Ende einer Ära: 80.000 Honduraner und Nicaraguaner sind von der Abschiebung bedroht
Die Trump-Regierung beendet die TPS für 80.000 Honduraner und Nicaraguaner nach 25 Jahren mit der Begründung, dass sich die Bedingungen in ihren Heimatländern verbessert hätten.

Ende einer Ära: 80.000 Honduraner und Nicaraguaner sind von der Abschiebung bedroht
In einem bedeutenden politischen Wandel hat die Trump-Regierung die Aufhebung des temporären Schutzstatus (Temporary Protected Status, TPS) für fast 80.000 Einwanderer aus Honduras und Nicaragua angekündigt, von denen viele seit über 25 Jahren in den Vereinigten Staaten leben. Diese Entscheidung ist Teil einer umfassenderen Bemühung, die Abschiebungen zu erhöhen. Entsprechend Florida-Politik Die Schadenbedingungen des Department of Homeland Security (DHS) haben sich in beiden Ländern verbessert, seit das TPS-Programm nach dem Hurrikan Mitch im Jahr 1998 eingeführt wurde. Ungefähr 72.000 Honduraner und 4.000 Nicaraguaner profitieren von diesem Programm, aber die Uhr tickt, da TPS Anfang September ausläuft.
Die Ankündigung hat für großes Aufsehen gesorgt: Die TPS Alliance schätzt, dass rund 40.000 Honduraner direkt betroffen sein könnten, da einige Personen über andere Einwanderungswege einen legalen Aufenthalt erhalten haben. Kritiker argumentieren, dass der TPS-Status für viele Menschen faktisch zu einem langfristigen Zufluchtsort geworden sei, obwohl er keinen Weg zur Staatsbürgerschaft biete. Historisch gesehen war TPS seit seiner Gründung eine wichtige Lebensader, die es Migranten ermöglicht, ohne die drohende Abschiebung zu leben und zu arbeiten.
Die politische Landschaft
Die Beendigung des TPS für Honduraner und Nicaraguaner spiegelt eine viel umfassendere migrationspolitische Agenda unter Trump wider. Die Regierung zielt darauf ab, den legalen Einwanderungsstatus für verschiedene Gruppen einzuschränken, nachdem sie zuvor rund 350.000 Personen aus Ländern wie Venezuela und Haiti die TPS entzogen hatte. Als CBS-Nachrichten betont, dass die Entscheidung heftige Kritik seitens der Gesetzgeber hervorgerufen hat. Die demokratische Senatorin Catherine Cortez Masto erklärte, sie könne zu Familientrennungen führen und sich negativ auf US-Unternehmen auswirken, die auf diese Arbeitskräfte angewiesen seien.
Die honduranische Regierung unternimmt bereits Schritte, um die durch diese Politik verursachte potenzielle Krise zu bewältigen, und startet ein Programm zur Unterstützung von Menschen, die in ihr Heimatland zurückgedrängt werden. Die Enttäuschung des stellvertretenden Außenministers spiegelt die Gefühle vieler wider, die dies als direkte Folge der zunehmenden einwanderungsfeindlichen Stimmung in der US-Politik sehen. Während einige argumentieren, dass sich die Bedingungen in Honduras und Nicaragua verbessert haben, stellt die Lebensrealität für viele immer noch große Herausforderungen dar.
Ein veränderter Ansatz zur Einwanderung
Im krassen Gegensatz zur Trump-Regierung hat Präsident Biden Schritte unternommen, um die TPS-Angebote zu stärken. Seit Januar 2021 hat Biden die TPS-Berechtigung ausgeweitet und damit neue Möglichkeiten für Einwanderer aus Ländern geschaffen, die mit schlimmen Bedingungen zu kämpfen haben. Wie von der bemerkt Pew-Forschungszentrum Das TPS-Programm dient als wichtiges Sicherheitsnetz und ermöglicht es den Empfängern, frei zu leben und zu arbeiten, ohne Angst vor Abschiebung haben zu müssen.
Derzeit erhalten etwa 1,2 Millionen Einwanderer ohne US-Staatsbürgerschaft in den USA entweder TPS oder haben Anspruch darauf. Das Programm umfasst eine Vielzahl von Ländern, die von Afghanistan bis zur Ukraine reichen. Diese Erweiterung soll die Realität internationaler Konflikte und Naturkatastrophen widerspiegeln und steht in krassem Gegensatz zu der Verschärfung der TPS-Berechtigung durch die vorherige Regierung. Allerdings ebnet TPS immer noch keinen direkten Weg zu einer dauerhaften Aufenthaltserlaubnis oder Staatsbürgerschaft, was viele Begünstigte in einer prekären Lage zurücklässt.
Der Zeitplan für den Übergang bleibt entscheidend. Da die TPS für Honduraner und Nicaraguaner 60 Tage nach der Ankündigung des DHS offiziell auslaufen soll, blicken die Betroffenen nun einer ungewissen Zukunft entgegen und müssen die Hoffnung vor dem Hintergrund drohender politischer Änderungen abwägen. Während sich die Diskussionen weiterentwickeln, ist klar, dass die Einwanderungsdebatte in den USA lebendig und umstritten bleibt, insbesondere angesichts dieser jüngsten TPS-Änderungen.