Kirchen können jetzt Kandidaten unterstützen: IRS verändert die politische Landschaft!

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Das IRS erlaubt Kirchen, politische Kandidaten zu unterstützen, eine Abkehr vom Verbot von 1954, nachdem eine Klage wegen Verletzung verfassungsmäßiger Rechte erhoben wurde.

The IRS allows churches to endorse political candidates, a shift from the 1954 ban, following a lawsuit claiming constitutional rights violations.
Das IRS erlaubt Kirchen, politische Kandidaten zu unterstützen, eine Abkehr vom Verbot von 1954, nachdem eine Klage wegen Verletzung verfassungsmäßiger Rechte erhoben wurde.

Kirchen können jetzt Kandidaten unterstützen: IRS verändert die politische Landschaft!

In einer bemerkenswerten Abkehr von den seit langem bestehenden Vorschriften können Kirchen in den USA nun politische Kandidaten offen unterstützen, ohne befürchten zu müssen, ihren Steuerbefreiungsstatus zu verlieren. Diese Entscheidung geht auf die jüngsten Maßnahmen des IRS im Anschluss an eine Klage zweier texanischer Kirchen und der National Religious Broadcasters zurück, die argumentierten, dass die vorherigen Beschränkungen gegen die Rechte des Ersten und Fünften Verfassungszusatzes verstießen. Die neue Haltung des IRS ist so, als würde man den Kirchen erlauben, über Kandidaten zu diskutieren, wie es Familien tun würden, anstatt sich an politischen Wahlkämpfen zu beteiligen. Als Florida Daily Berichten zufolge markiert dies einen wichtigen Wendepunkt in der Art und Weise, wie religiöse Organisationen mit der Politik interagieren können.

Die Klage brachte deutliche Frustrationen über den Johnson Amendment zum Ausdruck, eine Bestimmung aus dem Jahr 1954, die Organisationen gemäß 501(c)(3) – einschließlich Kirchen – untersagte, politische Kandidaten zu unterstützen oder sich ihnen zu widersetzen. Der IRS stimmte kürzlich zu, dass Kirchen unter bestimmten Bedingungen Kandidaten unterstützen könnten, wobei er betonte, dass solche Empfehlungen nicht mit einer aktiven Teilnahme an politischen Kampagnen gleichzusetzen seien. Über diese Entwicklung berichtete NBC-Nachrichten.

Reaktionen auf das Urteil

Diese Entscheidung ist nicht ohne Kontroversen ausgefallen. Konservative und religiöse Gruppen haben das IRS-Urteil als Sieg für die freie Meinungsäußerung gefeiert. Bürgerrechtsgruppen wie die ACLU äußern jedoch Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen auf die politische Neutralität in steuerbefreiten Organisationen. Die ACLU argumentiert, dass Kirchen das Recht auf freie Meinungsäußerung zu politischen Themen haben sollten, warnt jedoch vor besonderen Steuervorteilen, die bestimmte Religionsgemeinschaften gegenüber anderen begünstigen könnten. Ihrer Ansicht nach verstößt eine solche Vorzugsbehandlung gegen den Grundsatz des gleichen Rechtsschutzes.

Während die neue Position des IRS Billigungen zulässt, hängen die umfassenderen Auswirkungen immer noch davon ab, wie das Johnson Amendment durchgesetzt wird. Bemerkenswert ist, dass die Änderung selten gegen religiöse Organisationen durchgesetzt wurde, wie aus einem Bericht aus dem Jahr 2017 hervorgeht, aus dem hervorgeht, dass über 2.000 Pfarrer sich offen und folgenlos den Beschränkungen widersetzten. Diese Nachsicht verdeutlicht die Herausforderung bei der Regulierung politischer Aktivitäten innerhalb der Kirchen. Das IRS beharrt darauf, dass seine Richtlinien für Wohltätigkeitsorganisationen weiterhin strikt durchgesetzt werden, und betont den Unterschied zwischen der Unterstützung von Kandidaten und dem Eintreten für politische Themen.

Ich freue mich auf

Wenn der gemeinsame Antrag auf ein Zustimmungsurteil zwischen dem IRS und den an der Klage beteiligten Kirchen angenommen wird, könnte dies den Weg für weitere Kirchen ebnen, über Billigungen nachzudenken. Wie der Rechtsexperte Lloyd Hitoshi Mayer feststellte, könnte sich der Umfang dieses Urteils jedoch zunächst auf die beteiligten Kläger beschränken, sofern keine weiteren rechtlichen Herausforderungen entstehen.

Wenn die Wahlsaison näher rückt, werden sich die Auswirkungen dieses Urteils zweifellos in Florida und darüber hinaus entfalten und Gespräche über die Rolle der Religion in der Politik auslösen. Werden mehr Kirchen auf die Kanzel treten, um Kandidaten zu unterstützen? Nur die Zeit wird es zeigen, aber es scheint klar zu sein, dass die Grenzen zwischen Kirche und Staat im Sunshine State etwas verschwimmen.

Quellen: