Abschied von den Pflegegroßeltern: Der Kummer der Gemeinschaft, als das Programm endet
Das Foster Grandparent-Programm des Alachua County, das für die Unterstützung von Schülern von entscheidender Bedeutung ist, steht aufgrund von Finanzierungskürzungen vor der Schließung. Letzter Tag: 1. September.

Abschied von den Pflegegroßeltern: Der Kummer der Gemeinschaft, als das Programm endet
Das geschätzte Foster Grandparent-Programm im Alachua County, das dafür bekannt ist, das Leben von Schülern und Lehrern gleichermaßen zu verändern, geht zu Ende. Die Schließung hat einen Schatten auf die Gemeinschaft geworfen und lässt viele über die tiefen Bindungen nachdenken, die zwischen älteren Freiwilligen und jungen Lernenden entstanden sind. Diese herzliche Initiative, die seit 1973 floriert, wird ihre Tätigkeit aufgrund erheblicher Finanzierungskürzungen durch AmeriCorps einstellen, das im Laufe der Jahre wesentliche Unterstützung geleistet hat. Alexander Walker, ein engagierter Lehrer in der Region, äußerte seine Trauer über die Beendigung des Programms und sagte: „Es wird mir das Herz brechen“, als er an die unschätzbare Betreuung durch die älteren Freiwilligen erinnerte, die den Schülern wie Familienmitglieder gegenüber fungierten.
Auch Eltern wie Kim Harris äußerten ihre Bestürzung. Sie stellte fest, dass das Programm die Lesefähigkeiten ihres Sohnes nachweislich verbesserte, und führte seine Verbesserungen auf die Ermutigung und Unterstützung durch einen Pflegegroßelternteil zurück. Walker betonte die weitreichenden Auswirkungen, die dies haben werde, und wies darauf hin, dass der Verlust eines solchen Programms nicht nur einzelne Klassenzimmer, sondern die gesamte Schulgemeinschaft betreffe. Das Finale des Foster Grandparent-Programms ist für den 1. September geplant, und sowohl Walker als auch Harris hegen die Hoffnung, dass es in Zukunft eine Chance auf eine Wiederbelebung geben könnte. Die emotionale Wirkung dieser Initiative ist nicht zu übertreffen, da sie dauerhafte Beziehungen aufbaute und den Bedürftigen wesentliche Unterstützung bot.
Weitere Auswirkungen von Finanzierungskürzungen
Das Ende von Programmen wie Foster Grandparents ist nicht auf Alachua County beschränkt, sondern spiegelt eine umfassendere Bedrohung wider, die durch vorgeschlagene Kürzungen der Bundesmittel des AmeriCorps entsteht. Wie EightCAP feststellte, gefährden diese Kürzungen ähnliche wichtige Initiativen in mehreren Landkreisen, darunter Ionia, Mecosta, Montcalm und Osceola. Die Foster Grandparent- und Senior Companion-Programme von EightCAP haben maßgeblich zur Förderung der Community-Verbindungen beigetragen. Beispielsweise profitierten allein im Jahr 2024 878 Kinder von 40.447 ehrenamtlichen Stunden, die von Foster Grandparents geleistet wurden. Ohne die Unterstützung von AmeriCorps könnten Kinder vor Ort ohne die Unterstützung dastehen, die sie dringend benötigen, und ältere Erwachsene könnten unter zunehmender Isolation leiden.
Darüber hinaus spüren ähnliche Programme im ganzen Land die Hitze. Besonders hervorzuheben ist die Ozarks Area Community Action Corporation (OACAC) im Südwesten von Missouri, wo die Zukunft ihres Foster Grandparent-Programms aufgrund von Finanzierungsverzögerungen ungewiss bleibt. Das Programm bringt seit über 50 Jahren erfolgreich ältere Freiwillige mit gefährdeten Kindern zusammen und fördert so die akademische und soziale Entwicklung. Doch wie OACAC-Programmdirektor Christopher Bell beklagte, seien die Mittel für das nächste Geschäftsjahr zwar genehmigt, aber noch nicht freigegeben. Diese missliche Lage gefährdet die Unterstützung von 180 Studenten sowie der 30 pensionierten Senioren, die sich als Mentoren engagieren. Die Verbindung zwischen diesen Programmen unterstreicht die dringende Notwendigkeit einer kontinuierlichen Unterstützung durch den Bund.
Ein Aufruf zum Handeln
Die drohende Bedrohung des Foster Grandparent-Programms wirft eine entscheidende Frage auf: Was kann getan werden, um diese wertvollen Initiativen zu stärken? Die Gemeinschaft wird ermutigt, sich für den Schutz der AmeriCorps-Seniorenprogramme einzusetzen. Die in den vergangenen Jahren gezeigte Widerstandsfähigkeit, insbesondere bei Herausforderungen wie der Pandemie, ist ein Beispiel für das Engagement lokaler Partnerschaften und einzelner Freiwilliger, die bei Bedarf die Lücke geschlossen haben. Wenn sich Gemeinschaften für diese Anliegen einsetzen, gibt es sicherlich etwas zu sagen über den Gemeinschaftsgeist, der sowohl junge als auch ältere Mitglieder gleichermaßen ermutigen möchte. Es ist dieses Mitgefühl, das wirklich einen Unterschied macht.
Wenn wir uns von Programmen wie der Foster Grandparent-Initiative verabschieden, hoffen wir, dass zukünftiges Engagement zu neuen Möglichkeiten führt. Nach den Worten von Alexander Walker sollten die Erfahrungen und die Leidenschaft, die diese Senioren in die Klassenzimmer einbrachten, nicht vergessen werden. Die Gemeinschaft muss sich zusammenschließen, ihre Bedenken äußern und auf die Wiedereinführung solch unschätzbarer Programme drängen. Es ist lebenswichtig für unsere Kinder, unsere Senioren und die Essenz unserer gemeinsamen Zukunft.