Urban Cowboys: Duda Ranch trotzt der Vorstadt, um das Vieherbe zu bewahren
Entdecken Sie, wie die „urbanen Cowboys“ in Viera, Florida, trotz moderner Herausforderungen wie Klimaauswirkungen und Marktdruck ihre Viehzuchttraditionen aufrechterhalten.

Urban Cowboys: Duda Ranch trotzt der Vorstadt, um das Vieherbe zu bewahren
In der üppigen Landschaft von Viera, Florida, ist die Duda Ranch ein lebendiges Zeugnis einer Tradition, die den Stürmen der Stadtentwicklung und dem Marktdruck standgehalten hat. Auf der Ranch leben drei engagierte „Urban Cowboys“, die seit sieben Generationen ihr Engagement für die Viehzucht verkörpern. Trotz des Vordringens in die Vorstädte ist es der Familie Duda, den Gründern von Viera, gelungen, dieses wichtige Stück Agrargeschichte im Rahmen ihrer Entwicklungspläne zu bewahren. Sie beschäftigen diese Cowboys nicht nur, um das Vieh zu hüten, sondern auch, um eine Verbindung zu den landwirtschaftlichen Wurzeln der Region aufrechtzuerhalten.
Während sie die Herausforderungen des heißen und feuchten Klimas Floridas meistern, das den Appetit der Rinder und die Gewichtszunahme verringern kann, demonstrieren die Cowboys eine Mischung aus traditionellen Techniken und moderner Technologie. Sie beginnen beispielsweise ihren Arbeitstag um 5 Uhr morgens und laden häufig Apps auf ihre Geräte, um die Trends auf dem Rindfleischmarkt im Auge zu behalten. Dennoch stehen sie vor ganz eigenen Hürden, von Klimaproblemen über die Konkurrenz durch importiertes Rindfleisch bis hin zur Bedrohung durch Parasiten wie Hornfliegen.
Landschaft der Viehwirtschaft
Entsprechend Florida heute Auf der Duda Ranch leben derzeit etwa 1.400 Rinder, ein starker Kontrast zu den mehr als 2 Millionen, die in den 1950er Jahren in Florida weideten. Die Rinderzuchtgemeinschaft des Staates verzeichnete seit 2017 einen Rückgang um 16 %, wobei es im Jahr 2022 nur noch 15.568 Tiere gibt. Dieser Abwärtstrend ist besorgniserregend, insbesondere da Florida mit etwa 865.000 Rindern landesweit auf einem bescheidenen 10. Platz bei der Rinderproduktion liegt, wie in einem aktuellen Bericht des Institute of Food and Agricultural Sciences der University of Florida hervorgehoben wird ( IFAS ).
Trotz der Herausforderungen gibt es Hoffnungsschimmer. Der Fleischrinderbestand in Florida ist seit 2024 um 0,3 % gestiegen, was einem Anstieg von rund 3.000 Stück entspricht, was auf eine mögliche Stabilisierung der Branche hindeutet. Faktoren wie anhaltend hohe Preise fördern die Kälberproduktion und tragen zu einem bescheidenen Optimismus bei den Erzeugern bei.
Wirtschaftlicher Beitrag der Viehhaltung
Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Viehzucht in Florida sind bemerkenswert. Der Studie 2017 zeigt, dass Florida über mehr als 5,4 Millionen Hektar verbessertes Weide- und Weideland für die Rinderproduktion verfügt, was etwa 15,6 % der Landfläche des Staates ausmacht. Im Jahr 2017 wurde allein die Rinder- und Kälberproduktion auf 502 Millionen US-Dollar geschätzt, während die Milchproduktion weitere 537 Millionen US-Dollar zur Wirtschaft beitrug.
Diese Branche trägt auch viel zur Schaffung von Arbeitsplätzen bei, da sie über 58.000 Floridianer direkt beschäftigt und 8,26 Milliarden US-Dollar an Umsatzerlösen beisteuert. Mit Freizeitaktivitäten und Ökosystemleistungen im Wert von über 4,605 Milliarden US-Dollar pro Jahr ist es klar, dass es bei der Viehzucht in Florida nicht nur um Rindfleisch geht – sie ist ein Eckpfeiler der lokalen Wirtschaft.
Zurück auf der Duda Ranch bewahren die Cowboys ihr Erbe mit Stolz und üben weiterhin die Verwaltung des Landes aus, die die Geschichte ihrer Familie seit Beginn der Landwirtschaft im Jahr 1926 geprägt hat. Sie haben die gemeinsame Vision, die Fackel an zukünftige Generationen weiterzugeben, da einige Rinder für ihre Kinder beiseite gelegt haben, um sicherzustellen, dass dieses Erbe der Viehzucht in Florida trotz der unvermeidlichen Veränderungen, die die Stadtentwicklung weiterhin mit sich bringt, gedeihen kann.