucherzahlen. Corpus Christi, Texas, liegt an dritter Stelle und hat einen Mangel an Sportmannschaften und Attraktionen, die man gesehen haben muss, während Sioux Falls, South Dakota, trotz einiger anerkannter lokaler Lokale einen hohen Prozentsatz an Kettenrestaurants hat. In Memphis, Tennessee, gibt es keine Wanderwege und Parks, weshalb die Stadt auf der Skala der Unterhaltung weiter unten liegt.
Die von FinanceBuzz zusammengestellte Studie veranschaulicht nicht nur eine Bestandsaufnahme der Langeweile, sondern dient auch als Kommentar zu amerikanischen Städten, die möglicherweise nicht über das Nachtleben und die kulturelle Vielfalt verfügen, die andere bieten. Einwohner setzen sich oft für die einzigartigen Eigenschaften ein, von denen sie glauben, dass sie ihr Zuhause ausmachen, wehren sich gegen ein einheitliches Narrativ und betonen gemeinschaftliche Investitionen und lokales Engagement als Schlüssel zur Erneuerung ihrer Städte.
Während sich Jacksonville mit seinem Titel auseinandersetzt, werden die durch die Studie ausgelösten Diskussionen wahrscheinlich lokale Innovation und Stolz hervorrufen. „Eine gute Hand haben“ ist mehr als nur ein Sprichwort; Es spiegelt die Widerstandsfähigkeit und Innovationsfähigkeit einer Gemeinschaft trotz unterschiedlicher Wahrnehmungen wider. Mit laufenden Revitalisierungsprojekten und von der Gemeinde getragenen Initiativen könnte die Zukunft dieser Stadt am Meer eine andere Geschichte erzählen.